Die Studybees Crashkurs Reportage

STudybees Crashkurs-Reportage

Studybees-Crashkurse?

Ist das was für mich oder nicht? Wer sich diese Frage stellt ist hier richtig.

Denn in dieser Spezial-Ausgabe haben wir eine exklusive Reportage über einen Studybees-Crashkurs für dich erstellt. Wir – 2 Studybees-Praktikantinnen – sind bei einem Crashkurs dabei gewesen und berichten dir wie er abläuft und erzählen von den Erfahrungen der Teilnehmer und von unserem Tutor.

Vor dem Studybees Crashkurs

Eine halbe Stunde vor Crashkurs-Beginn verabreden wir uns mit unserem Tutor Vladi. Wir treffen ihn um 8:30 Uhr im schon vorbereiteten Crashkurs-Saal an. Die Tische sind schon mit Studybees-Skripten und Kulis bestückt, die Power-Point Präsentation wird schon an die Wand projiziert und überall sind kleine Snack-Schachteln mit Salzstangen, Gummibärchen und Schokoriegeln drapiert. Alles sieht startklar aus und auch Vladi wirkt ruhig und startklar. Ein guter Zeitpunkt ihm ein paar Fragen zu stellen!


StudybeesPlus für WiWis

Erzähl doch mal ein bisschen etwas zu deiner Vorbereitung!

„Normalerweise fange ich ca. 5 Tage vor dem Kurs mit der finalen Vorbereitung an.“, erzählt Vladi. „Dazu gehört dann das Recherchieren von Schwerpunkten, die Vorbereitung von Übungsaufgaben und das nochmalige Durchsehen der PowerPoint Präsentation. Natürlich gehört auch dazu, mich auf die Fragen der Studenten einzustellen und mir Wege zu überlegen die Inhalte einfach darzustellen.“ Vladi betont:

„Die Studenten sind diejenigen um die es geht!“

Vladi berichtet, dass er morgens eine Stunde vor Crashkursbeginn vor Ort war. Hier hat er dann den Raum schön hergerichtet, Skripte und Kulis verteilt und leckere Snacks zum Knabbern auf den Tischen platziert. Und auch wir müssen sagen: Das ganze sieht schon sehr hübsch aus! „Auch der Technikcheck ist sehr wichtig.“, betont Vladi später. „Es gibt immer irgendwas, das nicht funktioniert. Deshalb rate ich auch zukünftigen Tutoren sich eine Stunde vor Ort Zeit zu nehmen, um alles startklar zu machen. Zum Glück gibt es immer Verantwortliche im Gebäude, hier im Mafinex Zentrum ist es die Facility Managerin, die immer da ist, um auszuhelfen.“ Dass es auch heute noch Schwierigkeiten geben wird ahnen wir alle noch nicht. Aber dazu später mehr.

Dein wievielter Crashkurs ist das jetzt und wird man mit der Zeit besser?

„Heute halte ich meinen 10. Crashkurs und ja ich kann schon sagen, dass man sich in seiner Zeit als Tutor weiterentwickelt. Zum Beispiel findet man nach einer Zeit raus welches Verhältnis von Theorie und Praxis am besten funktioniert. Die Frage ist immer wie viel Theorie die Studenten überhaupt hören wollen. Am Anfang waren meine Crashkurse zum Beispiel viel theorielastiger, heute konzentriere ich mich mehr auf die Anwendung. Aber der wichtigste Punkt in dem ich mich verbessert habe, ist der Umgang mit den Studenten. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, was den Studenten wirklich weiterhilft.“, erzählt Vladi. Trotzdem gibt er zu: „Am Tag vor dem Crashkurs bin ich schon immer ein bisschen aufgeregt. Dann gehe ich nochmal alle Inhalte für den nächsten Tag durch und vergewissere mich, dass ich alles drauf hab.“ Wir erkennen: die Tutoren sind auch nur Menschen wie du und ich. Ein bisschen Lampenfieber gehört immer dazu!

