Work Smarter, Not Harder! – Die Zeiterfassung

Work Smarter, not harder! Zeiterfassung im Studium

Das Studium bringt einen immer wieder in Situationen, in denen man einfach nicht genügend Zeit, Kraft, oder beides hat, um die Aufgaben zu erledigen, die vor einem liegen. In diesen Momenten hilft nur eines: nicht härter, sondern klüger zu arbeiten!

In dieser Reihe geht es um Tipps und Tricks rund ums schlaue, zeitsparende und effiziente Arbeiten! Denn: Wer klüger studiert, der hat mehr Zeit für andere Dinge im Leben!

In dieser ‚Ausgabe‘ geht um Zeiterfassung! Das mag zwar zuerst einmal nach Stechuhr klingen, hilft aber, wie wir gleichen sehen werden, beim effizienten und motivierten Arbeiten!

Zeiterfassung? Zeiterfassung!

Bei der Zeiterfassung, oft auch Timetracking genannt, geht es erst einmal ganz einfach darum, zu erfassen wie lange wir mit welcher Tätigkeit verbringen.

Wie man sich denken kann, kommt diese Idee aus der Wirtschaft: es geht natürlich darum, zu sehen, wie lange welche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am arbeiten sind!

Es kann aber durchaus aus Sinn machen, im Privaten, oder zumindest im Schul- und Unibereich, auf die Zeiterfassung zu setzen. Dafür sprechen vor allem drei Gründe: höhere Motivation, mehr Organisation und mehr Effizienz!

Motivation

Ziele (und deren Erfüllung) sind wichtige Bausteine wenn es darum geht, motiviert zu bleiben. Wenn wir uns Ziele setzen und diese auch erfüllen, fühlen wir uns bestätigt und machen weiter. Ohne Ziele bleibt völlig unklar, ob wir voran kommen oder eben nicht – das demotiviert!

Die Zeiterfassung kann uns dabei helfen, konkretere Ziele zu setzen und auch zu messen, ob wir diese auch erreichen. So könnte man sich zum Beispiel vornehmen, jeden Tag 30 Minuten lang Vokabeln zu lernen oder für eine Stunde zum Sport zu gehen. Die Zeiterfassung zeigt dir dann immer ganz genau, wie nah du an deinen Zielen bist!

Diese Quantifizierung der eigenen Produktivität wirkt erschreckend motivierend! Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu wissen, was man an einem Tag wirklich geschafft hat.

Organisation

Durch das Erfassen der aufgewendeten Zeit sind wir dazu gezwungen, uns mehr Gedanken darüber zu machen, was wir mit unserer kostbaren Zeit anstellen.

Das klare Unterteilen und Messen von Aufgaben führt dazu, dass wir organisierter Denken und natürlich auch arbeiten. Außerdem zeigt uns unsere Zeiterfassung, langfristig, sehr genau, worauf wir uns konzentrieren und worauf nicht. Das hilft uns dann hoffentlich dabei, uns besser zu organisieren und Prioritäten zu setzen.

Effizienz

Effizient zu arbeiten bedeutet oft, dass wir uns nicht ablenken lassen. Durch die systematische Zeiterfassung können wir Muster und Tätigkeiten finden, die uns von der Arbeit ablenken. Auf der anderen Seite hilft uns die Zeiterfassung dabei, ein sehr viel besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie lange wir für Dinge wirklich brauchen. Wir können außerdem erfahren, ob wir tatsächlich so viel Zeit aufwenden (müssen), wie wir denken oder ob uns unsere Wahrnehmung ein Schnippchen schlägt.

Anders gesagt: Wer bereit dazu ist, etwas über sein eigenes, vielleicht unproduktives, Verhalten zu erfahren, der hat mit der Zeiterfassung ein mächtiges Werkzeug in der Hand!

Werkzeuge zur Zeiterfassung

Es gibt ganz verschiedene Wege um zu analysieren, wo die eigene Zeit hinfließt. Die einfachste Methode besteht vermutlich darin, mit Stift und Papier zu notieren, wann man was für wie lange getan hat.

Fortgeschrittene greifen auf Excel-Tabellen oder, noch einfacher, Apps zur Zeiterfassung zurück. Diese gibt es wie Sand am Meer und sie machen die Zeiterfassung wirklich zum Kinderspiel, das keine großartige Mehrarbeit bedeutet.

Zweit empfehlenswerte Apps sind zum Beispiel Timeular und Toggl. Beide Apps erlauben einfaches und kostenfreies Timetracking mit ausführlichen Berichtsfunktionen.

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