Fünf Bücher, die dich durch das kommende Semester bringen

Fünf Bücher, die durch durch das kommende Semester bringen

Das neue Semester steht vor der Tür und hat für manche sogar bereits angefangen. Wie immer machen sich viele gute Vorsätze und sagen sich, dass dieses Semester alles besser wird: mehr Motivation, weniger Prokrastination, bessere Noten und viel weniger Stress in der Klausurenphase!

In unserem Magazin haben wir zwar zu all diesen Themen viele spannende Artikel, manchmal möchtest du vielleicht aber auch einfach ein gutes, altes Buch in die Hand nehmen. Bücher haben ja immerhin auch etwas Verbindliches und strahlen eine gewisse, oftmals blendende, Autorität aus.

Die fünf Bücher, die wir dir in diesem Artikel vorstellen, sind aber tatsächlich den Blick wert und helfen dir vielleicht dabei, ein kleines bisschen besser durch das kommende Semester zu kommen.

Fünf motivierende und inspirierende Sachbücher

Manche der Titel in dieser Liste sind Klassiker, andere Einzelfunde, die aber vielleicht mehr Aufmerksamkeit verdient haben.  Natürlich musst du nicht all diese Bücher lesen! Vielleicht packt es dich ja aber und du nimmst dir ein paar Stunden und setzt dich mit einer unserer Empfehlungen in ein nettes Café – was kannst du schon verlieren!


StudybeesPlus für WiWis

Die 7 Wege zur Effektivität (S. R. Covey)

Stephen R. Coveys 7 Habits of Highly Effective People (1989)ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch immer noch ein Beststeller.

In diesem Buch beschreibt Covey sieben Angewohnheiten, die zu mehr Produktivität und Zufriedenheit führen. Er lädt uns ein, auszuprobieren, wie erfolgreiche und produktive Menschen durch das Leben gehen. Ein besonders schönes Beispiel ist die siebte Angewohnheit: „die Säge schärfen“.

Wer viel Leistung bringen möchte, muss sich immer wieder Auszeiten gönnen und „die Säge schärfen“, damit man später wieder mit aller Kraft arbeiten kann. Ein sehr schöne Metapher für die Work-Life-Balance, wie wir finden!

Wie ich die Dinge geregelt kriege (D. Allen)

Getting Things Done (2001; 2015) von David Allen ist vielleicht DAS Buch wenn es um Selbstmanagement geht. In seinem Buch stellt sich Allen die Frage, wie man „die Dinge geregelt“ bekommt und möglichst stressfrei alle To-Dos bewältigt.

Die Lösung dafür ist die GTD-Methode, die zwischenzeitlich weltweit bekannt geworden ist. Dabei handelt es sich um eine strukturierte Methode, um den Alltag und sämtliche Aufgaben zu organisieren und zu bewältigen.

Obwohl es hunderte Anleitungen gibt, wie man diese Methode funktioniert lohnt es sich immer noch Allens Buch zu lesen!

Become an Idea Maschine (C. A. Altucher)

Das kleine Buch Become An Idea Machine (2014) von Claudia Azula Altucher ist bei weitem nicht so bekannt, wie die zwei vorherigen Werke. Die Idee hinter dem Buch ist aber so brilliant wie einfach: wir trainieren jeden Tag unsere Kreativität und werden so zu „Ideen Maschinen“, Menschen, die vor Kreativität nur so sprudeln!

Um das zu schaffen fordert uns Altucher jeden Tag auf, zehn Ideen zu einem vorgegebenen Thema aufzuschreiben. Diese müssen nicht perfekt oder klug sein, sondern es geht einfach nur darum, den eigenen Kreativmuskel zu trainieren.

Wenn du bereit bist, stelle dich der 180-Tage-Kreativitätschallenge. Spaß machen tut sie allemal!

The Motivation Hacker (N. Winter)

Nick Winters The Motivation Hacker (2014) ist ebenfalls kein Beststeller, aber ein wunderbarer Leitfaden für mehr Motivation. In seinem Buch schreibt Nick Winter, vielleicht etwas selbstverliebt, über seine eigenen Erfolge und darüber, wie er sich immer wieder aufs Neue motivieren konnte und kann.

Die Mischung aus persönlicher Erzählung und Motivationsleitfaden funktioniert wirklich gut und ist sehr unterhaltsam. Obendrein ist der Motivations- und Produktivitätsansatz von Winter nicht nur hocheffektiv, sondern auch noch gut umzusetzen.

Wer Lust auf ein wenig Storytelling und einige wertvolle Tipps hat, kann mit diesem Buch relativ wenig falsch machen!

TED Talks (C. Anderson)

Zum Abschluss haben wir noch einmal einen (modernen) Klassiker auf die Liste gesetzt. Chris Anderson ist einer der großen Köpfe hinter der TED Conference und hat die Art, Vorträge zu halten revolutioniert. In seinem Buch TED Talks (2017) fasst Anderson sein Wissen und seine Erfahrung über gute, spannende und beeindruckende Vorträge zusammen.

Dabei geht es in erster Linie um Tipps, Praxisbeispiele und viele Antworten auf Fragen, die man sich stellt, wenn man in der Öffentlichkeit präsentieren muss.

Obwohl das Buch manchmal etwas langatmig wird, handelt es sich doch um ein Werk, dass einen Meilenstein der Rhetorik abbildet. Wer verstehen möchte, wieso TED-Talks so beeindruckend sind, wie sie sind, sollte dem Buch von Anderson auf jeden Fall eine Chance geben.

Falls du keine Lust auf Sachbücher hast, oder dir einfach wieder einmal etwas Kultur gönnen möchtest, kannst du dir auch unsere sieben Belletristik-Empfehlungen ansehen.

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