5 No Go’s im Bewerbungsgespräch

5 No-Gos im Bewerbungsgespräch

Wenn du für ein Bewerbungsgespräch eingeladen wurdest, ist die erste Hürde schon geschafft. Du hast mit deinem Anschreiben den Arbeitgeber überzeugt und sie möchten dich nun persönlich kennenlernen. Ob für ein Praktikum, einen Minijob oder für deinen Traumberuf – das Bewerbungsgespräch entscheidet über deine Chancen. Wenn du diese No-Gos im Bewerbungsgespräch beachtest, kann nichts mehr schiefgehen!

1. Ungepflegtes Auftreten

Am allerwichtigsten in einem Bewerbungsgespräch ist ein gepflegtes Äußeres. Zeige dich von deiner besten Seite, denn das Bewerbungsgespräch ist die erste und letzte Chance dein Gegenüber von dir zu überzeugen. Ziehe dich ordentlich an, grundsätzlich lieber etwas schicker als nicht schick genug. Hemd und Anzug sowie Rock und Bluse sind in keinem Fall übertrieben. Ist dein äußeres Erscheinungsbild gepflegt und ordentlich, hast du automatisch ein positives Auftreten. Der Arbeitgeber hat einen guten ersten Eindruck und kann sich im Bewerbungsgespräch ganz auf deine Fähigkeiten und Stärken konzentrieren.

2. Du bist nicht authentisch

Prinzipiell stellt sich jeder Bewerber ein wenig besser dar, als er ist. Du solltest aber auf keinen Fall die Wahrheit verzerren oder Dinge erfinden. Das wirkt unauthentisch und stellt dich nach deiner Einstellung vor große Probleme. Aber was kannst du tun, wenn du in einem Bewerbungsgespräch nach Fähigkeiten gefragt wirst, die du nicht beherrschst? Am besten erklärst du ehrlich, dass dir die Erfahrung diesbezüglich fehlt. Um Motivation und Offenheit zu zeigen, kannst du hinzufügen, dass du bereit bist, dich in die anfallenden Aufgaben einzuarbeiten. Je nachdem wie lange es bis zu deinem möglichen Arbeitsbeginn ist, hast du zusätzlich noch Zeit, deine Skills auszuweiten. Du wirst ihnen aufgrund deiner Arbeitsbereitschaft positiv im Gedächtnis bleiben. Auch Lücken im Lebenslauf stellen kein Problem dar, solange du sie erklären kannst.

3. Schlechte Vorbereitung

Ein weiterer Fehler, den du machen kannst, ist dich nicht richtig vorzubereiten. Jedes Bewerbungsgespräch hat eine gewisse Grundstruktur, weshalb du jedes Bewerbungsgespräch vorbereiten kannst. Informiere dich über das Unternehmen und schau dir die Stellenausschreibung nochmal an. Was wird genau von dir erwartet? Bestimmte Fragen werden in Bewerbungsgesprächen häufig gestellt. Was sind deine Stärken? Warum genau dieses Unternehmen? Überlege dir im Vorfeld, was du bei diesen Fragen gerne antworten möchtest. Ein guter Anhaltspunkt ist dafür immer die Webseite des Unternehmens. Zusätzlich solltest du Fachwissen bereit halten. Im Bewerbungsgespräch für beispielsweise einen mathematischen Beruf kann es sein, dass du deine mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen musst.

4. Offene Selbstzweifel

In einem Vorstellungsgespräch fühlen sich die meisten unsicher. Doch du solltest diese Selbstzweifel nie offen aussprechen. Du wirst in deinem Job immer wieder vor Aufgaben gestellt werden, die zunächst unmöglich erscheinen. Wir wachsen mit und an diesen Aufgaben. Zeige deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du dir selbst und deinen Fähigkeiten vertraust. So wird es ihm leichter fallen dich einzustellen. Du musst weder alles sofort können, noch perfekt machen. Arbeitsbereitschaft und Selbstvertrauen sind die Argumente für ein Unternehmen dich einzustellen. Gegen Selbstzweifel hilft es, sich vor Augen zu führen, dass das Bewerbungsgespräch nicht nur von deiner Seite aus stattfindet. Das Unternehmen bewirbt sich auch bei dir. Falls dir nämlich die Jobaussichten oder zukünftigen Aufgaben nicht gefallen, wirst du dich für eine andere Stelle entscheiden.

5. Unpünktlichkeit

Es klingt banal, doch Unpünktlichkeit gehört auch zu einem der großen fünf No-Gos in einem Bewerbungsgespräch. Unpünktlichkeit vermittelt Unzuverlässigkeit. Der Arbeitgeber muss befürchten, dass du deine Aufgaben im Unternehmen nicht zuverlässig erledigen und Fristen nicht einhalten wirst. Auch wenn du einen guten Grund für die Verspätung hast, werden deine Chancen sinken. Plane also genug Zeit für Zugverspätungen und Staus ein. Zudem musst du immer damit rechnen den Raum nicht sofort zu finden.

Diese No-Gos im Bewerbungsgespräch solltest du immer beachten

Fazit

Die aufgezählten No-Gos lassen sich gut vermeiden, wenn du dein Bewerbungsgespräch richtig vorbereitest. Beachte, dass du gepflegt aussiehst, versuche so weit es geht ehrlich zu sein und vermeide offene Selbstzweifel. Bereite dein Vorstellungsgespräch auch inhaltlich vor und ganz wichtig: sei pünktlich. So steht deiner Einstellung nichts mehr im Weg.

Dieser Artikel gehört zur Reihe „Wie du ein Vorstellungsgespräch meisterst“:

Teil 1: Hilfe, ich habe ein Vorstellungsgespräch!!

Teil 2: 5 Must-Dos im Bewerbungsgespräch

Teil 3: 5 No-Gos im Bewerbungsgespräch

Teil 4: Verhaltensfragen im Vorstellungsgespräch

Teil 5: Drei knifflige Brainteaser und wie man sie lösen kann

Mehr?  Perspektiven: Zweitstudium