Arbeitszimmer

Nach Beginn des Semesters lässt auch die Arbeit nicht lange auf sich warten – schon bald trudeln die ersten Termine für Präsentationen, Hausarbeiten und Klausuren ein. Für die meisten Studenten bedeutet das: unzählige Stunden in der Bibliothek, wenig Schlaf und schwere Bücher schleppen. Deutlich entspannter dagegen ist es, von zu Hause aus arbeiten zu können. Dafür ist ein gut eingerichtetes Arbeitszimmer essenziell. Wer noch im heimischen Kinderzimmer zwischen Spielzeug und alten Tagebüchern Hausarbeit schreiben muss, wird leicht abgelenkt. Deshalb zeigen wir euch heute, wie ihr euer Zimmer am besten gestalten solltet, um ideale Verhältnisse für die Uni-Arbeit zu schaffen. Denn wenn ihr euch in eurem Arbeitszimmer wohlfühlt, kann beim Schreiben der nächsten Hausarbeit (fast) nichts mehr schief laufen. 🙂

Einrichtung

Die Einrichtung des Arbeitszimmers kann natürlich je nach persönlichem Geschmack variieren. Dennoch gibt es einige Tipps für die Ausstattung, welche das Arbeiten optimieren können.

Die richtigen Möbel

Der Schreibtisch* sollte der Mittelpunkt eures Arbeitszimmers sein. Die Tischplatte sollte sehr stabil und groß genug sein, um sowohl Platz für euren Computer, als auch wichtige Unterlagen und Notizzettel zu haben. Da ihr gerade beim Hausarbeiten schreiben vermutlich viele Bücher um euch herum auftürmen werdet, ist die Größe eures Schreibtisches essenziell, damit ihr nicht den Überblick verliert und im Chaos versinkt. Auch sollte die Höhe des Schreibtisches an eure Körpergröße angepasst sein.

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Ist sie das nicht, ist es wichtig, dass ihr einen hochwertigen Schreibtischstuhl* besitzt. Dieser ist im Idealfall ergonomisch und höhenverstellbar, damit ihr eure Arbeit bequem und in guter Sitzhaltung ausführen könnt. Denn gerade euer Rücken leidet im Studium sehr darunter, dass ihr eine große Menge an Zeit im Sitzen verbringt.

Da die meisten Studenten nicht den Luxus haben, eine eigene Wohnung mit mehr als einem Zimmer zu besitzen, wird der Schreibtisch vermutlich im Schlafzimmer stehen. Damit ihr euch trotzdem euren eigenen kleinen Arbeitsbereich schaffen könnt, bietet sich ein Raumteiler* oder Paravent an. So teilt ihr euer Zimmer ganz leicht in zwei Teile: einen zum Entspannen und einen zum Arbeiten.

Tipp für besonders pragmatische Studenten: Nutzt ein Regal zum Raumteilen. So schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe, indem ihr euch gleichzeitig eine Ablage für Unterlagen schafft.

Accessoires

Auch könnt ihr euer Arbeitszimmer mit einigen schicken Accessoires zur Wohlfühl-Oase aufpeppen. Dabei solltet ihr jedoch darauf achten, es nicht zu übertreiben und die Dekoration eher dezent und im Hintergrund zu halten. Trotzdem könnt ihr euch mit ein bisschen Zubehör eine warme Arbeitsatmosphäre schaffen, zum Beispiel durch:

  • Teppiche: Sorgen für Gemütlichkeit im Raum und schonen nebenbei noch den Boden.
  • Wandbilder: Motive, die in ruhigen Farbtönen gehalten sind und euch motivieren oder einfach nur gut gefallen, sorgen für mehr Lebendigkeit.
  • Pflanzen: Nicht nur das Raumklima profitiert von Pflanzen im Raum – auch ihr werdet euch mit ein bisschen Grün im Arbeitszimmer gleich viel wohler dort fühlen.
Geldbaum

Stauraum

Da ein unaufgeräumtes Arbeitszimmer eure Konzentrationsfähigkeit schwächt und euch so vom Arbeiten abhält, ist es wichtig, dass alles, was euch ablenkt, gut verstaut ist. So können Rollcontainer, die ihr bequem unter eurem Schreibtisch platzieren könnt, oder Regalfächer euch dabei helfen, ordentlich den Überblick über eure Arbeitsmaterialien zu behalten. Hierbei solltet ihr darauf Wert legen, dass alles so verstaut ist, dass ihr je nach anstehender Arbeit die benötigten Unterlagen griffbereit zur Hand habt. Wenn ihr jedes Mal, wenn ihr ein neues Buch für eure Hausarbeit braucht, aufstehen und den Raum durchqueren müsst, kostet das Zeit und Fokus. Auch ist es wichtig, dass ihr die Ablagen verschließen könnt, zum Beispiel durch Rollos oder Türen. Wenn ihr neben euch ein offenes Regal voller Bücher und Blätter habt, lenkt das ebenso ab wie Unordnung direkt auf dem Schreibtisch.

Gelungene Rahmenbedingungen für euer Arbeitszimmer

Neben der richtigen Einrichtung sind auch andere Bedingungen essentiell für das erfolgreiche Erledigen eurer Arbeit.

