Ersti Hacks #1 – Was braucht man denn alles für die Uni?

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„Wo ist hier denn die Mensa und in welche Richtung muss ich laufen, damit ich zur Vorlesung komme?“ Genau solche Fragen hört man jedes Semester immer mal wieder. Sie laufen in kleinen Scharen über den Campus und suchen hilflos nach dem nächsten Raum – Erstis. Wenn ihr gerade euer Abitur geschafft habt und jetzt das Unileben testen wollt, gehört ihr zu dieser Gruppe.


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Was als anfängliche Begeisterung gestartet hat, kann sich aber schnell in ängstliche Hilflosigkeit verwandeln. Aber keine Sorge, mit dieser Reihe an Ersti-Hacks zeigen wir euch, wie ihr problemlos durch das erste Studienjahr kommt. Im ersten Teil der Ersti-Reihe fangen wir mit grundlegenden Sachen wie Organisation an. Was braucht man überhaupt, um ein Studium zu meistern? Was solltet ihr euch auf jeden Fall zulegen?

Ausstattung

Jeder Student braucht einige wichtige Utensilien, um die Vorlesung oder das Seminar erfolgreich hinter sich zu bringen. Natürlich müsst ihr euch nicht alles kaufen, was wir euch raten. Denn einige Menschen unterscheiden sich, wenn es darum geht, bei Vorlesungen mitzuschreiben. Einige nehmen sie mit dem Handy auf oder sie schreiben fleißig mit – elektronisch oder ganz Oldschool mit Stift und Papier. Hier stellen wir euch einige Dinge vor, auf die ihr im Studium nicht verzichten solltet.

Laptop

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Ein Laptop ist unentbehrlich im Studium. Zum einen könnt ihr ihn zum Mitschreiben nutzen. Wenn ihr die Sorte von Mensch seid, die andauernd auf ihren Tasten rumklappern, weil ihr jedes Wort vom Professor mitschreiben wollt, dann ist das euch überlassen – kann aber eure Kommilitonen ganz schön nerven. Kleiner Tipp: Ihr müsst auch nicht alles Wort für Wort mitschreiben, vom „Hallo“ des Dozenten bis zum „das war’s dann für heute“ 😉 . Filtert wichtige Stichpunkte heraus und überlegt euch, was genau für die Klausur relevant sein könnte.

Zum anderen werdet ihr ihn brauchen, um die Literatur, die für die Veranstaltung benötigt wird, zu lesen. Die meisten Dozenten laden die Literatur nämlich auf ein Learning Portal hoch, damit ihr sie nicht extra heraussuchen müsst. Es kann nicht schaden, euren Laptop mitzubringen, um zwischendurch die Literatur nochmal ins Gedächtnis zu rufen.

Im Laufe eures Studiums werdet ihr mit Sicherheit auch Präsentationen halten müssen. Dafür braucht ihr einen Laptop, um eure PowerPoint oder Prezi-Präsentation vorzubereiten. Wenn ihr ihn nicht unbedingt mitschleppen wollt, könnt ihr natürlich auch einen Stick mitnehmen. Falls euer Dozent oder eure Dozentin einen Laptop dabei hat, könnt ihr den dann meistens benutzen. Ihr solltet das aber auf jeden Fall abklären. Trotzdem empfiehlt es sich, an Präsentationstagen euren Laptop lieber zur Sicherheit mitzunehmen, denn da könnt ihr notfalls eure Präsentation als Datei aufrufen.

Um Hausarbeiten zu schreiben, braucht ihr in den meisten Fällen auch einen Laptop. Die Universitätsbibliothek hat zwar Computer, aber die können schnell besetzt sein. Außerdem ist es doch viel bequemer vom eigenen Laptop zu schreiben. So könnt ihr immer mal wieder einen neuen Gedanken oder weitere Argumente aufschreiben, wenn ihr einen Geistesblitz habt! Falls ihr also noch keinen Laptop besitzt, solltet ihr euch auf jeden Fall überlegen, einen zu kaufen. Denn er macht das Studienleben um einiges einfacher.

Block und Stift

hausarbeit schreiben

Für die Oldschool-Hasen unter euch, bieten sich ein Block und ein Stift an, um in den Vorlesungen mitzuschreiben. Studien haben mittlerweile mehrfach bewiesen, dass das Mitschreiben per Hand das Gedächtnis fördert und uns das Lernen erleichtern kann. Falls ihr ganz fleißig seid und eure Mitschriften zusammenfasst, könnt ihr das auch in verschiedenen Farben aufschreiben. Denn so könnt ihr euch den Lernstoff besser merken. Ihr braucht euch nicht gleich wie in der Schule ein ganzes Mäppchen zu kaufen, ein einziger Kulli reicht für die Vorlesung. Für Buntstifte könnt ihr auch einfach Marker benutzen, die sind nicht teuer.

Wenn ihr allerdings immer noch zu geizig seid, um für einen Block und einen Kulli Geld auszugeben, hilft euch auch das gute alte Stichwort: schnorren! Denn für die Menschen unter uns, die einfach unorganisiert sind, ist das die beste Methode, um sich Geld für triviale Dinge wie Mitschrifthilfen zu sparen. Wenn ihr allerdings ein Schnorrer sein wollt, raten wir euch, die Leute abzuwechseln, die ihr anbetteln wollt. Denn wenn ihr jedes Mal dieselben Leute fragt, kann das wahrscheinlich ziemlich nerven.