Daraufhin überlassen wir Vladi erst mal seinen weiteren Vorbereitungen. Und wir sehen, dass schon die ersten Crashkurs-Besucher aufgetaucht sind. Es wird sich noch ein bisschen unterhalten und bei einigen ist auch ein Käffchen mit dabei. Es ist schließlich noch früh am Morgen! Und auch wir wollen uns ein bisschen in die Gespräche mischen.

Wer hat Lust mit uns zu reden?

Crashkurs Reportage Jeder bekommt Skript und Stift
Crashkurs Reportage Teilnehmer machen viele Notizen

Die Crashkurs-Teilnehmer

Wir finden Svenja und Kama, die uns beide ein bisschen etwas über sich erzählen wollen.

Unsere erste Auserwählte ist Svenja. Sie studiert Wirtschaftspädagogik  und besucht den Kurs, weil sie in diesem Semester keine Zeit hatte die Vorlesung zu besuchen. „Es gibt einfach total viele Inhalte!“ sagt sie.  GVWL ist schon der 2. Studybees Kurs, den sie besucht. Der erste war Statistik, auch bei Vladi. „Ich war froh als ich gesehen habe, dass der GVWL Kurs wieder bei Vladi ist, denn beim letzten Mal habe ich alles super verstanden.“, erzählt Svenja. „Die Klausur habe ich dann sogar mit sehr gut bestanden, womit ich echt nicht gerechnet hatte.“, sagt sie zufrieden. Wir wollen wissen ob das auch ihre Erwartung für den heutigen Kurs ist. „Meine Erwartungen an den Kurs ist, dass ich durch den Kurs die Klausur bestehe! Es muss nicht einmal eine tolle Note sein, ich will einfach bestehen.“, lacht sie. Wir wundern uns, ob die Uni beim Bestehen nicht weiterhilft und haken gleich nach. „Von der Uni aus gibt es zwar auch Übungen, die man besuchen kann, die fassen die Inhalte aber nicht so gut zusammen.“, erklärt sich Svenja. „Die Crashkurse sind auf das wichtigste reduziert.“

„Schon allein für die Skripte lohnt es sich zu kommen. Die Skripte sind eine tolle Zusammenfassung!“

„Und warum ich noch komme? Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man den Kurs besucht hat, um sich auf die Klausur vorzubereiten. So weiß ich, dass ich was getan habe!“

Auch Kama wollen wir noch befragen. Sie studiert BWL und besucht den Crashkurs, weil sie beim ersten Mal die Klausur nicht bestanden hat. „Dieses Mal ist es mir wichtig dass ich bestehe, ich darf nicht noch einmal durchfallen!“ sagt Kama bestimmt. Auch sie weiß, dass es auch in der Uni Übungen gibt. „In den Übungen kann ich zwar Fragen stellen aber ich habe immer Angst, dass ich den Kurs aufhalte. Im Studybees Crashkurs kann ich am Ende so viele Fragen stellen wie ich will.“ …

Schwierigkeiten

Unser Gespräch mit Kama wird von einem lauten Geräusch unterbrochen. Es scheint als würde im Raum unter uns jemand bohren. Auch Vladi bemerkt das Geräusch. Da es nur noch wenige Minuten bis Kursbeginn sind, fragt Vladi bei der Facility Managerin nach und kommt mit schlechten Neuigkeiten zurück. Im Raum unter dem Crashkurs-Saal soll den ganzen Tag gebohrt werden! Jetzt hilft nur noch eins: Der Umzug in einen anderen Raum. Es werden also sämtliche Skripte, Stifte und Unterlagen eingepackt. Und auch die Snacks werden natürlich nicht vergessen! Mit den Crashkurs-Teilnehmern im Gefolge und Süßigkeiten unterm Arm wandern wir also ins Nebengebäude und stellen zufrieden fest, dass das Bohren nicht mehr zu hören ist. Im neuen Raum werden erstmal wieder Skripte verteilt und die Technik aufgebaut. Die Crashkurs-Teilnehmer machen es sich erneut auf ihren Plätzen bequem. Jetzt kann es mit dem Crashkurs losgehen!

