Hausarbeit schreiben – so klappt es bestimmt!

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Das Studium besteht nicht nur aus haufenweisen Klausuren, für die man gefühlt seine Seele verkauft, um zu bestehen. In allen Studiengängen muss man früher oder später noch eine weitere Prüfung ablegen: Die Hausarbeit. Sie ist von vielen gefürchtet und löst bei manchen Horrorvorstellungen aus. Wie kann man denn so viel schreiben? Und wie findet man überhaupt ein Thema? Und die Frage der Fragen: Wie ist das mit dem Plagiatsvorwurf?!


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Aber keine Sorge, wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr am besten eure Hausarbeit schreiben könnt. Hier erfahrt ihr nicht nur inhaltliche Tipps, sondern auch formale Dinge wie Formateinstellungen. So klappt’s bestimmt mit der nächsten Hausarbeit!

Was ist eine Hausarbeit und warum ist sie wichtig?

Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Arbeit, die von Studenten angefertigt wird. Der Inhalt besteht aus einem wissenschaftlichen Thema, das näher beleuchtet wird. In Naturwissenschaften müsst ihr wahrscheinlich nicht viele Hausarbeiten schreiben. In Geisteswissenschaften jedoch, sind Hausarbeiten meistens gern gesehen. Ob ihr eine Hausarbeit schreiben müsst, könnt ihr in euren jeweiligen Prüfungsordnungen sehen. Denn in manchen Studiengängen muss in mindestens einem Seminar immer eine Hausarbeit geschrieben werden.

Die Hausarbeit ist wichtig für das Studium, da sie euch auf eure Bachelor-Arbeit vorbereitet. Ihr lernt damit nicht nur Schreiben, sondern auch wissenschaftliches Arbeiten. Bei einer Hausarbeit müsst ihr euch dann wissenschaftliches Wissen aneignen, damit ihr die Fragestellung auch beantworten könnt. Ihr setzt euch mit komplexen Themen auseinander und müsst dafür wissenschaftliche literarische Werke lesen. Somit habt ihr beim Verfassen eurer Bachelor-Arbeit sicher keine großen Probleme mehr!

Die Vorbereitung einer Hausarbeit

Die Vorbereitung auf die Hausarbeit ist essentiell. Ihr braucht nämlich genügend Zeit, um euch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das viele Lesen und Recherchieren hat man nicht in einem Tag gemacht. Ihr werdet einiges an wissenschaftlichen Werken oder Literatur lesen, deshalb solltet ihr genug Zeit einplanen! Am besten fangt ihr mindestens 4 Wochen vor der Abgabe an, gerne auch früher.

Das Thema in einer Hausarbeit kann entweder selbst ausgesucht oder vom Dozenten vorgegeben werden. Falls ihr euch ein Thema selbst aussuchen dürft, blättert einfach durch eure Unterlagen vom Seminar. Gab es einzelne Themen, die euch aufgefallen sind? Welche Diskussionsthemen gab es? Und was wurde daraus geschlossen? Wenn ihr ein Referat gehalten habt, umso besser. Denn ihr könnt es einfach weiter vertiefen, sofern ihr euch für das Thema interessiert. Vielleicht gab es aber auch interessante Literatur, die ihr im Seminar lesen musstet. Daraus könnt ihr euch dann ein Thema erschließen, das ihr behandeln wollt.

Wenn euer Thema gefunden ist, wird es Zeit, sich mehr und mehr darin einzulesen. Arbeitet euch so tief wie es geht in das Thema. Am besten fangt ihr mit der vorgegebenen Seminarliteratur an. Drauf aufbauend könnt ihr weitere Literatur lesen. Dazu müsst ihr Recherche betreiben: Was wurde zu diesem Thema schon geschrieben? Gab es bereits interessante Fragestellungen dazu? Welcher Aspekt interessiert dich besonders? Wenn du ein passendes Thema hast, grenze es so gut wie es geht ein. Es darf nicht zu allgemein sein, sonst läufst du Gefahr, eine zu allgemeine Arbeit zu schreiben.

