Die 7 nervigsten Leute, die dir im Laufe deines Studiums begegnen

Die sieben nervigsten Leute, die dir während deines Studiums begegnen

In der Uni treffen wir tagtäglich unzählige Menschen. Die meisten davon lernen wir nie kennen und haben sie kurz danach auch schon wieder vergessen. Manch andere geraten nicht so schnell in Vergessenheit. Wir haben sieben von ihnen ausgewählt und sie zu den „nervigsten Leuten, die dir während deines Studiums begegnen“ ernannt. Sicher ist dir der ein oder andere auch schon über den Weg gelaufen. Beim nächsten Mal wirst du sie sofort erkennen und an uns denken. 😉

1. Ich wollte auch mithelfen, aber jetzt sind wir ja schon fertig

Gruppenarbeiten kennen wir nur zu gut aus der Schule. Es sind wild zusammengewürfelte Arbeitsgruppen mit den unterschiedlichsten Menschen, die meistens keine übereinstimmende Arbeitshaltung haben. Auch wenn sich mit dem Übergang zur Uni einiges ändert, werden wir Gruppenarbeiten doch nicht ganz los. Meistens haben wir Glück und können uns aussuchen, mit wem wir ein gemeinsames Projekt ausarbeiten möchten, aber eben nicht immer. Es gibt Leute, die keiner gerne in seiner Gruppe hat. Sie haben grundsätzlich die Texte zum vereinbarten Zeitpunkt nicht gelesen und haben auch sonst nur einmal alle zwei Wochen Zeit. Während die restlichen Gruppenmitglieder schon mit der Besprechung und dem eigentlichen Projekt anfangen, beginnen sie den Text erst zu lesen. Ist das Projekt dann abgabebereit heißt es: „Ich wollte mithelfen, aber jetzt sind wir ja schon fertig.“ Die gute Note wird dann gleich noch mitabgesahnt.

Regel Nummer eins – nicht ärgern lassen, immerhin halten sie euch nicht vom Arbeiten ab. Fokussiere dich stattdessen auf die zuverlässigeren Mitglieder deiner Gruppe.

2. Ja, aber…

Wenn diese Worte aus dem Mund eines Studenten kommen, verdrehen alle im Saal die Augen. Es ist drei Minuten vor Vorlesungsende, die Hälfte der Studenten hat ihre Sachen schon zusammen gepackt. Der Prof möchte wissen, ob es noch Fragen gibt- eine Hand hebt sich. Begeistert ruft der Prof den Studenten auf – endlich ein wissbegieriger Student. Der Prof beantwortet die Frage und die Vorlesung könnte beendet werden. Doch der Student hat noch Diskussionsbedarf: „Ja, aber…“

Kommt dir diese Situation bekannt vor? Wir kennen sie doch alle! Leute, die es lieben zu diskutieren. Alles muss hinterfragt und in Frage gestellt werden. Was nicht in der Stunde ausgefochten werden kann, wird eben nach der Stunde mit dem Prof diskutiert. Ihre Belesenheit ist furchterregend. Zu allem wissen sie etwas und haben eine Meinung, die sie mitteilen möchten. Im Grunde sind ihr Mut und ihre Selbstsicherheit bewundernswert, wenn sie nur nicht ständig das Vorlesungsende hinauszögern würden..

3. Zu diesem Thema habe ich drei eigene Bücher geschrieben

„Und ich empfehle Ihnen sie zu kaufen, sonst können Sie dem Stoff der Vorlesung nicht folgen.“ So viele Erstis vertrauen auf die Worte des Profs und fallen auf den alten Trick herein. Jedes dieser Bücher kostet dann ungefähr 30 Euro und wird als“klausurrelevant“ und enorm wichtig betitelt. Kaufen können wir sie nach der Vorlesung an einem Stand, aufgebaut von den Hilfskräften des Profs. Aber es sind nur wenige Exemplare verfügbar, weshalb gerade mal 20 Minuten später alle Bücher verkauft sind. Jetzt müssten wir doch die Klausur ohne Probleme bestehen können! Was aber wirklich passiert ist Folgendes: Wir werden sie nie benutzen. Sie werden im Regal verstauben und das nächste Semester an neue Erstsemester verkauft.
In Zukunft lassen wir uns auch nicht mehr breitschlagen welche zu kaufen!

