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Du sitzt mal wieder mit müden Augen an deinem Schreibtisch oder in der Vorlesung und sehnst dich nur nach einem: Koffein. Dieser kleine Helfer, der dir selbst an den dunkelsten und grauesten Tagen den Kick gibt, den du brauchst. Wenn deine Konzentration mal wieder so nachlässt, dass dir fast die Augen zufallen, hilft er dir, dich wieder zu fokussieren und bei der Sache zu sein. Dein kleiner Retter in der Not. Ohne ihn können sich die meisten das Leben einfach nicht vorstellen. Selbst die Tasse am Morgen ist ein absolutes Muss, damit man sich von einem zombieartigen Zustand halbwegs in einen normalen Menschen verwandelt. Doch was hilft eigentlich am besten?

Das gängigste Mittel, um so richtig wach zu werden, ist Kaffee. Das schwarze Wundergebräu ist überall beliebt und in einigen Variationen verfügbar. Doch neben Kaffee gibt es noch sehr viel andere Getränke, die dir helfen, deine Konzentration und Leistungskraft zu verbessern! Wir haben einige Koffein-Helferlein für dich ausgesucht, damit du beim nächsten Mal ein wenig Variation in deinen Koffeingenuss bringst!

Warum sollte man Koffein zu sich nehmen?

Koffein hat einige Vorteile. Zum einen hält es uns länger wach und führt dazu, dass wir konzentriert bleiben und bessere Leistungen vollbringen. Leider hält dieser Zustand nicht so lange an, aber trotzdem kann es uns in einigen Situationen weiterhelfen. Vor allem in der Prüfungsphase ist Koffein unser treuer Freund, der uns durch lange Nächte begleitet, da wir wieder zu spät angefangen haben zu lernen. Dazu kommt, dass Koffein bestimmte Krankheiten vorbeugen kann: Diabetes, Alzheimer, Karies oder Rheuma – in geringen Mengen kann Koffein also ziemlich gesund sein! Außerdem regt Koffein den Stoffwechsel und die Verdauung an, was sich ebenfalls positiv auf den Körper auswirkt.

Allerdings gibt es auch so manche Nachteile beim Verzehr von Koffein. Die entstehen meistens aber erst dann, wenn man zu viel davon trinkt. Somit können bei einem erhöhten Konsum Herz-Kreislauf-Probleme entstehen und diejenigen, die an Angststörungen leiden, können diese noch stärker wahrnehmen. Auch Schlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden können bei einem hohen Koffeinkonsum auftreten, daher solltest du nicht kurz vor dem Schlafengehen koffeinhaltige Getränke zu dir nehmen, es sei denn, du willst die ganze Nacht über Party machen. Es gilt also: geringe Mengen sind absolut in Ordnung und können sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Doch welche Getränke kann man denn nun zu sich nehmen, wenn man diesen wachmachenden Koffeinkick will?

7 koffeinhaltige Getränke:

1. Tee

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Tee* ist neben Kaffee eines der beliebtesten Getränke. Vor allem im Herbst und im Winter wirkt so eine heiße Tasse Tee wahre Wunder und mittlerweile gibt es so viele Geschmacksrichtungen, dass es schwierig ist, sich überhaupt zu entscheiden. Die gängigsten Teesorten gehen aber immer, allen voran grüner und schwarzer Tee. Beide sind immer noch unglaublich populär und das in allen Ländern. Und beide sind wahre Koffein-Helferlein! Auch, wenn man denkt, dass Tee nicht wirklich hilft, uns wach zu halten, so ist doch mehr Koffein in diesen Teesorten, als man denkt.

Eine Tasse grüner Tee hat circa 50 mg Koffein. Allerdings muss man bei der Ziehzeit ein wenig Acht geben, denn grüner Tee darf nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz ziehen, sonst geht die Koffeinwirkung flöten. Grundsätzlich gilt, grünen Tee circa 1 bis 3 Minuten ziehen zu lassen. Alles was darüber oder darunter liegt, kann die Wirkung des Koffeins blocken. Die Folge: Du spürst quasi gar nichts und bleibst nicht wach. Daher solltest du den Teebeutel nach 1-3 Minuten wieder entfernen. Neben der Koffeinwirkung hat grüner Tee noch andere Stoffe, die sehr gesund sind. Somit wird ihm nachgesagt, Magen und Darm zu beruhigen, Karies vorzubeugen und sogar vor Krebs zu schützen, wobei letzteres nicht ganz bewiesen ist.