Die Sammlung der Materialien kann von Studiengang zu Studiengang unterschiedlich sein. Geisteswissenschaftler müssen somit sehr viel Literatur lesen. Naturwissenschaftler müssen oft im Labor arbeiten und Medienwissenschaftler müssen oft Studien durchführen und analysieren.

Wo findet man geeignete Literatur?

Die beste Möglichkeit geeignete Literatur zu finden, ist eure Universitätsbibliothek. Vielleicht hat sie sogar eine Website, auf der ihr online nach Literatur schauen könnt. Somit habt ihr bereits einen groben Überblick, welche Werke vorhanden sind. Ihr könnt meistens auch schauen, an welchen Standorten ihr die Bücher findet. Manche Universitätsbibliotheken sind sogar vernetzt. Das Gute daran: Ihr könnt bestimmte Werke, die nicht in eurer Bib stehen, einfach per Fernleihe dorthin transportieren lassen. Das kann zwar ein wenig Geld kosten, aber dafür habt ihr eine weitere Quelle.

Schaut auch unbedingt auf der Website nach, ob sie gewisse Datenbanken anbieten. Je nach Studiengang gibt es hier nämlich interessante Websites, die ihr so nicht kennt. Da sie von der Bibliothek aufgelistet sind, gelten sie auch als seriöse Quelle in euren Hausarbeiten. Also bloß nicht vergessen nachzuschauen, das kann euch wertvolle Ideen einbringen!

Eine andere Möglichkeit, neben eurer Bib und den Datenbanken, ist Google Scholar. Dort findet ihr haufenweise Angebote an akademischen und wissenschaftlichen Texten, die ihr in euren Hausarbeiten benutzen könnt. Es kann jedoch vorkommen, dass manche Arbeiten nicht vollständig publiziert sind, also schaut lieber nach, ob es dieses bestimme Werk nicht doch in eurer Bib gibt.

Natürlich könnt ihr auch das World Wide Web benutzen. Aber eines sollte euch dringend klar sein: Bloß keine Wikipedia Artikel als Quelle angeben! Denn Wikipedia kann von jedem bearbeitet werden und ist somit keine wertvolle und seriöse Quelle. Falls ihr interessante Artikel findet, könnt ihr die natürlich benutzen. Zum Beispiel gibt es einige Online Journals, die gerne wissenschaftliche Artikel publizieren. Stellt aber sicher, dass diese auch seriös wirken! Manchmal können euch eure Dozenten auch eine Vorgabe über die Quellen machen. Somit kann es passieren, dass Dozenten verlangen, dass ihr zur Hälfte geschriebene Werke (also Bücher) und zur Hälfte Online-Werke (darunter fallen auch Online Datenbanken) benutzen sollt.

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Fragestellung/These

Wenn ihr genug Material zusammen und euch in das Thema eingelesen habt, könnt ihr nun eure Fragenstellung oder eure These aufstellen. Die darf keineswegs allgemein klingen! Ihr müsst euch auf einen bestimmten Aspekt festlegen und das Thema genau eingrenzen. Sonst kann es vorkommen, dass ihr zu viel zu diesem Thema findet und es zu allgemein wird.

Falls es allerdings zu spezifisch ist, kann es auch vorkommen, dass ihr zu wenig findet. Daher solltet ihr unbedingt in die Sprechstunde eurer Dozenten gehen! Manche Dozenten sehen es sogar vor, dass man die These mit ihnen abspricht. Aber auch solche, die es nicht tun – sie sind dazu da, euch zu helfen. Also geht auf jeden Fall in die Sprechstunde und besprecht euer Thema und eure Fragestellung/These. Denn so findet ihr heraus, ob euer Dozent oder eure Dozentin einverstanden mit dem Thema ist. Falls ihr es nämlich nicht mit ihnen absprecht, kann es vorkommen, dass ihr am Thema vorbei schreibt und sie euch durchfallen lassen.

