Balanceakt: Privatleben und Freizeit während des Studiums

Beim Studieren sollte auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. │ Foto: Fotolia, © oneinchpunch

In Deutschland waren im Jahr 2016 mehr als 2,8 Millionen Studenten an Hochschulen eingeschrieben. Damit ist deren Zahl seit 2003 kontinuierlich gestiegen. Heißt im Klartext: 2003 studierten in Deutschland 2,019 Millionen Menschen – laut Statistischem Bundesamt. Die Zunahme von mehr als 30 Prozent belegt, wie attraktiv das Studium in den letzten Jahren geworden ist. Aufgrund der letzten Bildungsreformen und der Tatsache, dass viele Heranwachsende das Abitur inzwischen in zwölf Jahren schaffen, ist in den letzten Jahren der Altersschnitt der Studenten – auch der Erstsemester – gesunken. Inzwischen liegt das Durchschnittsalter bei unter 22 Jahren. Gerade für Studenten im 1. Semester ist dessen Beginn etwas Besonderes.

Aber warum ist das so?

Mit dem Beginn des Hochschul- oder Fachhochschulstudiums musst Du als Studierender zum ersten Mal auf eigenen Beinen stehen. Dies betrifft auf der einen Seite die Finanzen. Auf der anderen Seite ist jetzt aber ein komplett anderes Zeitmanagement gefragt.

Während im Gymnasium Lehrer sehr penibel darauf achten, dass Schüler anwesend sind, zählen beim Studium primär die Semesterprüfungen. Und auch wenn es so einige reizvolle Möglichkeiten gibt das Lernen zu vernachlässigen, die Beine kannst Du trotzdem nicht so einfach hochlegen. Es ist in sehr großem Umfang Selbststudium gefragt. Und Du wirklich keine Vorlesung versäumen willst, sitzt mitunter 19 Uhr noch im Hörsaal. Wie lassen sich Studium und Freizeit trotzdem noch unter einen Hut bringen?

Was macht das Privatleben als Student so kompliziert?

Endlich das Leben genießen – ein Teil der Studenten wird sicher so denken. Für viele angehende Akademiker ist das Studium allerdings der Grundstein für die spätere Karriere. Daher fließt ins Studium ein erhebliches Maß an Ehrgeiz. Für das Privatleben und die Freizeit ist die Fokussierung aufs Studium von Haus aus eine Herausforderung. Während der Schulzeit war meist zwischen 14 Uhr und 15 Uhr Schluss. Mit dem 1. Semester wird das bisherige Zeitmanagement total über den Haufen geworfen. Und aufs Privatleben und die Freizeit hat das Studium noch ganz andere Auswirkungen. Auf welche Veränderungen wirst Du Dich als Student im ersten Semester einstellen müssen?

1. Der Faktor Zeit: Am besten klonen lassen

Nur wenige Studenten haben das Glück, auch weiterhin in der elterlichen Wohnung bleiben zu können. Gerade Fächer mit Zugangsbeschränkung führen dazu, dass sich Erstsemester meist in einer völlig neuen Umgebung wiederfinden. Heißt: Die ersten Tage und Wochen sind davon geprägt, sich am neuen Wohnort zurechtzufinden.

Gleichzeitig macht sich das Studium und dessen hoher Anspruch an den Zeitfaktor schon früh bemerkbar. Viele Universitäten lassen die Vorlesungen für Erstsemester etwas früher beginnen. Tutorien und Einführungsvorlesungen wechseln sich ab. Dazwischen stellen sich Studentenverbindungen und das Studentenwerk vor. Und dann soll ja auch noch die neue Wohnung oder das WG-Zimmer eingeräumt und aufgehübscht werden – ganz zu schweigen von wichtigen Behördengängen, die Du erledigen musst.

Beispiel: Viele Studenten werden seitens der Universitätsstädte mit Vergünstigungen geködert, wenn sie ihren Erstwohnsitz anmelden. Und auch auf dem BAföG-Amt geben sich in den ersten Tagen Antragsteller die Klinke in die Hand.

