Fünf Tipps für bessere To-Do-Listen

Fünf Tipps für bessere To-Do-Listen

Wer bis jetzt keine To-Do-Liste hat, braucht vermutlich eine! Ganz egal, ob auf Papier oder in einer App (zum Beispiel Wunderlist, Todoist, oder Trello), To-Do-Listen helfen uns dabei den Überblick über unsere Aufgaben zu behalten und produktiver zu sein.

In vielen Fällen genügt es, einfach alle Dinge, die zu erledigen sind, auf einen Zettel zu schreiben. Das klappt aber nur solange man eine überschaubare Anzahl von Aufgaben hat. Wer viele Aufgaben und Projekte, zum Beispiel im Studium, zu bewältigen hat, sollte sich daher mit den folgenden Tipps vertraut machen.


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Fünf Tipps für bessere To-Do-Listen

1. Kleine, schaffbare Aufgaben

Eine gute To-Do-Liste lebt von ‚guten‘ Aufgaben. Gute Aufgaben, in diesem Sinne, sind relativ ‚klein‘ und schaffbar.

Es macht relativ wenig Sinn, „Bachelorarbeit schreiben“ auf die To-Do-Liste zu setzen, da diese Aufgabe erst einmal nicht umsetzbar (im Englischen würde man actionable) ist. Statdessen wäre es besser, die einzelnen Schritte auf die Liste zu setzen: das Buch von Müller lesen; die Grafik 2 gestalten; den Artikel von Ahmad et al. exzerpieren.

Ein hilfreicher Weg über gute Aufgaben nachzudenken ist der S.M.A.R.T-Ansatz:

  • Specific: die Aufgabe sollte spezifisch und eindeutig sein!
  • Measurable: die Aufgabe oder das Ziel sollte messbar sein!
  • Attainable: die Aufgabe muss ganz grundsätzlich, mit den vorhandenen Ressourcen, erfüllbar sein!
  • Relevant: die Aufgabe sollte relevant sein oder zumindest nach Relevanz kategorisiert sein!
  • Timely: die Aufgabe sollte ein Zeitfenster und eine Deadline haben!

Die Grundregel ist dabei ganz einfach: Größere Aufgaben werden, soweit möglich, immer in Teilschritte unterteilt!

2. Kategorien und Schlagworte

Lange To-Do-Listen werden sehr schnell unübersichtlich! Ein einfacher, aber sehr effizienter, Weg um das zu verhindern sind Kategorien und Schlagworte. So lassen sich zum Beispiel alle Aufgaben, die zu einem Projekt (zum Beispiel der Bachelorarbeit) gehören, systematisch einordnen.

3. Farben und Emojis

Farben und Emojis können dabei helfen, die To-Do-Liste übersichtlicher zu machen. Unterschiedliche Farben könnten zum Beispiel für die Priorität einer Aufgabe stehen. Emojis könnten, beispielsweise, dazu genutzt werden, um die Kategorie der Aufgabe zu beschreiben. Durch diese visuellen Mittel wird die Liste nicht nur schöner, sondern auch schneller auf einen Blick erfassbar.

4. Kommentare und Notizen

Es kann sehr hilfreich sein, Aufgaben mit Kommentaren und Notizen zu versehen. Wenn du zum Beispiel den Besuch einer Sprechstunde als To-Do anlegst, wäre es sinnvoll, die möglichen Termine und den Raum direkt mitabzuspeichern. Wenn du dann später nach dem To-Do suchst, hast du direkt alle relevanten Informationen zur Erfüllung der Aufgabe zur Hand.

5. Die Zwei-Minuten-Regel

Bei der berühmten zwei Minuten Regel, die aus Getting Things Done kommt, geht es darum, dass besonders kleine Aufgaben erst gar nicht auf die To-Do-Liste kommen. Die Regel ist ganz einfach und wunderbar effektiv: Wenn etwas weniger Zeit als zwei Minuten in Anspruch nimmt, tust du es sofort! 

So kommt belastender „Kleinkram“ erst gar nicht auf deine Liste! Zwei Minuten hat man eigentlich fast immer, Ausreden gibt es also fast nie!

Bonustipp

To-Do-Listen werden leider sehr schnell unübersichtlich und unordentlich. Aus diesem Grund solltest du dir ein wöchentliches To-Do anlegen, dass dich daran erinnert, deine Liste aufzuräumen. Schon zehn Minuten Aufräumarbeit pro Wöche können Wunder für deine Liste wirken!

To-Do-Listen sind doch doof…

Manche Menschen kommen mit To-Do-Listen einfach nicht klar. Falls es dir so geht, könntest du dir zum Beispiel überlegen, auf ein Kanban-Board umzusteigen.

Eine andere schöne Alternative besteht darin, Aufgaben in einem Kalendar zu organisieren. Ein interessantes und kreatives Format dazu sind Bullet-Journals. Einen kleinen Einstieg in die Thematik findest du in unserem Artikel dazu!

Mehr?  Gruppenarbeiten in der Uni überstehen