Diesen Tipp solltet ihr euch wirklich zu Herzen nehmen, denn manchmal können euch eure Dozenten auch weitere Literatur empfehlen, die ihr für die Hausarbeit benötigt. Eure Gliederung solltet ihr auch schon parat haben, damit euer Dozent weiß, in welche Richtung ihr gehen wollt. Macht euch vorher also genug Gedanken um eure Hausarbeit und lest euch ein. Denn wenn ihr nicht wirklich eine Ahnung habt, dann kann euer Dozent euch auch nicht viel weiterhelfen.

Aufbau der Hausarbeit

Eine Hausarbeit verläuft nach einem bestimmten Muster. Sie besteht aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Klingt erst mal ziemlich einfach. Aber dazu kommt noch einiges mehr! Ihr müsst ein Titelblatt, ein Inhaltsverzeichnis, eine Quellenangabe und eine Plagiatserklärung anfertigen. Demnach sieht der vollständige Aufbau einer Hausarbeit etwa so aus:

• Titelblatt

Hier nennt ihr üblicherweise den Titel eurer Hausarbeit. Oben rechts schreibt ihr euren Namen, Fachsemester, Matrikelnummer, Adresse, und eure Studenten-E-Mail(!!!). Oben links stehen meistens der Name eurer Uni, der Titel der Veranstaltung, der Lehrstuhl, das Semester und der Name des Dozenten.

• Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis steht, wie der Name schon sagt, der Inhalt eurer Hausarbeit. Hier gliedert ihr die Arbeit in verschiedene Kapitel und gebt die dazugehörigen Seitenzahlen an. Wichtig ist auch, dass ihr den verschiedenen Kapiteln auch Namen gebt. Das heißt, dass ihr nicht einfach „Einleitung“ da stehen habt, sondern einen eigenen Titel für die Einleitung. Dasselbe gilt natürlich für die verschiedenen Argumente und den Schluss.

• Einleitung

In der Einleitung stellt ihr euer Thema vor. Überlegt euch dabei Fragen wie: Warum will ich das Thema vorstellen? Wieso ist das Thema relevant? Was macht das Thema interessant? Ihr könnt mit einem Zitat, einer Frage oder einer aktuellen politischen Situation beginnen. Das ist natürlich euch überlassen. Wichtig ist, dass ihr das Interesse des Lesers wecken könnt. Nachdem ihr klargemacht habt, wieso das Thema interessant ist, stellt ihr eure Fragestellung/These vor. Daran sieht der Leser, was ihr mit dem Thema eigentlich untersuchen wollt. Am Schluss der Einleitung beschreibt ihr dann eure Vorgehensweise in der Arbeit. Welche Aspekte werdet ihr nach und nach untersuchen?

• Hauptteil

Der Hauptteil ist der wichtigste Part eurer Hausarbeit. Denn hier präsentiert ihr Argumente, die eure Fragestellung/These unterstützen oder ihr eben widersprechen. Euer Hauptteil sollte in individuelle Abschnitte eingeteilt werden, in denen ihr eure jeweiligen Argumente vorstellt. Jeder Abschnitt sollte einen eigenen Titel haben (der auch im Inhaltsverzeichnis genannt wird). Am besten beginnt ihr jedes Kapitel mit einem neuen Argument. Im darauffolgenden Abschnitt gebt ihr dann Beispiele, die euer Argument unterstützen. Dabei solltet ihr immer einen roten Faden beibehalten, der eure These berücksichtigt. Strukturiert eure verschiedenen Beispiele auch in Paragraphen! Denn niemand will einen langen Text lesen, der nur einem Wörter-Fluss besteht. Zusammenfassend heißt das: Name des Kapitels, Vorstellung eines Arguments, Beispiele/Ideen, die dieses Argument stützen, Paragraph, der weitere Ideen und Beispiele enthält usw.