Ideale Lichtverhältnisse

Da auch die Ausleuchtung eures Arbeitszimmers mit eurer Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zusammenhängt, ist die Beleuchtung des Raumes ein wichtiger Punkt. Ein zu heller oder zu dunkler Raum macht eure Augen und somit den Geist schnell müde. Das zu vermeiden ist gerade bei Arbeiten am Computer, die als Student ja regelmäßig anfallen, nötig. Denn der Computerbildschirm belastet eure Augen sowieso schon. Deshalb ist es als Student umso wichtiger, sich den Arbeitsplatz optimal zu beleuchten. Sonst sinkt eure Leistungsfähigkeit innerhalb kürzester Zeit in den Keller. Und dann nützt es dann auch nichts mehr, wenn das restliche Arbeitszimmer perfekt eingerichtet ist.

Das beste Licht für eine hohe Arbeitsausdauer ist natürlich Tageslicht. Durch seine natürliche Beschaffenheit schüttet der Körper unter Tageslichteinfluss nämlich Hormone aus, die euch wach und munter bleiben lassen. Daher solltet ihr euren Schreibtisch auf jeden Fall in der Nähe eines Fensters platzieren. Am besten stellt ihr ihn dabei seitlich ans Fenster, damit ihr weder vom Licht geblendet seid, noch euch selbst Licht wegnehmt.

Da die meisten Studenten auch gerne mal bis spät in die Nacht an ihrer Arbeit sitzen, ist eine sogenannte Tageslichtlampe die perfekte Alternative für natürliches Licht. Auch solltet ihr verschiedene Lichtquellen miteinander kombinieren, um das perfekte Lichtverhältnis zu schaffen. Zusätzlich zum Deckenlicht solltet ihr auf jeden Fall eine Schreibtischlampe haben, die die vor euch liegende Arbeit zu Genüge beleuchtet. Diese positioniert ihr am besten seitlich, sodass sie nicht direkt den Bildschirm anstrahlt und ihr dadurch geblendet werdet. Durch einen gut ausgeleuchteten Raum seid ihr somit ideal auf nächtliche Lern-Sessions vorbereitet.

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Dezente Farbgestaltung

Euer Arbeitszimmer in schönen Farben zu streichen, hat nicht nur optische Vorteile. Denn Farben haben nachgewiesenermaßen eine wahrnehmungspsychologische Wirkung. So kann Wandfarbe die Atmosphäre eines Raumes entscheidend beeinflussen und bestimmen, ob ihr euch darin wohl fühlt.

Farben wie Blau, Grün und Violett haben zum Beispiel eine beruhigende Wirkung, während Gelb-, Rot- und Orange-Töne eher anregend wirken. Dunkle Farben dagegen lassen Räume enger wirken als sie eigentlich sind und sollten daher als Wandfarbe vermieden werden. Besonders in eurem Arbeitszimmer solltet ihr „Platz“ zum Denken haben – ein kleiner wirkender Raum gestaltet das eher schwierig. Auch grelle und dominante Farben solltet ihr lieber meiden, da diese auf euer Auge störend wirken können. Am besten haltet ihr euch an helle und sanfte Töne einer Farbfamilie, dies schafft ein harmonisches, ruhiges Bild für eure Augen. Vor allem Grün-Töne sollen angeblich Konzentration und Produktivität fördern – aber das ist natürlich ganz euch überlassen. Streicht euer Arbeitszimmer in eurer Lieblingsfarbe, dann haltet ihr euch auch gerne in diesem Raum auf und seid motiviert zu lernen.

Streichen

Einrichtungs-Idee – Das Feng-Shui-Prinzip

Beliebt bei modernen Einrichtungs-Experten: Das Feng-Shui-Prinzip. Dies basiert auf der gleichnamigen chinesischen Harmonielehre und wird genutzt, um Arbeitszimmer so zu gestalten, dass sie harmonisch und effizienzfördernd wirken. Und so funktioniert‘s:

Der Schreibtisch sollte so aufgestellt sein, dass ihr mit dem Rücken zu einer festen Wand sitzt. Das hilft euch, fokussiert zu arbeiten. Die Tür solltet ihr in direktem Blickfeld haben, denn das sorgt für ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit. Wenn ihr nun so sitzt, dass euer Blick in den weiten Raum schweifen kann, erhöht dies eure Kreativität. Auch solltet ihr elektronische Geräte, wie beispielsweise einen Drucker, nicht in der Nähe eures Schreibtisches installieren. Zudem haben Uhren und Kalender nichts an den Wänden vor euch verloren – im Feng Shui ist man der Überzeugung, dass dies durch die ständige Erinnerung an das Verrinnen der Zeit und anstehende Termine nur unnötigen Stress und Hektik erzeugt.

Überzeugt? Wenn ihr genügend Platz in eurem Zimmer habt, könnt ihr das Ganze ja mal ausprobieren und sehen, ob sich etwas an eurem Arbeitsverhalten ändert!

Fazit – dann kann die nächste Hausarbeit ja kommen!

Ob Klausurvorbereitung, Hausarbeit schreiben oder Präsentationen planen – in einem praktisch eingerichteten Arbeitszimmer fällt euch das Arbeiten gleich viel leichter. Mit der richtigen Einrichtung und paar Accessoires könnt ihr euch so ganz einfach einen tollen Raum für die Uni-Arbeit schaffen. Wenn sowohl Ohren, als auch Augen Ruhe haben, konzentriert ihr euch einfacher und erledigt eure Arbeit somit effizienter. Lasst euch eines garantiert sein: Ihr werdet die Stunden in der vollgestopften Bib auf keinen Fall vermissen.

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