Deshalb ist das Studium die beste Zeit deines Lebens!

Das Studium ist die beste Zeit deines Lebens und zwar aus folgenden Gründen!

Studieren kann manchmal ganz schön nerven. Wenn du nicht gerade in Prüfungen ertrinkst, musst du ein Referat vorbereiten, sieben Texte lesen und ein Protokoll schreiben. Das kann in einer Woche ziemlich viel sein. Aber trotzdem wage ich es zu behaupten, dass das Studium die beste Zeit deines Lebens ist und vielleicht auch immer sein wird. Warum? Lies weiter.


StudybeesPlus für WiWis

1. Du triffst Leute mit den gleichen Interessen

In der Schule wurden die Klassen bunt zusammengewürfelt. Der Zufall hat entschieden, wer eine Klassengemeinschaft bildet. Personen mit den unterschiedlichsten Interessengebieten trafen aufeinander und nicht alle haben unter diesen Menschen Freunde gefunden. An der Uni ändert sich die Situation. Du lernst Leute kennen, die dasselbe Fach studieren. Euch verbindet dasselbe Interesse, ihr teilt die gleiche Passion. Endlich ein paar Gleichgesinnte, mit denen du dich austauschen kannst. Die Computer-Nerds treffen auf Computer-Nerds, die Leseratten auf die Leseratten und die Biochemiker auf die Biochemiker. Aus diesen Bekanntschaften können Freundschaften entstehen, die dein ganzes Leben bestehen bleiben.

2. Studenten sind viel offener

Die meisten Studenten, die du treffen wirst, sind gegenüber Neuem offen. Fremde Menschen kennen zu lernen gehört zum Studentenleben dazu. Viele kommen aus anderen weit entfernten Städten, manche sogar aus einem anderen Land. In WG-Castings werden Fremde als Mitbewohner für die nächsten zwei Jahre ausgewählt. Ständig wechseln die Sitznachbarn und Mitreferenten. Auf jeder Party lernst du andere Leute kennen. Es ist leicht neue Kontakte zu knüpfen. Auch wenn sich Personen nur vom Sehen in einem Seminar kennen, kann problemlos ein Gespräch begonnen werden. Je offener man ist, desto mehr wird man erleben.

3. Prüfungen kann man wiederholen – Partys nicht

Viele Studenten ziehen für ihr Studium in eine andere Stadt. Zumeist sind dort die öffentlichen Verbindungen besser und bieten die Möglichkeit, auch nachts um zwei Uhr nach Hause zu kommen. In Uninähe gibt es zahlreiche Bars und Clubs, die unsicher gemacht werden können. Jede Woche ist irgendwo anders eine Party. Gerade unter der Woche werden Studentenpartys veranstaltet, überall bietet man Studentenrabatte an. Es gibt immer einen Grund zu feiern. Du bist jung, willst Spaß haben und kannst das nun auch.

4. Grenzenlose Freiheit

Nach dem Abitur steht dir die ganze Welt offen. Über 15.000 Studiengänge allein in Deutschland warten darauf, erforscht zu werden. Jegliche Fachrichtungen können eingeschlagen werden und das wo auch immer du willst. Im Studium kannst du dann Schwerpunkte wählen, dir aussuchen, in welchem Semester du welchen Kurs belegen möchtest. Du kannst dir deine Zeit völlig frei gestalten, musst dich an keinen Stundenplan halten. Wenn du keine Lust auf die Vorlesung hast, bleibst du eben zuhause. Willst du feiern gehen, gehst du feiern. Möchtest du den ganzen Tag im Bett verbringen und Netflix schauen, besteht auch diese Möglichkeit. Deiner Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.