Schwarzer und grüner Tee unterscheiden sich nicht großartig voneinander, bis auf ihre Verarbeitung. Im grünen Tee bleiben die ursprünglichen Stoffe enthalten, während die Blätter beim schwarzen Tee erst belüftet, gerollt und anschließend getrocknet werden. Trotzdem ist schwarzer Tee ein wahrer Koffeinlieferant und in einer Tasse kann zwischen 20-50 mg Koffein stecken! Auch hier entscheidet die Ziehzeit: Wer den Tee länger ziehen lässt, riskiert eine geringere Koffeinzufuhr. Die Wirkungen von schwarzem Tee sind ebenfalls sehr gesund. Kreislauf und Stoffwechsel werden in Schwung gebracht und der Blutdruck wird geregelt.

2. Kaffee

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Der Klassiker unter den Koffein-Helferlein. Allein der Geruch ist genug, um uns morgens doch aus dem Bett steigen zu lassen und dem Tag entgegenzutreten. Der Vorteil von Kaffee* gegenüber Tee ist die schnellere Wirkung. Somit tritt schon nach einigen Minuten nach dem Trinken die gewünschte Wirkung ein und man fühlt sich wacher und konzentrierter. Allerdings ist der Nachteil, dass es kürzer anhält. Bei Tee fängt die Koffeinwirkung zwar langsamer an einzutreten, doch dafür hält es länger an. Bei Kaffee gelangen die Stoffe schneller ins Blut und Adrenalin wird freigesetzt.

Bei einer Tasse Kaffee*, kann man in der Regel mit circa 100 mg Koffein rechnen. Das ist eine der höchsten Dosierungen unter diesen Getränken und demnach erreicht man mit Sicherheit einen Energieschub. Kaffee* soll außerdem vor Diabetes und Gicht schützen sowie den Magen-Darm-Trakt in Schwung bringen, was sich in schnellen Klogängen nach einer Tasse auszeichnet (ihr wisst, was damit gemeint ist.). Zu viel des Guten ist allerdings auch nicht gerade toll. Denn wer über 5 Tassen am Tag trinkt, ist erstens ziemlich wahrscheinlich abhängig und zweitens, wird das dem Magen und Darm eher schaden. Auch Herzprobleme und Zittern können auftreten, daher solltest du lieber bei 2-3 Tassen am Tag bleiben.

3. Kakao

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Ja, du liest richtig: Sogar Kakao* kann dir einen Koffeinschub geben! Zwar ist die Koffeinmenge ziemlich gering, aber du kannst trotzdem einen kleinen Energiekick daraus ziehen. Für die Menge an Koffein ist übrigens der Kakaoanteil verantwortlich. Je mehr Kakao, desto mehr Koffein. Durchschnittlich hat eine Tasse Kakao* circa 10 mg Koffein. Also nicht so viel, aber dafür schmeckt es richtig lecker und wärmt uns an kalten Tagen von innen heraus und Schokolade geht sowieso immer.

Zwar hat Kakao* einen hohen Anteil an Kalorien, aber das Zeug ist wirklich gesund. Je mehr Kakao* enthalten ist, desto positiver die Wirkung. Somit senkt er den Blutdruck, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und wird auch in der Kosmetik verwendet. Ein wahres Wundermittel ist Zartbitterschokolade. Die enthält wichtige Mineralien wie Kalium, Eisen und Zink und fördert außerdem die Konzentration. Gerade beim Lernen bietet sie sich also ziemlich gut an, um bei der Sache zu bleiben und ist zudem besser, als Vollmilchschokolade.

Wenn du also lieber etwas Süßes trinken möchtest und gleichzeitig Koffein brauchst, empfiehlt sich so eine heiße Schokolade tatsächlich. Dabei sollte der Kakaoanteil aber relativ hoch sein, damit es auch wirkt. Die Marke koawach*, zum Beispiel, ist genau darauf ausgerichtet. Wenn du also den bitteren Geschmack von Kaffee nicht magst, kannst du dir einfach eine Tasse heiße Schokolade zubereiten!

4. Energy Drinks

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Auch Energy Drinks* sind ein wahrer Koffeinlieferant. Wer eine Dose eines Energy Drinks zu sich nimmt, also circa 250 ml, kann mit einem Koffeingehalt von circa 80 mg rechnen. Das entspricht so in etwa einer Tasse Kaffee und doch werden Energy Drinks* oft in Verruf gebracht. Zum einen enthalten sie oft sehr viel Zucker, was nicht gerade förderlich für die Figur und die Gesundheit ist. Zum anderen werden sie sehr oft mit Alkohol in Verbindung gebracht und das kann ziemlich gefährlich werden. Denn durch den Mix mit alkoholischen Getränken, wird dem Körper Flüssigkeit entzogen und man fühlt sich fit und wach, obwohl man schon betrunken ist. Daher sollten Energy Drinks und Alkohol nicht miteinander kombiniert werden.

