Exposé

Es ist das krönende Finale Deines Studiums: die Bachelorarbeit.

Wohl jeder Student fiebert darauf hin, denn danach winkt Freiheit und ein neuer spannender Lebensabschnitt.

Leider bedeutet sie gleichzeitig auch Unmengen an Arbeit und zeitlichem Aufwand und das sollte man sich vorher rechtzeitig einteilen.

An vielen Hochschulen werden inzwischen sogenannte Exposés gefordert. Diese helfen, das Schreiben von Bachelorarbeiten so zeitsparend und übersichtlich wie möglich zu gestalten.

Exposés müssen vor der eigentlichen Bachelorarbeit erstellt und dann mit einem Betreuer besprochen werden. Somit kannst Du Dir die Vorbereitungszeit für Deine Bachelorarbeit um einiges leichter machen. Hast du dir schon über den Druck deiner Bachelorarbeit Gedanken gemacht? Hier stellen wir dir den besten Service vor inkl. kostenlosen 24h Versand!

Doch wie schreibt man so ein Exposé? Wo fängst Du am besten an und welche Themen musst Du dabei abdecken?

Worum es sich bei einem Exposé genau handelt und was alles dort hinein gehört, das erfährst Du jetzt bei uns!

Was ist ein Exposé?

Das Exposé ist die erste offizielle Planung Deiner Bachelorarbeit. „Exposer“ bedeutet auf Französisch „Darlegen“ und genau das machst Du in einem Exposé im Grunde.

Du gibst dem Leser einen Überblick über Inhalt, Struktur und Zeitplanung Deines Projektes.

Somit legst Du dar, wie Deine Bachelorarbeit am Ende ungefähr aussehen wird. Dadurch hilfst Du auch Dir selbst, denn im Normalfall bietet Dir das Exposé einen roten Faden, an dem Du Dich beim Schreiben Deiner Bachelorarbeit entlanghangeln kannst.

So kannst Du Dir bei der Fertigstellung der eigentlichen Arbeit einiges an Zeit sparen.

Schreibst Du ein Exposé für Deine Bachelorarbeit, genügt es, wenn dieses zwischen 2 und 5 Seiten lang ist.

Bei Masterarbeit oder Dissertation kann es allerdings logischerweise bedeutend länger sein.

Neben dem groben Überblick, den es Dir verschafft, kann Dir das Exposé auch dabei helfen, einen Betreuer oder ein Stipendium für Deine Abschlussarbeit zu gewinnen.

Denn durch die schriftliche Darstellung können sich Dozenten und Professoren ausgiebig über Deine Projektplanung informieren und so entscheiden, ob sie Dir dabei helfen können.

Vorbereitung des Exposés

Da das Exposé ganz zu Beginn Deines Arbeitsprozesses steht, erwartet natürlich niemand von Dir, dass Du auf dem Gebiet, das Du für Deine Bachelorarbeit in Erwägung ziehst, ein vollkommener Experte bist.

Deswegen kann das Schreiben des Exposés auch einige Zeit in Anspruch nehmen, denn ihr Thema ist vielen Studenten noch unvertraut.

Das ist allerdings kein Grund zu verzweifeln! Die Zeit, die Du für das Schreiben des Exposés aufwendest, holst Du beim Schreiben der Bachelorarbeit wieder rein. Denn das Exposé wird Dir eine relativ klare Struktur dafür schaffen.

Dennoch gibt es einige Vorbereitungsschritte, die Du gehen kannst, um Dir das Schreiben des Exposés etwas zu erleichtern. So hilft es, das Thema, über das Du Deine Bachelorarbeit schreiben möchtest, vor dem Formulieren des Exposés intensiv zu recherchieren.

Denn dabei merkst Du, wie der derzeitige Wissensstand auf diesem Gebiet ist und wo noch Lücken vorliegen. In diesen kannst Du dann nämlich das Thema Deiner Bachelorarbeit ansetzen und so eine Forschungsfrage für Dein Exposé formulieren.

Auch kannst Du Dir einige Exposé-Musterbeispiele im Internet anschauen, damit Du eine ungefähre Vorstellung von Stil und Format eines Exposés bekommst. Alternativ kannst Du natürlich auch ältere Studenten oder Familienangehörige fragen, ob Du Dir deren Exposés im Rahmen der Vorbereitung anschauen darfst.

Der Aufbau eines Exposés

Das Exposé besteht im Normalfall aus mehreren Abschnitten.