Der Studybees Crashkurs

Als alle Blicke auf Vladi gerichtet sind stellt dieser sich erstmal vor und erklärt das Ziel des Kurses:

„Mein Ziel ist, dass alle hier in diesem Raum die Klausur nächsten Monat bestehen!“

sagt Vladi „Deshalb liegt der Fokus des Crashkurses auch auf den wichtigsten Inhalten für die Klausur.“ Danach fragt er nach den Erwartungen der Teilnehmer. „So kann ich mich von Anfang an auf die Problemfelder der Teilnehmer einstellen.“, erklärt Vladi hinterher. Nach einem ersten Kennenlernen und dem Erwartungsaustausch steigt Vladi dann direkt in die Materie ein. Dabei wechselt er in kleinen Abständen zwischen Theorie und Praxis. „Es wird immer nur so viel Theorie erklärt, dass die Aufgaben hinterher leicht gelöst werden können.“, erklärt Vladi. Die Inhalte erklärt Vladi dann mit Hilfe der Power-Point Präsentation, malt anschauliche Skizzen auf das Whiteboard und nimmt das Skript als roten Faden. Die Aufgaben, die nach den Theorie-Häppchen gelöst werden, sind Klausuraufgaben. „Nur durch den Einbezug von Klausuraufgaben kann sichergestellt werden, dass die Crashkurse eine optimale Vorbereitung bieten.“, erklärt Vladi. Während dem Kurs fällt uns vor allem die ruhige und konzentrierte Atmosphäre auf. Ganz anders als in vielen Uni-Vorlesungen arbeiten die Teilnehmer alle mit und machen sich Notizen. „Hier geht es eben wirklich um was.“, erklärt ein anderer Teilnehmer. „Hier haben wir die Chance in wenigen Stunden alle Infos zu bekommen, um die Klausur zu bestehen.“

Crashkurs Reportage Tutor Vladi erklärt
Nachhilfe geben - Crashkurs Reportage

Zwischenfeedback in der Pause

Nach 1,5 Stunden gibt’s dann eine wohlverdiente Pause. Wir treffen Vladi draußen an der frischen Luft und wollen erstmal wissen wie es so läuft. „Bis jetzt läuft es sehr gut.“, sagt Vladi zufrieden. „Den ganzen Tag reden ist natürlich etwas strapazierend für die Stimme. Mein Tipp für andere Tutoren ist deshalb: ganz viel trinken.“ Auch mit dem Raumwechsel wollen wir Vladi nochmal konfrontieren. Wie geht er damit um? „Der Raumwechsel war natürlich eine Stresssituation. Die äußeren Bedingungen sind aber extrem wichtig. Niemand kann sich konzentrieren, wenn den ganzen Tag gebohrt wird. Super war es deshalb, dass ich mich schon vorher mit der Facility Managerin des Mafinex Zentrums in Verbindung gesetzt hatte. Dadurch konnte ich dann noch vor Kursbeginn einen Raumwechsel organisieren.“ Dadurch wird uns nochmal klar: Schwierigkeiten kann es immer mal geben. Mit einer guten Vorbereitung lassen die sich aber einfach entfernen und sind kein Weltuntergang!