2. Familie und Freunde: Jeder will etwas wissen

Gleichzeitig fordert auch das „soziale Umfeld“ Zeit ein. Gerade in den ersten Wochen haben Eltern und auch der alte Bekanntenkreis ein Interesse daran, was so alles passiert. Tägliche Telefonate oder Chats in sozialen Netzwerken und über Messenger lassen die verfügbare Freizeit noch weiter schrumpfen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich nicht jeder Student mit BAföG oder den finanziellen Zuwendungen der Eltern zufriedengibt. Dann wird nach Nebenjobs gesucht – etwa im Einzelhandel oder der Gastronomie. Fakt ist: Alle genannten Aspekte machen sich in Bezug auf die freie Zeit der Studenten bemerkbar. Einige Punkte sind vor allem für Erstsemester typisch, andere „Zeitfresser“ betreffen jeden Studierenden.

3. Das Liebesleben

Viele Studenten kommen mit einer Beziehung im Gepäck an die Uni, einige Erstsemester sind Singles und in den ersten Wochen neue Kontakte. Für das Liebesleben kann ein Studium beides sein – der Super-GAU oder der Turbo. Gerade wenn eine Beziehung plötzlich über weite Entfernungen bestehen muss, wird sie auf eine Probe gestellt. Und nicht jede Beziehung hält dies aus.

Ob sich Studium und Beziehung auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen, kann pauschal niemand sagen. Hier sind einfach zu viele Faktoren entscheidend. Aber: Beide wollen gepflegt werden und brauchen Aufmerksamkeit. Wer während des Studiums kennenlernt, hat eher eine Chance auf die gemeinsame Basis als eine Fernbeziehung. Eine Rolle spielt letztlich auch der Studiengang. Einige Studienfächer bieten einfach mehr Freiraum. Andere, zeitintensivere Fächer wie Medizin, Jura oder Maschinenbau setzen Dich mehr unter Druck und Du hast meist nur begrenzt Zeit, um sich um eine Beziehung zu kümmern. In solchen Fällen ist es durchaus eine Frage der Prioritäten, ob Du Dir eine Beziehung wünscht oder doch das Singledasein attraktiver ist.

An der Uni trifft man nicht nur Gleichgesinnte, sondern oft auch den Partner fürs Leben. │ Foto: Fotolia, © Vasyl

Welche Hobbys möchte ich verfolgen?

Als Student – gerade im ersten Semester – tauchst Du mit der Immatrikulation in eine vollkommen neue Welt ein. Zum ersten Mal auf eigenen Beinen zu stehen bringt nicht nur Rechte mit sich. Zu den Pflichten gehört, den Alltag zu organisieren. Letztlich muss jeder Bereich so viel Aufmerksamkeit erhalten, dass das Studium (möglichst) in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Gleichzeitig muss es darum gehen, einen Ausgleich zu finden. Leider zeigt sich inzwischen deutlich, dass bereits angehende Akademiker unter Stress leiden. Das Ergebnis ist eine Zunahme stressbedingter Erkrankungen.

Eine AOK Studie zeigt, wie stark sich Studenten inzwischen gestresst fühlen. Demnach haben mehr als 53 Prozent der Befragten angegeben, im Alltag als Student unter einem hohen Stresslevel zu leiden. Nur fünf Prozent gaben an, dass persönliche Stresslevel wäre niedrig.

Ursachen für den Stress können recht unterschiedlich sein. Besonders stark wirkt sich die Vorbereitung auf Semesterprüfungen oder Abschlussprüfungen aus. Aber auch Projektarbeiten werden immer wieder als Stressfaktor empfunden, da hier innerhalb kurzer Zeit ein erheblicher Stoffumfang zu bewältigen ist. Doch wie kannst Du Dir einen angemessenen Ausgleich schaffen?

1. Engagement an der Hochschule

Universitäten werden zuerst als Lehr- und Forschungsstandorte wahrgenommen. Wenn du Dich sich intensiv mit den Rahmenbedingungen der Hochschulen beschäftigst, stößt Du sehr schnell auf eine überraschend breite Palette studentischer Arbeitsgruppen, Vereine und Initiativen. Diese können fachspezifischer Natur sein – sprich verbinden Wissenschaft und Freizeit miteinander.