Bevor Du allerdings jeden einzelnen davon in Dein Exposé aufnimmst, solltest Du Dich bei Deinem Dozenten oder bei der Hochschule darüber informieren, welche genauen Anforderungen diese an ein Exposé haben.

Es kann nämlich durchaus sein, dass Deine Hochschule ein mehr oder weniger ausführliches Exposé verlangt.

1. Deckblatt

Da das Exposé einen wichtigen ersten Teil Deiner Bachelorarbeit darstellt, musst Du auch hierbei Formalitäten wie bei jedem anderen Uni-Projekt beachten. So gehört beispielsweise ein Deckblatt an den Anfang eines jeden Exposés. Darauf gehören folgende Informationen:

  • Name der Uni
  • Dein Fachbereich
  • Dein Studiengang
  • Titel der Bachelorarbeit
  • Name des Betreuers (sofern dieser schon feststeht und Du das Exposé nicht dazu nutzt, einen zu finden)
  • Deine Kontaktangaben
  • Datum

Dabei solltest Du Dir nicht allzu große Sorgen um die perfekte Ausformulierung des Titels machen. Denn ein Exposé ist niemals verbindlich. Das heißt, dass Du im Laufe des Schreibprozesses Deiner Bachelorarbeit noch an vielen Punkten Veränderungen vornehmen kannst. Wie bereits erwähnt dient das Exposé lediglich einem ersten Überblick.

2. Fragestellung

Dabei führst Du den Leser kurz in das Thema ein und erläuterst die Fragen, die Du Dir im Rahmen Deiner Forschungen stellst. Zusätzlich begründest Du kurz die Relevanz, die das Thema hat. So zeigst Du, weshalb Du (und auch der Leser) sich damit beschäftigen sollten.

3. Zielsetzung

In diesem Abschnitt geht es vor allem hierum: Was möchtest Du mit Deiner wissenschaftlichen Arbeit erreichen? Welches Ziel setzt Du Dir für das Ende Deiner wissenschaftlichen Forschungen? Das Nennen des Ziels geht auch mit einer kurzen Erläuterung einher, die beschreibt, weshalb Du diese spezifischen Erwartungen an Dein Projekt hast.

4. Aktueller Forschungsstand

Da Dich Deine vorhergehende Recherche über Dein Forschungsthema darauf vorbereitet hat, sollte Dir dieser Punkt nicht allzu schwer fallen. In diesem Teil des Exposés beschreibst Du kurz, welche Literatur bereits in Deinem Forschungsgebiet existiert. Dabei kannst Du auch angeben, inwieweit diese eine Grundlage für Deine Bachelorarbeit liefert – sprich, welche Lücken Du siehst und wo genau Deine Arbeit ansetzen wird.

Exposé

5. Konzept

Hierbei erörterst Du Dein Vorgehen genauer: Du gibst an, welche Methoden und Vorgehensweisen Du anwenden wirst, um zu Deinem Forschungsziel zu gelangen. Auch kannst Du hierbei erwähnen, welches Ergebnis Du Dir von dieser Methodik erwartest. Beachte dabei, realistische Vorstellungen zu behalten, denn Deine Bachelorarbeit ist natürlich zeitlich eingeschränkt. Du kannst aber auch potentielle Forschungen, die in der Zukunft noch stattfinden müssten, um ein von Dir angeschnittenes Gebiet weiter zu erforschen, mit in Erwägung ziehen. Das zeigt, dass Dir der Gesamtzusammenhang bewusst ist.

6. Vorläufige Gliederung

Die Gliederung ist das Inhaltsverzeichnis Deiner Bachelorarbeit. Da diese bei der Ausarbeitung des Exposés natürlich noch nicht wirklich ausgereift ist, kann die Gliederung zunächst etwas gröber sein, als sie dann in der fertigen Arbeit tatsächlich sein wird. Auch kannst Du inhaltliche Punkte noch nachträglich ändern, hinzufügen oder entfernen. Bei dieser Aufgabe geht es lediglich darum, Deinem Projekt eine erste Struktur zu geben. An dieser kann dann auch Dein Professor erste Erkenntnisse über die Sinnigkeit Deines Projektes erkennen. Allerdings kann gerade die Gliederung zu Beginn der Arbeit eine besonders fordernde Aufgabe sein, da Du mit der Einarbeitung in das Thema ja noch ganz am Anfang stehst.