4. Ich falle bestimmt durch die Prüfung!

Wir kennen sie seit der Schulzeit: Die Panikmacher. Die, die unmittelbar vor der Klausur zitternd ihre Lernblätter durchschauen und panisch in die Runde fragen: „Wie da gab es noch eine Tabelle?“ Jeder der Umstehenden weiß, dass sie jedes einzelne Wort von Seite 1 bis einschließlich 120 beherrschen und darüber hinaus noch mindestens zehn Zusatzartikel gelesen haben.
Nach der Klausur geht es dann so weiter: „Was hast du bei der zweiten Frage geschrieben? Oh Gott, ich habe etwas ganz anderes bei Nummer zwei! Das ist bestimmt falsch… Ich werde bestimmt durchfallen!“ Dabei können sich alle sicher sein, dass das nicht der Fall sein wird. Wenn erst die Prüfungsergebnisse veröffentlicht wurden, strahlen sie beim Blick auf die Note über das ganze Gesicht und sagen erleichtert: „Huch, hat doch für eine 1 gereicht.“

Tipp: Am besten stellst du dich nicht direkt zu diesen Leuten, sondern umgibst dich vor der Klausur mit entspannteren Kommilitonen – gerade wenn auch du etwas aufgeregt bist.

Die sieben nervigsten Leute, die dir während deines Studiums begegnen

5. Wie, die Klausur war schon gestern??

Wir mussten was lesen? Wie die Vorlesung fällt aus? Wo ist der Vorlesungssaal? Fragen über Fragen und das nach dem dritten Semester. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Wir kennen sie alle: die Nichts-Checker und Total-Verpeilten, bei denen man sich fragt, wie sie die letzten Semester an der Uni überleben konnten. Sie sind nie vorbereitet, suchen auch in der dritten Semesterwoche noch den Saal und erfahren von Klausurterminen als Letzte. Wie sie mit dieser Einstellung in der Uni überleben? Sie fragen kurz vor knapp einfach die besonders Fleißigen, die sind ja immer top vorbereitet. Keine schlechte Strategie, oder?

6. Müssen wir das auch abschreiben?

Bei ihnen hat man das Gefühl, dass sie in der Phase der Klassengemeinschaften und Lehrergesprächen stehen geblieben sind. Zugegeben wir haben alle als Ersti begonnen, aber recht schnell gemerkt: In der Uni nimmt dich kein Prof mehr an die Hand. Ab jetzt heißt es: Du bist erwachsen, mach was du für richtig hältst. Aber wir kennen doch alle diese Leute, die während der Vorlesung oder dem Seminar fragen: „Müssen wir das auch abschreiben?“ Oder bei der Vorbesprechung einer Klausur den Prof genaustens ausfragen, was in der Prüfung dran kommen wird. Fehlt nur noch, dass sie fragen, ob sie die Überschrift unterstreichen sollen.

Habt Mitleid mit ihnen: Die Armen sind verunsichert, ganz verloren und benötigen einfach noch etwas Zeit.

7. Das war früher auch schon so

Sie stehen schon eine halbe Stunde vor der Veranstaltung vor dem Saal. Mit einem Stapel ausgedruckten Zusatzmaterials in der Hand auf dem die wichtigsten Stellen markiert sind, warten sie sehnsüchtig auf den Dozenten. In der Vorlesung werden Fragen gestellt und auch im Seminar sind die engagierten Gasthörer freudig an der Diskussion beteiligt. Nicht selten sind sie sogar motivierter als die Studenten selbst. Kein Wunder! Sie müssen ja auch keine zwei Referate vorbereiten, für zwei mündliche Prüfungen lernen, zwei Klausuren und drei Hausarbeiten schreiben (so viel fühlt es sich zumindest manchmal an). Trotzdem tragen sie oft zu einer Erweiterung des Seminars oder der Vorlesung bei, da ihr Blickwinkel ein anderer ist. Und während ihrer Ergänzungen können wir kurz einmal durchschnaufen, bevor der Prof weiter spricht.

Fazit

Diese Leute können ganz schön nerven! Aber wenn wir ehrlich sind – egal wie nervig sie auch manchmal sind – ohne sie wäre das Studieren doch nur halb so unterhaltsam!

Mehr?  8 Dinge, die im Studium wichtiger sind als deine Noten