Beispiel: Die Society of Economic Geologists unterhält an verschiedenen Universitäten sogenannte Student Chapters. Letztere sind als studentische Arbeitsgruppen zu verstehen, in denen sich mit Aspekten der Rohstoff- und Lagerstättenkunde befasst wird. Dabei geht es weniger ums stupide Auswendiglernen. Mitglieder der Student Chapter verknüpfen Beruf und Hobby miteinander, indem Exkursionen unternommen werden und ein reger Austausch mit den Student Chapters anderer Unis stattfindet.

Dein Engagement kann natürlich auch in eine ganz andere Richtung gehen. Viele Universitäten oder die hier aktiven Studentenvertretungen sind sich im Klaren darüber, unter welcher Belastung beispielsweise studierende Eltern stehen – und haben entsprechende Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Parallel sind an den Hochschulen auch Studentenverbindungen aktiv. Letztere werden zwar sehr schnell in eine Schublade gesteckt – tatsächlich sind viele Verbindungen aber liberaler als oft angenommen.

2. Kultur: Vereine und Kultur-AGs

Hochschulen führen meist mehrere tausend junge Erwachsene zusammen. Steigende Zahlen bei den Studierenden ziehen nach sich, dass die Marke von 5.000 Studenten an vielen Unis in der Vergangenheit geknackt wurde. Und natürlich treffen in diesem Umfeld Studenten mit ähnlichen Neigungen und Interessen aufeinander.

Das Ergebnis ist ein reges Kulturschaffen an den Unis und in deren Umfeld– angefangen von Mal- und Zeichen-AGs bis hin zu Karnevalsvereinen, welche durch die Studenten belebt werden. Die Palette der Freizeit- und Hobbyangebote in diesem Bereich ist selbst an den kleineren Hochschulen überraschend umfangreich. Von Jazz-Klubs bis hin zu Tanz- und Musikvereinen ist alles dabei. Sehr oft haben Studenten mit einem Hang zum Schauspiel sogar die Möglichkeit, sich in einer studentischen Theater-AG oder einem Theaterverein zu engagieren. Letzteres bringt den Vorteil mit sich, direkt auf der „großen“ Bühne zu stehen.

3. Stay in Contact: Freundschaften pflegen

Mehrere Dutzend Studenten pro Vorlesung, Tutorien und Übungsgruppen für gemeinsames Lernen – das Studium definiert soziale Kontakte neu. Ein erheblicher Teil der Freizeit wird bei vielen Studenten für die Pflege von Freundschaften verwendet – sprich das Treffen mit Kommilitonen und alten Bekannten. Dabei beschränkt sich dies nicht nur auf Abende – sprich den Besuch in Bars oder Studentenpartys. Gerade das rege Vereinsleben, die verschiedenen AGs und der Unisport bieten die Möglichkeit, das Hobby mit der Pflege der Freundschaften zu verbinden. Jedoch: Es ist nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Während außerhalb der Unis eher Freitag und Samstag die klassischen „Partytage“ sind, konzentrierten sich Begrüßungspartys für Erstsemester oder Abschlusspartys regelmäßig auf den Zeitraum Montag bis Freitag.

Sport? Ist das nötig? Macht das Spaß?

Fit und gesund – was für den Rest der Gesellschaft gilt, lässt sich natürlich auch auf Studenten übertragen. Gerade in der sehr stressigen Prüfungsvorbereitung kann sich gesunde Ernährung und vor allem Sport als mögliches Ventil auszahlen. Der Grund: Bewegung verbrennt nicht nur Kalorien, sondern gilt allgemein auch als Stresskiller. Und dessen Hilfe ist gegen Ende des Semesters bei vielen Studierenden bitter nötig. Mitunter werden Klausuren ohne einen Tag Pause geschrieben – was eine enorme Belastung (auch durch den eigenen Erwartungsdruck) darstellt.

