Mathematik studieren – und dann? Studimup!

Viele Leute fragen sich: Wozu braucht man eigentlich Mathematik? Vor allem Schüler fragen sich dies häufig. Dabei ist Mathematik eines der wichtigsten und grundlegendsten Fächer, die es gibt. Aus diesem Grund sind die Berufsaussichten für Mathematiker überaus gut!

Die Berufsaussichten

Unternehmen suchen händeringend Personal in den Berufsfeldern, die ein Mathematiker besetzen kann. Somit ist es nicht verwunderlich, dass nur 0,8% der Absolventen arbeitslos sind. Daher kann man sagen, unter den Mathematikern herrscht Vollbeschäftigung. Aus diesem Grund ist der Berufseinstieg relativ schnell und leicht möglich. Jedoch haben viele Mathematiker nach dem Abschluss das Problem, dass sie nicht so recht wissen, in welchen Bereich sie gehen möchten. Im Studium lernt man meist recht praxisfern und man weiß daher nicht so genau, was man mit dem Abschluss machen möchte. Hier sind Praktika empfohlen, um die Entscheidung zu erleichtern. Auch der Blick in die Zukunft ist äußerst positiv, da immer mehr neue Stellen in passenden Berufen entstehen werden. Dazu trägt die Digitalisierung und immer höhere Technologie bei. Daher wird auch die Mathematik immer wichtiger!

Die Berufsfelder

Da im Mathematikstudium analytisches Denken und das Lösen von komplexen Problemen vermittelt wird, können Mathematiker überall dort arbeiten, wo dies gefragt ist:

  • Natürlich in der Forschung, Entwicklung und Wissenschaft, aber nicht nur dort.
  • So kann man beispielsweise in Banken oder Finanzunternehmen arbeiten und sich dort um bestimmte Probleme kümmern, Risiken bewerten, Daten auswerten, Prognosen erstellen und vieles mehr.
  • Auch in Software und Kommunikationsunternehmen eine Stelle zu finden, ist für einen Mathematiker relativ leicht, denn Mathematik ist die Sprache der Computer. Daher sind Mathematiker vor allem in der Entwicklungsabteilung eines IT-Unternehmens gefragt.
  • Industrieunternehmen greifen ebenfalls gerne auf Mathematiker zurück, denn sie können Probleme erkennen und große Datenmengen auswerten, auch wenn diese sehr komplex sind.
  • Viele Mathematiker werden später auch Unternehmensberater, teilweise selbstständig oder in einem Unternehmen, denn Probleme zu erkennen und zu lösen ist genau das, was man als Unternehmensberater macht.

Allgemein kann man sagen, dass die Möglichkeiten für einen Absolventen des Mathematikstudiums fast grenzenlos sind. Beispiele für die Anwendung von Mathematik findet ihr HIER.

Das Gehalt

Das Gehalt von Mathematikern lässt sich ebenfalls sehen. Je nach Branche und Tätigkeit variiert dieses natürlich. Absolventen mit einem Master haben ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 40.000 Euro im Jahr. Mit einem Doktortitel kann dieses sogar auf 60-70 Tausend Euro ansteigen!

Das Studium

Das Mathematikstudium gilt als besonders hart. Das ist es auch für die Meisten, jedoch hat jedes Studium seine Schwierigkeiten. Zahlen belegen allerdings, dass Mathematik besonders schwer ist. Im Schnitt vier von fünf Studienanfängern brechen ihr Studium ab.

Im Vergleich zu anderen Studiengängen wird Auswendiglernen fast gar nicht verlangt, dafür muss selbst gedacht und Probleme gelöst werden. Das unterscheidet sich wesentlich zur Schulmathematik, bei der man die Formel kennen musste und alles relativ gut berechnen konnte, ohne viel denken zu müssen. Im Studium bringt das einem selten was, dort muss man selbst auf Lösungswege kommen und „knobeln“ wie man die richtige Lösung erhält. Daher haben Mathematikstudenten nach einer gewissen Zeit eine hohe Frustrationsgrenze, da man häufig mal mehrere Stunden an einer Aufgabe sitzt, ohne auf die Lösung zu kommen.

Ein Grund für die hohe Abbruchquote sind auch die Mathematikkenntnisse nach dem Abitur. Das Mathematikniveau sinkt in Deutschland immer weiter und reicht teilweise nicht mehr aus, um nach dem Abi Mathematik zu studieren. Die Professoren haben große Schwierigkeiten die immer größeren Wissenslücken zu schließen. Dagegen möchte die Seite Studimup etwas unternehmen. Dort findet ihr kostenlose Erklärungen, Beispiele, Spickzettel und Rechner zur Mathematik, bereits ab der 5. Klasse!

Hier geht’s zu Studimup: https://www.studimup.de/