Für Kinder und Jugendliche können Energy Drinks* ebenfalls bei einer hohen Dosierung Schaden hervorrufen. Wenn du die Drinks gerne zu dir nimmst, solltest du auf jeden Fall darauf achten, es nicht zu übertreiben. Schon mehr als 2 Dosen am Tag sind nicht wirklich gesund und außerdem nimmst du so übertrieben viel Zucker zu dir, den du eigentlich nicht brauchst. Für zwischendurch kann so ein Energy Drink trotzdem helfen und dir die Energie geben, die du brauchst.

5. Club-Mate

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Was in den letzten Jahren immer mehr als Hipster-Getränk bekannt wurde, ist ein richtiger Koffein-Helfer! Denn eine Falsche Club Mate* enthält circa 80-100 mg Koffein und ist demnach hervorragend geeignet, um wach zu bleiben. Der Vorteil von Club-Mate ist der Erfrischungsfaktor. Denn gerade an heißen Sommertagen bieten sich Heißgetränke wie Kaffee, Tee oder heiße Schokolade nicht wirklich an und man hat Lust auf etwas Kaltes. Das Getränk zählt als Eistee und ist außerdem in verschiedenen Geschmackssorten erhältlich. Definitiv eine gute Alternative zu den üblichen Koffeinlieferanten und tut im Sommer richtig gut.

6. Fritz-Kola

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Neben Club-Mate ist Fritz-Kola* ebenfalls ein geeignetes Koffein-Helferlein. Gerade im Sommer kann es erfrischend wirken und dir die Konzentration und Leistungsfähigkeit verschaffen, die du gerade brauchst. Darüber hinaus gibt es Club-Mate sowie Fritz-Kola ausschließlich in Glasflaschen, was umweltfreundlicher ist als all die Heißgetränke, die beim To-Go meistens in Plastikbecher gefüllt werden.

Fritz-Kola hat pro 100 ml einen Koffeingehalt von 25 mg, was deutlich mehr ist, als bei all den herkömmlichen Cola-Getränken. Daher solltest du auch hier auf deinen Konsum achten, denn mehr als 2 Flaschen können sich negativ auf deinen Körper auswirken und du bist aufgeregter und angespannter, als du eigentlich wolltest.

7. Matcha

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Matcha* hat in den letzten Jahren einen richtigen Aufschwung erhalten. Matcha ist ein Pulver, das aus der Grünteepflanze gewonnen wird und vielseitig einsetzbar ist. Allen voran wird es meistens als Tee genutzt, aber auch in Gerichten und Backwaren macht sich Matcha hervorragend! Auf 100 ml heißem Wasser reicht schon 1-2 Gramm Matcha, denn das ist mehr als genug, um so richtig wach zu bleiben. Eine kleine bis mittlere Portion Matchatee* enthält circa 130 mg Koffein. Das Gute an dem Pulver ist allerdings, dass es uns kaum nervös macht, wie es sonst mit Kaffee der Fall ist. Es entspannt uns und hat außerdem einige gesundheitliche Vorteile, wie die Vorbeugung von Alzheimer. Wer sich also nach einem Wachmacher umsieht und gleichzeitig etwas Gutes für den eigenen Körper machen möchte, der ist mit Matcha-Pulver bestens bedient.

Fazit der Koffein-Helfer

Nicht nur Kaffee macht dich munter und leistungsfähiger, sondern einige andere Getränke. Da viele außerdem den bitteren Geschmack von Kaffee nicht mögen, bieten sich diese Alternativen hervorragend an, um trotzdem einen Koffeinkick zu erhalten. Dabei sind einige sowohl im Winter als auch im Sommer ein idealer Helfer, wenn es um den Koffeinschub geht. Du solltest nur darauf achten, nicht zu viel davon zu trinken, denn sonst kann es zu Schwierigkeiten kommen. Aber wenn du die richtige Dosierung einhältst, kann nichts schief gehen. Ein kleiner Tipp: Trinke deine Heißgetränke doch aus deiner Lieblingstasse! Das gibt dir ein besseres Gefühl und du bist unterbewusst fröhlicher. 🙂

Dieser Artikel gehört zu unserer Reihe „Nie wieder müde“:

Teil 1: Koffein-Helfer – So wirst du wach!

Teil 2: Wie bekämpft man Müdigkeit ohne Koffein?

Teil 3: Quiz – Du bist müde? Welcher Wachmacher passt zu dir?

Teil 4: Schlafen? Ich kann mir Kaffee leisten!

Teil 5: Besser schlafen: Die 5 besten Schlafhacks