Uni und Sport: Perfekte Möglichkeiten

Hochschulen, und hier speziell die größeren Standorte, sind nicht nur mit High-End-Laboren ausgestattet. Du wirst als Erstsemester erstaunt sein wegen des Sportangebots der Universitäten. Über die universitären Sportzentren werden den Hochschulangehörigen Sportarten wie:

  • Badminton
  • Fechten
  • Basketball
  • Karate
  • Rudern
  • Felsklettern
  • Radsport
  • Rugby
  • American Football

angeboten. Selbst hochwertig ausgestattete Krafträume sind in vielen Unisportzentren (USP) zu finden – inklusive entsprechender Trainingsangebote. Und die Sportstätten stehen Angehörigen der Hochschule teils sogar kostenfrei zur Verfügung. Damit schaffen Hochschulen ideale Möglichkeiten für Studenten, die zum stressigen Studium einen Ausgleich suchen. Wie die Regelungen für den Unisport aussehen, variiert natürlich von Hochschule zu Hochschule. Allgemein präferieren die Universitäten bezüglich der Teilnahme aber ihre Studenten und Mitarbeiter. Daher wird für die Anmeldung meist die Vorlage des Studenten- oder Dienstausweises vorgeschrieben.

Achtung: Dass Angebote kostenlos genutzt werden können, solltest Du nicht voraussetzen. Im Regelfall handelt es sich hier aber um einen studentenfreundlichen Unkostenbeitrag. Alternativ ist natürlich auch der Gang ins Fitnessstudio sehr interessant – hier lässt sich oft zielgerichteter und unter Betreuung trainieren. Die Branche wird immer beliebter und kann mittlerweile starke Wachstumsraten verzeichnen. Zwischen 2008 und 2013 sind die Mitgliederzahlen in Fitnessstudios beispielsweise um etwa 5,9% angestiegen. Somit war durchschnittlich jeder zehnte Deutsche Mitglied in einem Fitnessstudio.

Der Vorteil von Fitnesssport: Statt wie bei einigen Disziplinen ist beim Fitnesstraining in der Regel der gesamte Körper gefordert. Die Trainingseinheiten können gezielter auf Deine Bedürfnisse eingestellt werden und neben Kraft und Ausdauer wird auch Koordination und Beweglichkeit verbessert. Insgesamt profitiert Dein ganzer Organismus positiv davon profitieren.

Die meisten Hochschulen bieten ein vielfältiges Sportprogramm in verschiedenen Disziplinen. │ Foto: © fizkes

Meisterschaften und Turniere

Sport lenkt ab und macht fit – dieser Grundgedanke reicht nicht jedem. Sportler wollen sich auch mit anderen messen. Wettkämpfe und Turniere in Einzel- und Mannschaftsdisziplinen sind im Vereinssport keine Besonderheit. Der Unisport macht in diesem Zusammenhang keine Ausnahme. Im Gegenteil: Wettkämpfe und Turniere finden hier nicht nur hochschulintern, sondern auch überregional statt. Wie stark dieser Aspekt entwickelt ist, variiert von Uni zu Uni. Einige Hochschulen haben sich inzwischen aber (für einige Sportarten) sehr starke Positionen erkämpft.

Achtung: Im Rahmen des Unisports werden das Thema Sportunfall und Unfallversicherung gern außer Acht gelassen. Hier ist weder generell von einem bestehenden Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung auszugehen noch davon, dass die Unfallversicherung gar nie greift. Im Einzelfall (wenn es sich um eine offizielle Hochschulveranstaltung handelt) werden Sportunfälle sehr wohl durch den Träger der gesetzlichen Unfallversicherung aufgefangen.

Warum überhaupt Unisport?

Der Hochschulsport bietet Dir die Möglichkeit, bereits vom ersten Semester an für einen Ausgleich zu sorgen. Genau hierin liegt einer der Gründe, warum Du die Teilnahme an dem breiten Angebot erwägen könntest.

Wie bereits angesprochen, sorgt der Uni-Alltag schnell für Stress. Und dies macht sich auch körperlich bemerkbar – es werden spezielle Stresshormone ausgeschüttet. Auf Dauer können diese Schäden anrichten, etwa im Bereich der Blutgefäße. Nicht ohne Grund wird Dauerstress mit Herz-Kreislauf-Problemen in Verbindung gebracht.

