5 Hacks für mehr Gesundheit und Effizienz im Studium

Die Studienzeit ist die schönste Zeit des Lebens, heißt es oft. Wenn alles richtig läuft, dann ist sie auch zumindest eine sehr schöne Zeit. Allerdings leidet zwischen feuchtfröhlichen Partys, Prüfungsstress und Fast Food oftmals die Gesundheit. Und das wiederum geht auf Kosten der Effizienz – was wohl jeder kennen dürfte, der schon einmal versucht hat, nach einer durchfeierten Nacht produktiv zu lernen. Wenn ihr euch nun fragt, ob das Studieren nicht spaßig, dennoch aber gesund und effizient vonstatten gehen kann, haben wir eine gute Nachricht für euch: Doch, das geht! Und wir verraten euch, wie…


StudybeesPlus für WiWis

Studieren kann auf die Gesundheit schlagen

Wenig Schlaf, zahlreiche Partys mit entsprechend viel Alkohol, ständiger Leistungsdruck, Zukunftssorgen, Liebeskummer, ungesundes WG-Essen – es gibt viele Gründe, weshalb das Studieren nicht unbedingt die gesündeste Zeit des Lebens ist. Unbeschwert ist sie zwar in vielen Fällen, immer mehr Studentinnen und Studenten leiden aber mittlerweile unter dem hohen Druck, der auf ihren Schultern lastet. Sie müssen ihr Studium mit einem zusätzlichen Nebenjob finanzieren, haben Angst vor den Prüfungen oder davor, dass sie anschließend keinen Job finden. Sorgen und Überforderung gehören heutzutage für immer mehr Studierende zum Alltag und können auf das psychische Wohlbefinden schlagen, bis hin zu einer ernsthaften Erkrankungen wie einer Depression oder Angststörung.

Ja, die Studienzeit ist heutzutage dank „Bologna-Prozess“ und Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr so unbeschwert und sorgenfrei wie noch vor einigen Jahrzehnten. Doch selbst, wem das nicht zu schaffen macht, der hat meist nicht das Geld für den Einkauf im Bio-Supermarkt oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Überhaupt liegen eure Prioritäten während des Studiums zumeist woanders als auf einer gesunden Lebensweise: Irgendwie die Prüfungen bestehen und dazwischen das Leben in vollen Zügen genießen – so lautet die Devise. Ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung, erholsamer Schlaf und alles, was sonst noch so für ein gesundes sowie produktives Leben notwendig wäre, bleibt dabei schnell auf der Strecke. Muss es aber nicht!

Euer Guide zu einem gesunden und effizienten Studentenleben

Was viele nicht wissen: Gesundheit und Effizienz hängen untrennbar zusammen. Nur, wer gesund ist, kann sein Studium meistern und ausreichend Energie für die Prüfungen schöpfen. Es steht deshalb außer Frage, dass ihr trotz Partys, Stress, Liebeskummer & Co niemals eure Gesundheit aus den Augen verlieren solltet. Je fitter ihr seid, umso effizienter werdet ihr zudem lernen können. Ihr braucht also weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung, ergattert dennoch bessere Ergebnisse und habt schlussendlich mehr Freizeit, um das „unbeschwerte“ Studentenleben wirklich zu genießen und wiederum beim Sport oder in der Sauna eure Gesundheit zu fördern. Mit folgendem Guide begebt ihr euch also sozusagen in eine Aufwärtsspirale zwischen Gesundheit, Effizienz und Spaß während der Studienzeit. Klingt gut? Folgende fünf Hacks helfen euch dabei!

1. Planung ist das A und O:

Ein guter Plan ist die halbe Miete – zumindest im Studium. Das gilt sowohl auf die lange Sicht als auch auf die kurze. Auf gut Deutsch: Wenn ihr wisst, welchen Job ihr später ausüben möchtet, könnt ihr eure Studienfächer, Praktika & Co gezielt daran ausrichten und somit eure Chancen bei der Bewerbung nach dem Studium drastisch erhöhen. Wenn ihr für die nächste Prüfungsphase frühzeitig mit dem Lernen beginnt, kommt ihr gegen Ende weniger unter Stress. Ihr könnt die Hausarbeiten abgeben, lange bevor ihr auf die erste Klausur büffeln müsst. Und ihr könnt auch kurz vor der Prüfungsphase noch die Wochenenden zur Entspannung oder für das Auskatern nach einer Party nutzen – ohne dieses beklemmende Gefühl à la „Ich müsste jetzt eigentlich lernen…“. Wenn ihr am Abend vorher einen Plan für den kommenden Tag aufstellt sowie euch in Disziplin übt, diesen auch einzuhalten, werdet ihr effizienter sein.