• Schluss

Im Schlussteil fasst ihr nochmal eure Befunde zusammen. Ihr solltet dabei aber nicht eure Argumente aus dem Hauptteil einfach wiederholen. Versucht lieber eine Schlussfolgerung aus euren Argumenten zu ziehen. Was bedeuten eure Argumente für das jeweilige Thema? Was ist das Resultat? Wie sind die Befunde zu bewerten?

• Quellenangabe/Literaturverzeichnis

In diesem Kapitel fasst ihr einfach eure Quellen zusammen. Dabei müsst ihr meistens die Autorennamen alphabetisieren. Ihr könnt die Materialsammlungen auch unterteilen, z.B. in gedruckte Bücher, Artikel-Publikationen, Online Quellen, usw. Sucht da am besten nach einem Style-Guide auf der Website eurer Fachschaft oder fragt eure Dozenten. Im Literaturverzeichnis auch dringend darauf achten, welches Format ihr bei der Angabe benutzen sollt. In Literaturhausarbeiten ist das meistens MLA, in anderen Fachrichtungen APA. Falls ihr keinen Style-Guide findet, könnt ihr im Internet nach Anleitungen suchen. Es gibt mittlerweile viele Seiten, die euch zeigen, wie man Literaturverzeichnisse im MLA oder APA Format angibt. Auf manchen Seiten könnt ihr auch einfach bestimmte Informationen zu euren Quellen angeben (wie Name des Autors und des Werkes, Erscheinungsjahr, etc.). Danach spuckt euch die Seite eine vorgefertigte MLA/APA Version aus.

• Anhänge

In den Anhang kommen weitere Grafiken, Statistiken und weitere Informationen, die du benutzen kannst, um deine Argumente zu unterstützen. Sozusagen gehört alles, was den Hauptteil in irgendeiner Weise sprengen könnte, in den Anhang.

• Plagiatserklärung

An dieser Stelle solltet ihr vermutlich besonders aufpassen. Denn die Plagiatserklärung dürft ihr nicht vergessen! Sie besagt, dass ihr eure Arbeit selbst geschrieben habt und dass ihr keine Ideen präsentiert habt, die eigentlich nicht eure sind. Die Plagiatserklärung findet ihr meistens auf der Website eurer Uni. Falls nicht, fragt einfach nochmal bei euren Dozenten nach. Die Erklärung wird dann nochmal mit dem Datum und eurer Unterschrift gültig.

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Richtiges Zitieren

Das Zitieren bereitet vielen Angst. Denn hier kann man schnell Gefahr laufen, etwas zu vergessen oder etwas falsch zu zitieren. Aber keine Sorge, mit ein wenig Übung ist man da schnell drin und so schlimm, wie es zu sein scheint, ist es gar nicht. In der Regel unterscheidet man zwischen zwei Arten von Zitaten.

  • Ein direktes Zitat: Bei dieser Art des Zitierens benutzt ihr ein Zitat, das genauso im Text steht. Das Werk, aus dem ihr das Zitat habt, muss natürlich in der Bibliographie angegeben werden! Im Text müsst ihr dann den Nachnamen des Autors sowie die Jahres- und Seitenzahl angeben. Wenn ihr mehrere Werke eines Autors zitieren wollt, gebt am besten noch den Namen des Werkes im Text mit an. Falls ihr ein Zitat von jemandem findet, das in einem anderen Werk genannt wurde, müsst ihr das mit angeben, z.B. „(Müller in Klein, S.98)“. Bei solchen Sachen solltet ihr aber lieber den Originaltext suchen und diesen dann angeben, damit keine Fehler passieren! Wenn ihr ein Zitat benutzt, muss das in Anführungszeichen eingeführt werden.
  • Paraphrasieren (indirektes Zitat): Beim paraphrasieren übernimmt ihr eine Idee oder ein Zitat eines Autors und umschreibt es. Hierbei auch unbedingt den Nachnamen des Autors und die Jahres- und Seitenzahl angeben! Denn auch wenn es kein „richtiges“ Zitat ist, so ist es nicht eure Idee.
  • –>  Diese Form des Im-Text-Zitierens ist nach dem amerikanischen Zitierstil ausgelegt! Falls ihr eine deutsche Zitierweise benutzen müsst, braucht ihr Fußnoten. Im Text werden die Zitate mit hochgestellten Nummern gekennzeichnet, die dann in der Fußnote erklärt werden. Dabei braucht ihr auch den Nachnamen des Autors, das Werk, die Jahres- und Seitenzahl.

