Klausurenphase: Nicht den Kopf in den Sand stecken

Die Klausurenphase

Hätte King Joffrey einen Spitznamen, so würde man ihn nennen. Aber King Joffrey bekam das, was er verdient hat und den Klausuren bieten wir auch die Stirn. Bei mir hat es lange gedauert, zu verstehen, worauf es beim Lernen ankommt. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen:

  • Gönnt euch Pausen.

    Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ihr eigentlich gar nicht mehr könnt und trotzdem noch versucht euch den Stoff reinzuballern. Dann habt ihr nämlich das Gefühl gar nichts zu können. Die ich-lern-12 h-am-Tag-Prahler lügen. Glaubt mir, SIE LÜGEN. Ich z.B. kann 2 h effektiv lernen, dann entkalk’ ich mal schnell die Kaffeemaschine und weiter geht’s. Der Kühlschrank muss auch mal enteist werden.

  • Vertraut euch!

    Ich hab mich anfangs immer total verunsichern lassen. Von den Hermine Grangers dieser Welt. Die ist doch so viel besser als ich. Hab ich immer gedacht. Sie wusste immer alles und hat von Sachen geredet, von denen ich noch nie gehört hab. PANIK! Verunsicherung. Zweifel. Lern’ ich falsch? Warum hab’ ich davon noch nichts gelesen? Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich hab’ schon Klausuren bestanden, in denen Hermine durchgefallen ist. 10 Punkte Abzug für Gryffindor! Ihr wisst am besten, was ihr könnt.

  • Gute Literatur ist der Goldene Schnatz!

    Guckt euch mehrere Lehrbücher vor dem Lernen an und entscheidet, mit welchem ihr am besten lernen könnt. Die mit vielen Bildern sind am besten.

  • Sucht euch einen geeigneten Lernplatz.

    Bei manchen ist das zu Hause, manche lernen lieber in der Bib. Auch hier gibt es kein Richtig oder Falsch, hört nicht auf Hermine und entscheidet selbst, was für euch das Beste ist.

  • An die Zuhause-Lerner: Kleine Dinge zählen!

    Macht euch ein leckeres Getränk oder ein paar Snacks. Positive Nebeneffekte bestärken euch! Aber bitte keinen Apfel. Da ist ja nichts Positives dran. Wer will, macht noch ein Instagram-Foto.

  • Belohnung!

    Leute, mal ehrlich, während der Klausurenphase muss man sich nicht 24 h im Zimmer verbarrikadieren. Wenn ihr den Tag über gut mit dem Stoff vorangekommen seid, trefft abends die beste Freundin. Lästert über die Frau von Chris Hemsworth. Und wie er mit euch viel besser dran wäre. Jungs, trinkt ein Bier und macht ein Feuer. Oder was man eben so macht als Typ.

  • Geht ein bisschen an die frische Luft.

    Da haben sich bei mir schon die größten Probleme gelöst. Ob lieber Rührei oder Spiegelei – ein Kinderspiel.

  • Abends: Abschalten!

    Kein Stundenlanges Nachdenken über partielle Differentialgleichungen! (Puh, das Thema beschäftigt mich immer.) Runterkommen! Schlaf muss sein.

  • Die goldene Regel: Ruhe bewahren!

    Macht euch auf gar keinen Fall verrückt! Ihr schafft das! Setzt euch nicht so unter Druck. Bei mir im Studiengang schmeißen sie die ganz harten Drogen. Baldrian. Das beruhigt, sagen sie. Leute, klar jeder will bestehen. Aber es ist und bleibt nur eine Klausur von vielen. Erlaubt euch diesen Gedanken: Es gibt eine zweite Chance, sollte es nicht reichen. Schluss mit den Drogen. Muss doch echt nicht sein.

  • Wenn es vorbei ist: Geht feiern! Ihr könnt stolz auf euch sein 🙂