Tasche oder Rucksack

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Um eure ganze Ausstattung zu transportieren, braucht ihr eine Tasche oder einen Rucksack. Ein Jutebeutel tut’s natürlich auch und ist immer Hipster. Ihr solltet jedoch darauf achten, dass eure Tasche nicht zu schwer ist. Denn wenn ihr euren Laptop, etwas zu trinken und eventuell Literatur mitnehmen müsst, kann das ganz schön ins Kreuz gehen und ihr bekommt Verspannungen. Ein Rucksack wäre hier also eine gute Alternative, damit sich das Gewicht auf euren Schultern ausgleichen kann. Wenn ihr also nicht wie Quasimodo enden wollt, solltet ihr euch überlegen, in einen Rucksack zu investieren, der möglichst leicht und stabil ist.

Kopfhörer

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Kopfhörer sind in 2 Fällen wichtig. Im ersteren und seriöseren Fall, braucht ihr sie, um Ruhe in der Bibliothek zu haben. Denn es gibt wirklich laute Störer, die dauernd mit irgendwas rascheln und damit alle um sich herum nerven. Wenn du also absolute Ruhe brauchst, solltest du dir Kopfhörer in die Bib mitnehmen, um die Geräusche auszublenden. Du kannst beim Schreiben deiner Hausarbeit oder beim Lernen auch leise Musik hören, um dich zu motivieren und somit störst du auch nicht deine Kommilitonen. Natürlich sollte die Lautstärke deiner Musik auch angemessen sein, sonst endest du nämlich selbst als der Störenfried.

Den zweiten Fall solltet ihr nicht zu ernst nehmen, aber kommt auch schon mal vor. Wenn ihr die Stimme des Dozenten einfach nicht mehr ertragen könnt und euch der Stoff in der Vorlesung sowieso nicht interessiert, könnt ihr eure Kopfhörer auch einfach benutzen, um auf eurem Laptop eure Lieblingsserie auf Netflix zu schauen! Kein Witz, das kommt in höheren Semestern öfter mal vor. Nervt tierisch, weil es erstens ziemlich ablenkt und zweitens, fast nie jemand die Untertitel anmacht, damit die anderen mitschauen können.

Handy und Ladekabel

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Ein Smartphone hat sowieso immer jeder dabei. Für unwichtige Dinge wie Notfälle oder um sich stundenlang auf Social Media herumzutreiben, wenn die Vorlesung mal wieder zur Zerreißprobe wird. Allerdings wird auch das Smartphone tatsächlich in vielen Fällen in den Vorlesungen oder in den Seminaren gebraucht. Wenn ihr nämlich keinen Laptop habt, könnt ihr somit an Quizzen teilnehmen oder am Ende des Semesters online eine Bewertung eures Dozenten abgeben. Falls ihr einen langen Unitag habt, raten wir euch, lieber ein Ladekabel mitzunehmen, denn ohne Smartphone fühlen sich die meisten heute nackt und aufgeschmissen. Außerdem müsstet ihr dann aktiv zuhören und wer außer den Schulstrebern tut das schon?

Kaffeebecher

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Für die Kaffeejunkies unter euch, die ohne das schwarze Wundermittel aussehen wie die Zombies aus The Walking Dead, empfehlen wir einen eigenen Kaffeebecher. Eure Unis bieten zwar kleine Becher 2 go an, was aber nicht gerade umweltfreundlich ist. Und Umweltverschmutzung ist kein Witz. Leonardo DiCaprio wäre sicher stolz auf euch, wenn ihr einen eigenen Kaffeebecher mitnimmt und in manchen Filialen bekommt ihr dafür auch noch Rabatt! Starbucks und McDonald’s bieten seit einigen Jahren Vergünstigungen an, wenn man seinen eigenen Kaffeebecher mitbringt. Also überlegt euch, ein wenig Geld in einen eigenen Becher zu investieren. Am günstigsten kommt ihr natürlich davon, wenn ihr zuhause Kaffee macht und ihn dann einfach in eurem Becher mitnehmt.

Fazit

Ihr müsst auch natürlich nicht alle Utensilien kaufen, die wir euch vorgestellt haben. Falls ihr einige davon nicht braucht oder sie unnötig findet, könnt ihr euer Geld auch für andere Sachen ausgeben. Allerdings ist ein Laptop im Studium eines der wichtigsten Dinge, die ihr brauchen werdet. Solltet ihr also keinen besitzen, wäre es eine gute Idee, in einen zu investieren. Eine Tasche ist ebenfalls logisch, wenn ihr eure Sachen nicht in einer Aldi-Tüte rumtragen wollt. Block, Kulli, Kopfhörer und Kaffeebecher sind natürlich nur ein Vorschlag, können aber einiges vereinfachen.

Wenn ihr diese Sachen in eurem ersten Semester dabei habt, seid ihr auf jeden Fall immer vorbereitet – sei es um wichtige Dinge mitzuschreiben oder um einfach der Langweile nachzugehen. Natürlich solltet ihr nicht dauernd abdriften, denn die Prüfungen sind auf keinen Fall ein Kinderspiel. Aber mit dieser Checkliste habt ihr schon mal einen groben Anhaltspunkt über brauchbare Utensilien, die euch das Überleben im Studium garantieren.

Falls ihr noch Inspiration braucht, was ihr vor eurem ersten Unitag noch alles erledigen könntet, könnt ihr das hier nachlesen.

Dieser Artikel ist Teil der Reihe „Hacks für frischgebackene Studenten“.

Teil 1: Ersti-Hacks#1 – Was brauch man denn alles für die Uni?

Teil 2: Ersti Hacks #2 – Wie findet man Freunde an der Uni?

Teil 3: Ersti Hacks #3 – Richtig mitschreiben in der Vorlesung

Teil 4: Ersti Hacks #4 – Wie übersteht man die Klausurenphase?

Teil 5: Der ultimative Ersti-Guide

Teil 6: Zehn typische Ersti-Probleme und ihre Lösungen

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