Durch die Ausschüttung von Glückshormonen als Antagonisten wirkt der Sport dem entgegen. Gleichzeitig ist der Medizin bereits seit einiger Zeit bekannt, dass Sport und regelmäßige Bewegung das Immunsystem aktivieren und stärken können. Zudem wirkt sich Sport sehr positiv auf Stoffwechselerkrankungen aus. So verbessert sich durch die Bewegung beispielsweise die Situation für Diabetiker.

Das richtige Zeitmanagement

Studieren ist ein Vollzeitjob. Wenn Du Dich für die Immatrikulation entscheidest, musst Du Dir klar darüber sein, dass Selbstorganisation jetzt an erster Stelle steht. Viele Erstsemester tun sich damit schwer. Ein Zustand, der bis in höhere Semester anhalten kann. Ein Problem ist das Zeitmanagement. Studierende machen den Fehler, nicht zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen zu unterscheiden. Und falls nötig muss sich auch das Privatleben dem Studium unterordnen. Welche Tipps gibt es für ein Zeitmanagement mit ausreichend Freizeit als Student?

  • Ziele definieren: Das A und O ist zu wissen, was erreicht werden soll. Du solltest hier in zwei Zeitfenstern denken – dem Studium als Ganzes und dem Semester. Abzustecken ist, wie schnell das Studium abgeschlossen werden soll und welche Zwischenziele hierfür zu erreichen sind. Während des Semesters ist zu überlegen, wann erste Prüfungen anstehen oder die Projektarbeit beim Betreuer liegen muss.
  • Do, dump & delegate: Hier geht es um die Prioritätenliste. Welche Aufgaben sind besonders wichtig, um die gesteckten Ziele zu erreichen? Priorität darf allerdings nicht mit Dringlichkeit verwechselt werden. Dringlich kann auch der Unisport oder ein Drink mit Freunden sein, der immer wieder aufgeschoben wurde. Wichtige Aufgaben immer zuerst abarbeiten – und dabei nicht nur den Tag, sondern auch die Woche und den Monat im Blick behalten.
  • Tagesablauf strukturieren: Hier eine E-Mail, da ein kurzer Plausch in der Cafeteria – es gibt viele Situationen, in denen Zeit schlicht und einfach verplempert wird. Diese Zeitfresser lassen sich nur eliminieren, wenn Du Dir einen festen Tagesplan erstellst. Hier werden Zeitfenster für E-Mails oder ähnliches reserviert. Dann kann auch konzentrierter gelernt werden.
  • Nebenjob einplanen: Auch wenn der Nebenjob für viele Studenten finanziell sehr wichtig ist, sollte das Studium nach wie vor an erster Stelle stehen. Wenn der Job beispielsweise den Besuch bestimmter Vorlesungen verhindert oder das Zeitbudget zum lernen komplett auffrisst, läuft etwas falsch. Dies kann im Extremfall sogar dazu führen, dass Semester wiederholt werden müssen oder das Studium komplett scheitert.
  • Prüfungsstress kanalisieren: Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, sich für die Vorbereitung auf Prüfungen besonders zu organisieren. Trotzdem wird immer noch einfach drauflos gelernt. Zu empfehlen ist, früh genug anzufangen und das Lernen in Phasen aufzuteilen. In der Lernphase wird der Stoff erarbeitet, in der Vertiefungsphase gefestigt und kurz vor der Prüfung noch einmal aufgefrischt.

Fazit: Studium und Freizeit unter einen Hut bringen

Studium und Freizeit unter einen Hut bringen – viele Studenten scheitern an diesem Vorhaben. Und es trifft nicht nur Erstsemester, auf die eine ganze Fülle neuer Eindrücke einprasselt. Selbst Studierende höherer Fachsemester haben teils immer noch Probleme, die richtige Balance zwischen den Herausforderungen des Studiums und den Hobbys zu finden.

Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, Dein Zeitmanagement so auszulegen, dass sich beides unter einen Hut bringen lässt. Das Wichtigste ist nicht die konkrete Planung – sondern einfach endlich mit dem Strukturieren des Tagesablaufs und der Ziele anzufangen. Damit ist der erste Schritt zu Deinem erfolgreichen Studium bereits getan.

Durch Zeitmanagement lässt sich Stress und Erschöpfung vorbeugen.│ Foto: Fotolia, © detailblickfoto

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