Drucker für Studenten

Was sind die Vorteile eines eigenen Druckers? Worauf kommt es bei der Wahl des richtigen Geräts an?

Lernen, lesen und häufig noch ein Nebenjob, von Romantik und Gemütlichkeit ist das Leben der meisten Studenten weit entfernt. Das Studi-Leben ist nicht nur mit einer Menge an Arbeit verbunden, sondern oftmals auch durch einen akuten Geldmangel geprägt.

Wo Geldmangel und Ausgabendisziplin den Alltag prägen, schlagen die Kosten für Büromaterialien und Drucksachen besonders schmerzhaft zu Buche. Obwohl der Kauf eines eigenen Druckers zunächst Kosten verursacht, macht sich diese Investition häufig rasch bezahlt. Doch was sollte dein Drucker alles können? Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Unnötige Kosten für Studis – ein großes Problem

Trotz Maßnahmen, wie dem Bafög, gibt es grundsätzlich Unterstützungsmöglichkeiten, allerdings sind diese überschaubar und werden nur unter bestimmten Voraussetzungen bewilligt, so dass jeder ausgegebene Euro genauestens geplant werden muss. Hinzu kommt, dass der Studienalltag in der Regel nur wenig Platz für Nebenjobs & Co. zulässt, so dass das Studentenleben auf der finanziellen Seite einer echten Herausforderung gleicht. Auf unnötig anfallende Kosten will jeder Studi auf jeden Fall verzichten!


StudybeesPlus für WiWis

Druck- und Materialkosten belasten das Studi-Budget

Bis heute akzeptieren die wenigsten Universitäten und Fachhochschulen Dokumente in digitaler Form, die Papierflut bestimmt somit weiterhin den studentischen Alltag. Prüfungsvorbereitungen, Hausarbeiten, Präsentationen, Berichte und nicht zuletzt die Bachelor- und Masterarbeit verursachen in jedem Copyshop hohe Druck- und Papierkosten. Häufig wird jede Seite einzeln berechnet, wünscht du dann noch eine besondere Papiersorte, bist du rasch (mehrere) Hundert Euro los. Diese Kosten müssen ohne Druckkostenzuschuss üblicherweise von den Studis selbst getragen werden.

Viele Unis bieten zwar die Möglichkeit, Dokumente vor Ort zu recht günstigen Preisen auszudrucken, allerdings sorgt die große Menge an Ausdrucken auch hier für eine finanzielle Belastung. Hinzu kommt die zusätzlich aufgebrachte Zeit und den Extra-Weg, die du noch mit einrechnen musst. In heißen Phasen heißt es daher oftmals: Schlange stehen, sei es im Copyshop oder an Uni-Druckern.

Eigener Drucker rechnet sich

Der kurze Blick auf das Preisschild schreckt viele Studenten vom Kauf eines eigenen Druckgeräts ab. Natürlich machen sich die Anschaffungskosten i.H.v. 60 Euro aufwärts für einen Laserdrucker zunächst bemerkbar, doch gleichen sich diese je nach Druckaufkommen bereits nach wenigen Wochen oder Monaten aus. Dazu kommen eine echte Zeitersparnis sowie der Bequemlichkeitsfaktor jedes einzelnen. Die Zeit, die bisher auf dem Weg zum Copyshop verloren ging, steht nun zum Lernen oder für anderen Tätigkeiten zur Verfügung. Damit am Ende eine Zeit- und Kostenersparnis für den Nutzer herausspringt, sollten bei der Anschaffung allerdings einige Faktoren beachtet werden.

Welche Ansprüche sollte Dein Drucker erfüllen können?

Der ideale Studi-Drucker besitzt alle modernen Funktionen, ist dabei preiswert in der Anschaffung und sparsam im Verbrauch. Tadellose Druckergebnisse sind selbstverständlich die Basics eines jeden Druckers. Da zum wissenschaftlichen Arbeiten und die auch für Studenten unabdingbaren Verwaltungsaufgaben häufig auch Dokumente eingescannt werden müssen, sollte Dein Gerät auch über eine Scanfunktion verfügen. Erkennst Du dich bei diesem Bedarf wieder?

Dann triffst Du mit einem kompakten Multifunktionsdrucker sicherlich eine gute Wahl. Diese Multi-Drucker verfügen oftmals über moderne Features, wie AirPrint, Bluetooth und WLAN-Funktion. So können Dokumente schnell und bequem auch mit dem Smartphone gedruckt werden. Vor allem WLAN-Drucker sind dann eine perfekte Lösung, wenn du mit mehreren Kommilitonen in einem Haushalt wohnst und ihr das Gerät gemeinsam nutzt.

Wer überwiegend Texte in schwarz-weiß in großer Auflage drucken möchte, für den kann der Kauf eines Laserdruckers eine gute Investition sein. Die Anschaffungskosten für ein Lasergerät fallen zwar noch etwas stärker ins Gewicht, dies lässt sich jedoch mit den Kosten pro einzelnem Blatt rasch einsparen. Behalte beim Kauf immer beides im Auge – Betriebs- und Verbrauchskosten sollten so gering wie möglich sein.

Spar-Tipp: Vor allem Toner und andere Verbrauchsmaterialien, wie Etiketten, die sich optimal für die Beschriftung deiner Ordner und für die Orga deiner Unterlagen eignen, können langfristig echt ins Geld gehen. Hier müssen es aber nicht immer die Original-Produkt sein! Druckerpatronen, Toner, Papier und Etiketten von Drittanbietern sind eine gute Wahl, um die Betriebskosten des neuen Druckers erheblich zu senken. Ist das Budget wieder einmal besonders knapp bemessen, kaufe reinen Toner und fülle diesen einfach selbst nach.

Fazit

Ein eigener, möglichst günstiger und leistungsfähiger Drucker kann deine Studienkosten effektiv reduzieren und macht es zugleich auch etwas bequemer. Achte dabei auf die Leistungsfähigkeit der Geräte und wäge Kosten, Leistung und deinen Bedarf gut gegeneinander ab. Entscheide sorgfältig, ob du dich besser für einen Laser- oder Tintenstrahldrucker entscheiden solltest.

Sowohl der Toner für Laserdrucker, als auch die Druckerpatronen eines Tintenstrahldruckers und andere Büromaterialien sind für Studis eine kostenintensive Ausgabe. Achte daher besonders auf Sonderangebote, die für beide Druckermodelle immer wieder angeboten werden!

Mehr?  Studium, Glück, und wie die beiden zueinander passen