Geld verdienen neben dem Studium – wie du den richtigen Studentenjob findest

den richtigen Studentenjob finden

Tütensuppe, Haferflocken, Nudeln mit Fertigpesto… mehr ist momentan einfach nicht drin. Warum muss Studieren auch so verflucht teuer sein? Du hast keine Lust mehr auf ewiges Knausern und Geizen? Damit bist du nicht alleine. Fast zwei Drittel aller 2,8 Millionen Studenten in Deutschland müssen neben ihrem Studium arbeiten. Die meisten suchen sich dafür einen Mini- oder Werkstudentenjob. Wir klären dich über die Unterschiede dieser beiden Anstellungsarten auf und sagen dir, was du unbedingt beachten solltest, um den richtigen Studentenjob für dich zu finden.


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Klein aber fein: Der Minijob

Mini-JobAls Minijob wird jede Tätigkeit angesehen, bei der du monatlich 450 Euro oder weniger verdienst. Neben der zeitlichen Flexibilität und möglichen Einsatzbereitschaft am Wochenende sowie in der Nacht, spricht  auch das Netto = Brutto-Gehalt für den Minijob. Du musst weder Sozialbeiträge noch sonstige Beiträge von deinem hart erarbeiteten Geld abgeben. Sogar von den 3% Rentenversicherung kannst du dich befreien lassen. So bleiben die 450 Euro auch wirklich in deiner Tasche.

Wichtig ist nur, dass du, auch wenn du zwei Minijobs hast, insgesamt nicht mehr als 450 Euro verdienst. Sonst blühen dir recht hohe Steuern und der fällige Sozialversicherungsbeitrag. Ansonsten eignet sich ein Minijob ausgezeichnet für all die Studenten, die kein Interesse daran haben, schon während ihres Studiums in ein Unternehmen integriert zu sein und sich lieber auf ihr Studium konzentrieren wollen.

Die Elite der Studentenjobs: Der Werkstudenten-Job

WerkstudentenAnders als bei wenig integrierten Mini-Jobs übernimmst du als Werkstudent Aufgaben mit deutlichem Mehrwert für das Unternehmen. Werkstudentenjobs kriegen häufig die Leute, deren Studium bereits etwas mit dem Job zu tun hat. Sie sind „Fachpersonal“. Das bringt neben interessanten Aufgaben auch viele Vorteile mit sich. Du hast keine Verdienstgrenze mehr, kannst Studieninhalte in deinen Job einbringen und darfst in deiner vorlesungsfreien Zeit sogar Vollzeit arbeiten. Da Werkstudentenjobs eben Jobs speziell für Studenten sind, sind sie auch besonders gut mit deinem Studium kompatibel und es wird immer große Rücksicht auf Klausurenphasen etc. genommen. Und als Sahnehäubchen oben drauf: Viele Werkstudenten kehren nach ihrem Studium in ihr Unternehmen zurück. Von der Uni in die Festanstellung… der Traum eines jeden Studenten, oder nicht?

Du merkst schon, der Werkstudenten-Job ist also der Ferrari unter den Studentenjobs. Leider gibt es dadurch aber auch deutlich strengere Richtlinien bezüglich Gehalt und Arbeitszeit. Diese solltest du unbedingt beachten, da du sonst dein „Werkstudenten“-Privileg  und so deinen Job verlieren könntest.

Was du als Werkstudent alles nicht darfst

Du darfst nicht…

→ Teilzeit studieren

→ ein Fernstudium absolvieren

→ deine Bachelor- bzw. Masterarbeit schon fertig haben und trotzdem noch eingeschrieben sein

→ im Studium beurlaubt sein

→ länger als 26 Semester studieren

→ über deine private oder Familienkrankenkasse versichert bleiben

→ in der Vorlesungszeit mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Was du als Werkstudent dafür aber alles darfst

Als ordentlicher Student mit Werkstudenten-Privileg darfst du in der Vorlesungszeit die oben genannten 20 Stunden pro Woche arbeiten und in der vorlesungsfreien Zeit kannst du sogar Vollzeit arbeiten ohne von Verdienstgrenzen eingeschränkt zu werden. Das kann sich gerade bei Jobs mit hohem Stundenlohn schon mal rechnen.

Leider musst du dafür aber selbst versichert sein und etwa 90 Euro monatlich an die Versicherung zahlen. Hinzu kommt auch noch ein gewisser Betrag für Renten- und Unfallversicherung, den dein Arbeitgeber von deinem Gehalt abzieht. Die Lohnsteuer, die du am Ende des Jahres mit deiner Steuererklärung abrechnen kannst, wird erst ab einem Gehalt von 950 Euro monatlich fällig und beträgt 2% der Pauschalabgaben.

Was jetzt noch von deinem Gehalt übrig ist – keine Sorge, das ist immer noch eine Menge – darfst du nun ganz für dich behalten. Dem nächsten Sommerulaub stehst also nichts mehr im Wege.

Apropos Urlaub

Als Werkstudent oder Minijobber hast du genauso Anspruch auf Urlaub wie alle Arbeitnehmer. Wie viele Urlaubstage du genau hast, kannst du dir mit folgender Formel ausrechnen:

Deine individuellen Arbeitstage pro Woche x 24 (Urlaubsanspruch in Werktagen) / 6 (übliche Arbeitstage, Montag bis Samstag )

Trau dich ruhig, nach deinem Urlaub zu fragen. Urlaub bekommt jeder, auch wenn du kein so großer Teil des Unternehmens bist. Mach dich nicht kleiner als du bist!

Das ganz große Geld

Wie du siehst, hast du schon im Studium mit deinen Fähig- und Fertigkeiten die Möglichkeit, eine spannende Arbeit mit guter Bezahlung zu finden. Unsere Partner von Studitemps haben sich genau auf dich spezialisiert. In ihrer Jobbörse warten viele interessante Stellenangebote, die genau auf Studenten angepasst sind und sich mit Sicherheit gut mit deinem Studium vereinbaren lassen. Schau doch gleich mal vorbei.

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