7. Zeitplan

Unter diesem Punkt stellst Du tabellarisch dar, wie Du Deine Bachelorarbeit zeitlich zu strukturieren gedenkst. Daraus sollte hervorgehen, wann die einzelnen Arbeitsschritte des Exposés fertiggestellt sein sollten.

8. Eigene Motivation

In diesem Abschnitt beschreibst Du, was Dich dazu bewegt hat, dieses Thema im Rahmen Deiner Bachelorarbeit verfolgen zu wollen. Dein persönliches Interesse an der Fragestellung steht dabei im Vordergrund.

9. Literaturverzeichnis

Die Bibliografie des Exposés sollte sowohl einführende, als auch weiterführende Schriften beinhalten. Das bedeutet, dass Du Literatur brauchst, die den Leser an das Thema, das Du behandelst, allgemein heranführt, sowie Texte, die sich auf einzelne Aspekte Deines Themas spezialisieren. Dabei solltest Du Dich hauptsächlich auf Bücher, Sammelwerke und Artikel aus Fachzeitschriften berufen. Den ein oder anderen seriösen Online-Artikel darfst Du natürlich auch in Deinem Literaturverzeichnis anführen. Da es sich hierbei um einen offiziellen Teil Deiner Bachelorarbeit handelt, solltest Du natürlich auch hier auf die richtige Zitierweise achten und Deine Quellen in einem bestimmten Stil angeben.

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10. Kostenplanung

Nutzt Du Dein Exposé, um Dich um ein Stipendium für Deine Bachelorarbeit zu bewerben, solltest Du natürlich eine Kostenübersicht am Ende Deines Exposés aufführen.

Was gibt es beim Schreiben des Exposés noch zu beachten?

Wie beim Verfassen des Literaturverzeichnisses solltest Du Dich auch bei dem Rest des Exposés an wissenschaftlichen Standards orientieren. So solltest Du Quellenangaben auch im Rest Deines Textes nach den jeweiligen Zitierrichtlinien richten.

Auch Deine Ausdruck- bzw. Schreibweise sollte wissenschaftlich sein. Dabei gibt es zusätzlich einige Stilregeln, die Du beachten solltest. So ist es wichtig, dass Du Dich klar und verständlich ausdrückst, ohne komplizierte und lange Sätze zu formulieren. Dir sollte nämlich bewusst sein, dass nicht jeder, der Dein Exposé lesen wird, auch die wissenschaftliche Thematik dazu kennt.

Deshalb solltest Du auch die Verwendung von fachspezifischem Jargon sehr gering halten. Außerdem ist Dein Exposé dazu gedacht, Deine Ideen und Herangehensweise an ein bestimmtes Thema hervorzuheben. Daher gilt: Übertreibe es nicht mit Zitaten und Quellen und zeig lieber, was Du Dir für Gedanken zu dem Thema gemacht hast!

Exposé fertig – und nun?

Wenn Du Dein Exposé verfasst hast, schreibe Dir am besten noch ein paar Fragen für Deinen Betreuer auf.

Da das Exposé die Grundlage für euer gemeinsames Gespräch bildet, zeigst Du zwar, dass Du Dich gründlich mit dem Thema befasst hast, aber durch zusätzliche Fragen, wie beispielsweise ein kritisches Hinterfragen Deines eigenen Ansatzes, beweist Du, dass Du für weitere Vorschläge und Ansichten bereit bist und Dich nicht nur auf Deine Meinung versteifst.

Bringe am besten zwei Kopien zu dem Betreuer-Gespräch mit – eine für Dich, eine für ihn/sie. Auch ein Schreibblock ist ein hilfreiches Utensil für das Gespräch, da Du Dir so am einfachsten alle Vor- und Ratschläge Deines Betreuers notieren kannst.

Fazit

Das Verfassen eines Exposés treibt so manchen Studenten zur Verzweiflung.

Scheinbar endlose Stunden, die mit dem Lesen trockener, akademischer Fachliteratur zugebracht werden, bereiten schließlich den wenigsten Studierenden Freude.

Trotzdem ist das Exposé ein essentieller Teil der Vorbereitung auf Deine Bachelorarbeit. Es hilft Dir, einen Überblick über Deine Ideen zu gewinnen und diese zu sortieren.

Damit sparst Du Dir beim eigentlichen Schreiben der Bachelorarbeit einiges an Zeit.

Diese kannst Du dann damit verbringen, Dich auf andere wichtige Aspekte davon zu konzentrieren. Da eine Bachelorthesis sowieso sehr zeitaufwendig ist, kann Dir ein Exposé somit viele wertvolle Sekunden schenken!

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