5. Bin dabei!

Ein neues Hobby ausprobieren? Auf eine Party gehen, bei der du niemanden kennst? Klar, wieso nicht! Ein Praktikum in einer renommierten Firma absolvieren? Ein Semester in ein fremdes Land gehen? Ja, klingt gut. Das Studium ist die Zeit, in der du dich verwirklichen kannst. Die langen Semesterferien und relativ kurzen Semesterzeiten bieten viel Flexibilität. Du hast die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und über dich hinaus zu wachsen. Es ist eine Art Selbstfindungsphase mit dem Motto: Alles kann, nichts muss. Experimentiere dich aus, finde heraus wer du bist. Welches berufliche Ziel möchtest du später erreichen? Wo siehst du dich in 10 Jahren? Viele dieser Fragen kannst du bald für dich beantworten.

Das Studium ist die beste Zeit, weil wir grenzenlose Freiheit haben

6. Du hast nie wieder so viel Zeit

Natürlich ist das Studium zeitweise (bei manchen auch immer) anstrengend. Es ist immerhin ein Vollzeitstudium. Dennoch hat es den Vorteil, dass du nicht jede Woche von montags bis freitags zur Arbeit musst. In der Regel musst du nicht mal die Vorlesungen besuchen. Zudem kannst du dir frei einteilen, wann du lernst. Du hast keine 40 Stunden Woche, sondern kannst dich auch entscheiden, weniger für die Uni zu machen. Außerdem gibt es die Semesterferien, die ungefähr die Hälfte des Jahres in Anspruch nehmen. Zwar müssen je nach Fach auch in der vorlesungsfreien Zeit Sachen für die Uni geschrieben oder gelernt werden, doch ist dieser Zeitaufwand nichts im Vergleich zum Berufsleben, in dem dir gerade mal 24-30 Urlaubstage zur Verfügung stehen.

7. Du kannst die Stoßzeiten umgehen

Nicht nur, dass du im Studium mehr Zeit als im Arbeitsleben hast. Du hast die Möglichkeit, auch vor den Stoßzeiten um 17:00 Uhr einkaufen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Die Samstage kannst du im Bett verbringen, weil du alle Erledigungen schon unter der Woche abgearbeitet hast. Diese haben dich dann auch weitaus weniger Zeit gekostet, da die Schlange nicht so lang ist. Außerdem bekommst du problemlos einen Arzttermin, da du nicht an die regulären Arbeitszeiten gebunden bist. Diese Flexibilität in der Organisation deines Alltags wirst du erst wieder in der Rente haben.

8. Keiner schreibt dir mehr etwas vor

Kein Lehrer mehr, der Hausaufgaben aufgibt und unangekündigte Tests schreibt. Keine Eltern mehr, die wissen wollen, wohin du gehst und wann du wieder zuhause bist. Der neue Lebensstil lautet: selbstständig und eigenverantwortlich. Die Aufgaben für die Uni kannst du dir selbst einteilen. Wann du dich auf die Uni vorbereitest interessiert niemanden, eigentlich nicht einmal, ob du dich überhaupt vorbereitest. In einem Großteil der Vorlesungen besteht keine Anwesenheitspflicht. Wenn du sie nicht besuchen möchten, wird dich kein Prof darauf ansprechen und tadeln. Wann du morgens nach Hause kommst, ist ebenfalls deine Sache. Wann du die Wäsche machst und abspülst oder ob du es überhaupt machst, müsst du nur noch mit deinen Mitbewohnern ausmachen.

9. Besseres Verhältnis zu Eltern und Geschwistern

Der achte Punkt führt uns direkt zum Neunten. Durch die Distanz oder lediglich die Erkenntnis, dass du jetzt erwachsen bist, wird das Verhältnis mit den Eltern besser. Du hast es so weit geschafft und dir einen Vertrauensvorschuss verdient. Auch mit den Geschwistern wird es einfacher. Du siehst sie nicht ständig und die Streitereien werden seltener.

Genieße es, solange du noch kannst!

Diese Punkte beweisen doch: So schlecht ist die Studienzeit nicht!
Wir möchten den Stress und die Sorgen, die uns das Studium bereiten, auch gar nicht runterspielen. Aber gegenüber dem Arbeitsleben schneidet das Studium doch ganz gut ab. Deswegen – genießt es! Es geht schneller rum, als man glaubt.

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