Plagiatsvorwurf

Beim Zitieren sollet ihr auf alle Fälle noch den Style-Guide eurer Uni oder eurer Dozenten zur Seite ziehen, denn dort ist nochmal alles ausführlich erklärt. Am Wichtigsten ist, dass ihr alle Werke, die ihr im Text zitiert habt, auch im Literaturverzeichnis angebt. Benutzt auch nicht allzu viele Zitate, sonst kann es aussehen, als hättet ihr euch keine eigenen Gedanken gemacht. Gebt bei allen Zitaten den Autor, das Werk und die Seitenzahl an! Wenn ihr beim Vorbereiten und Recherchieren auf ein interessantes Zitat oder eine Idee stoßt, schreibt es euch am besten sofort auf. Es kann nämlich passieren, dass ihr nachher beim Schreiben nicht mehr sicher seid, wo ihr es eigentlich gefunden habt. Und das ganze Suchen kann lästig sein.

Falls ihr wirklich Angst habt, dass ihr Plagiate begehen könnt, könnt ihr das einfach online überprüfen lassen. Hier gibt es einige Seiten, die eure Hausarbeiten auf Plagiate testen. Das kostet zwar ein bisschen Geld, geht aber schnell und kann euch den Hintern retten. Dabei wird eure Hausarbeit mit Millionen Quellen verglichen und falls ein Plagiat gefunden wird, werden diese gekennzeichnet. Die richtigen Quellen werden meistens gleich mit angegeben und ihr könnt sie schnell hinzufügen.

Formale Aspekte der Hausarbeit

Nachdem eure Hausarbeit geschrieben ist, könnt ihr euch auf die formalen Dinge konzentrieren. Hier könnt ihr nochmal alles genau überprüfen. Auf was ihr darauf achten könnt, haben wir für euch zusammengefasst.

• Format

Habt ihr das richtige Format in eurer Hausarbeit benutzt? Denn meistens müssen bei Word die Ränder, der Zeilenabstand, die Schriftart und die Schriftgröße speziell angepasst werden. Wenn es in den Style-Guides nicht vorgegeben ist, fragt lieber nochmal nach!

• Seitenzahlen

Habt ihr auch auf jeder Seite die Seitenzahl eingefügt? Auch hier gibt es Unterschiede. Denn einige Dozenten wollen die Seitenzahl unten eingefügt haben, andere wiederum oben. Achtet auch darauf, dass die Seitenangaben in eurem Inhaltsverzeichnis stimmen! In den meisten Fällen beginnt übrigens die erste Seite mit der Einleitung, nicht mit dem Inhaltsverzeichnis. Aber auch hier gilt: unbedingt die Style-Guides lesen oder eure Dozenten fragen.

• Quellenangaben

Habt ihr auch überall richtig zitiert? Sind in eurem Literaturverzeichnis auch alle Werke aufgelistet? Schaut lieber nochmal dreimal drüber, damit euch kein Fehler passiert!