Und auch einige Kursteilnehmer erholen sich draußen in der Sonne. Hier treffe  ich mich auch nochmal mit Svenja und Kama. Svenja ist gut gelaunt „Bis jetzt hat mir der Kurs schon total weitergeholfen.“, sagt sie zufrieden „Vladi  ist wieder toll. Er kann super erklären und er bringt die Inhalte einfach rüber – von den Professoren aus der Uni bin ich das gar nicht gewohnt, denen ist es oft egal ob wir den Stoff verstehen oder nicht.“ Auch Kama bestätigt: „Vladi erklärt auch dieses Mal wieder im richtigen Tempo und behandelt den Stoff ausführlich, aber trotzdem auf das Wichtigste reduziert!“ Svenja fügt hinzu: „Super finde ich auch, dass direkt nach jedem Theorieblock Klausuraufgaben gelöst werden. In den Vorlesungen in der Uni wird ja immer erstmal die komplette Theorie abgearbeitet bevor an Aufgaben gedacht werden. Klar ist es viel Stoff und auch die Konzentration lässt nach einer Zeit nach. Gut ist es deshalb, dass ich die meisten Inhalte wenigstens schon mal grob gehört habe. Am allermeisten hilft mir aber das Skript. Es ist sehr kompakt und ein guter roter Faden für den Crashkurs. Dadurch ist es einfach den Inhalten zu folgen!“

Kama bestätigt, dass auch ihr die Präsentation und das Skript weitergeholfen haben. „Außerdem ist das Tempo sehr angenehm, sonst habe ich oft das Problem, dass ich den Inhalten nicht folgen kann, weil ich beim Sprechtempo nicht hinterherkomme.“ Sie fügt hinzu, dass sie das unterschiedliche Lernniveau der Crashkursteilnehmer etwas stört. „Es wäre gut wenn es Kurse für Anfänger und Kurse für Fortgeschrittene gäbe“.  Dieses Feedback geben wir in der Pause direkt an unsere Studybees-Chefin weiter. So kann garantiert werden, dass Studybees immer up-to-date mit den Wünschen der Studenten ist.

Konzentriertes Arbeiten

Nach der Pause geht es dann mit dem Kurs weiter. Erklärungen reihen sich an Klausuraufgaben und die Teilnehmer arbeiten konzentriert mit. Wir lehnen uns entspannt zurück und lassen den Kurs auf uns wirken. So langsam nähert sich der Crashkurs-Tag dem Ende zu. Und um 16 Uhr fühlen sogar wir uns um einiges schlauer im Bereich VWL.

Nach dem Studybees Crashkurs

Nach dem Crashkurs werden von Vladi noch fleißig Teilnehmer-Fragen beantwortet. Svenja ist schon in Aufbruchsstimmung und wir stoppen sie für ein letztes Feedback.

„Meine Erwartungen wurden erfüllt aber das ist keine Überraschung, das bin ich vom letzten Mal gewohnt.“

lacht Svenja. „Ein echtes Erfolgserlebnis war, dass ich zum ersten Mal mehrere Aufgaben richtig lösen konnte.“ Besonders gefallen haben Svenja auch die Tipps von Vladi. „Zum Beispiel ist Vladi darauf eingegangen, wie man das Deckblatt in der Klausur ausfüllt, ein guter Tipp um in der Klausur keine Zeit zu verlieren.“ Erledigt ist Svenja trotzdem. „Heute Abend wird erstmal entspannt, VWL schau ich mir erst am Freitag wieder an, da ist nämlich der 2. Crashkurs-Tag.“ Wir entlassen sie für heute und hoffen, dass auch diese Klausur ein Erfolg wird!

Als der letzte Teilnehmer weg ist, helfen wir Vladi beim zusammen packen und wollen wissen, wie es gelaufen ist. „Ich bin sehr zufrieden.“, meint Vladi. „Die Kursteilnehmer haben super mitgemacht und ich konnte auch alle Fragen beantworten.“ Und was steht heute Abend noch an? „Jetzt geht es aber erstmal zum Entspannen ins Schwimmbad. Die Beine tun nach dem ganzen Tag stehen schon ziemlich weh und k.o. bin ich auch!“ Wir wünschen Vladi einen erholsamen Feierabend!

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