• Angabe von Werken

Grundsätzlich gilt, dass Titel von Büchern, Zeitungen und Filmen kursiv geschrieben werden. Titel von Gedichten, Arbeiten und Artikeln sind meistens in Anführungszeichen gesetzt. Versucht darauf zu achten, denn sonst werden euch unnötige Punkte abgezogen.

• Illustrationen

Falls ihr Illustrationen oder Grafiken im Text benutzt, versichert euch, dass ihr sie auch beschriftet und erklärt habt. Jede Grafik und Illustration muss eine Legende oder Titel, Nummerierung und Erklärung haben.

• Überleitungen

Damit euer Text nicht steif und langweilig wirkt, benutzt genug Überleitungen in euren Argumenten. Denn so kann man dem Text besser folgen und er bekommt Abwechslung.

• Objektiv argumentieren

Ihr solltet in Hausarbeiten vermeiden, in der Ich-Form zu schreiben. Denn eure Argumentation soll objektiv sein und nicht persönlich. Manche Dozenten lassen die Ich-Form jedoch zu, also fragt auf jeden Fall vorher nach!

• Rechtschreibung

Nachdem ihr eure Hausarbeit fertig gestellt habt, lasst sie am besten ein paar Tage lang links liegen. Denn wenn ihr sie sofort auf Rechtschreibfehler überprüft, kann es passieren, dass es eurem Gehirn nicht auffällt. Der Stoff sitzt noch so frisch in eurem Kopf, dass ihr falsch geschriebene Wörter gleich als richtig lest. Lasst euch also ein paar Tage Zeit! Nachdem ihr eure Arbeit korrigiert habt, fragt am besten nochmal zwei Freunde. Jemand, der das Fach bereits kennt und jemand, der absolut nichts darüber weiß. Denn so fallen Fehler besser auf und ihr wisst, ob eure Argumentationen nachvollziehbar sind.

• Form der Abgabe

Falls es euer Professor nicht schon erwähnt hat, informiert euch auf jeden Fall über die Form der Abgabe. Entweder ihr könnt die Hausarbeit per E-Mail abschicken oder ihr müsst sie gedruckt abgeben. In der Regel ist es jedoch üblich, dass man beides machen muss. Wenn ihr sie in gedruckter Form abgebt, informiert euch auch, ob ihr einen Schnellhefter oder einen Klemmhefter braucht.

• Unterschrift

Eine Hausarbeit muss am Ende immer unterschrieben sein! Die Unterschrift setzt ihr auf eure Plagiatserklärung, die auch auf keinen Fall fehlen darf. Sowohl auf der elektronischen als auch auf der gedruckten Version darf die Unterschrift nicht fehlen.

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Fazit

Bei einer Hausarbeit ist also einiges zu beachten. Sie nimmt auch viel Zeit in Anspruch, also fangt am besten 4-8 Wochen vor Abgabe damit an! Die Gliederung einer Hausarbeit muss übrigens nicht starr eingehalten werden. Ihr könnt zuerst mit dem Hauptteil beginnen und zum Ende erst die Einleitung schreiben. Denn auf diese Weise kennt ihr bereits euer Vorgehen und könnt das Thema besser einleiten. Habt auch keine Angst davor, dass ihr die vorgegebene Seitenanzahl nicht einhalten könnt. Fangt einfach an zu schreiben und der Rest erledigt sich von selbst. Hört sich zwar einfacher an als getan, aber wenn ihr mal im Schreiben drin seid, fallen euch sowieso weitere Ideen ein. Wenn ihr Angst vor einer Schreibblockade habt, könnt ihr euch diesen Artikel nochmal durchlesen. Am Wichtigsten ist, dass ihr euch an die Style-Guides hält (falls vorhanden) und eure Hausarbeit vor dem Schreiben mit euren Dozenten abspricht! So kann nichts mehr schief gehen und eure gute Note ist gesichert. Also ran an die Tasten und viel Erfolg beim Schreiben!

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Mehr?  Angst vor der Hausarbeit und was du dagegen tun kannst