Zugegeben, das klingt auf den ersten Blick alles andere als entspannt. Doch auf den zweiten Blick nimmt euch eine gute Planung das ständige schlechte Gewissen, die Angst vor den kommenden Prüfungen, weil ihr viel zu wenig gelernt habt, den enormen Zeitdruck kurz vor der Abgabefrist für die Semesterarbeit und die Zukunftsängste, was euren späteren Job anbelangt – denn ihr habt ja nun einen Plan A und bestenfalls auch noch einen Plan B. Die Studienzeit ist also die perfekte Gelegenheit, um Selbstdisziplin zu lernen. Am ersten Tag wird es euch noch schwerfallen, freiwillig um acht Uhr aufzustehen und an eurer Hausarbeit zu schreiben. Doch dann gewöhnt ihr euch schnell an dieses wohlige Gefühl, um zwölf Uhr am Mittag bereits eine Menge Arbeit geschafft zu haben, wenn eure Mitbewohner gerade erst aus den Betten kriechen. Um 16 Uhr habt ihr dann Freizeit, während sich eure Kommilitonen noch durch Bücher wälzen. Und am Sonntag könnt ihr entspannt ausschlafen – obwohl am Dienstag eine Prüfung ist.

2. Gelassenheit heißt das Zauberwort:

Gelassenheit ist ein gutes Stichwort. Das, was den Studierenden nämlich am meisten zu schaffen macht, ist in der Regel Stress. Sie fühlen sich unter Zeit- und Leistungsdruck. Die Mehrfachbelastung aus Prüfungen, Vorlesungen, Nebenjob und privaten Problemen wie Streit in der Beziehung führen schnell zu einer Überforderung. Besteht dieses Gefühl dauerhaft, kann es zu den bereits erwähnten psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen führen. In dem ganzen Stress sowie zwischen den To-Do-Listen vergessen viele Studierende, sich hin und wieder einfach zu entspannen. Es ist daher wichtig, auch Entspannungszeiträume bewusst einzuplanen. So haben Körper und Geist die Möglichkeit, neue Energie aufzutanken, um anschließend wieder effizienter zu lernen. Ein Gang in die Sauna, ein fauler Sonntag mit Netflix  oder eine Stunde Yoga – Entspannung hat viele Gesichter. Wichtig ist zudem, auch auf seelischer Ebene „gelassen“ zu bleiben, sprich Ängste gezielt abzubauen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

3. Auch Studierende brauchen ihren Schönheitsschlaf:

Erholung braucht ihr natürlich auch in der Nacht. Regelmäßig auf Partys zu gehen, ist zwar kein Problem – vor allem in dem Alter. Wichtig ist allerdings, dass ihr dennoch ausreichend sowie guten Schlaf bekommt. Nicht nur die Dauer, sondern auch die Schlafqualität spielt eine wichtige Rolle. Mit den Mitbewohnern Ruhezeiten abzusprechen, kann dabei helfen. Weniger Alkohol sowie Kaffee zu trinken ebenfalls. Und zuletzt sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden, nämlich am Bett. Welche Bedeutung ein gesunder Schlaf hat sollte jedem bekannt sein – schließlich verbringt ein Mensch fast 25 Jahre seines Lebens mit Schlafen. Die Matratze vom Vormieter zu übernehmen, ist daher vielleicht günstig, aber zeitgleich auch unhygienisch und kann zu Schlafstörungen oder Rückenproblemen führen. Es ist wichtig, sich eine hochwertige Matratze in der richtigen Passform anzuschaffen. Notfalls auch Ohrstöpsel in einer hellhörigen WG sowie schlichtweg auch genug Zeit zum Schlafen aufbringen. Dann kommt die Effizienz quasi ganz von alleine!

4. Vernunft walten lassen:

Durchschnittlich fünf Kilo nehmen junge Menschen während ihres Studiums zu. Ungesundes Essen sowie zu wenig Bewegung sind dafür die Hauptgründe. Darunter leidet aber nicht nur die Optik, sondern wer sich falsch ernährt oder zu wenig bewegt, fühlt sich auch weniger fit und kann sich schlechter konzentrieren. Zudem ist eine solche Lebensweise auf Dauer natürlich ungesund und kann Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme nach sich ziehen. Auch, wenn es im Bett gemütlicher ist als im Fitnessstudio und der Burger besser schmeckt als Salat, solltet ihr also Vernunft walten lassen. Ausnahmen sind völlig in Ordnung, doch sollte eine gesunde Lebensweise während eures Studiums vorherrschen. Dadurch fühlt ihr euch zugleich besser, fitter und selbstbewusster. Ihr könnt euch länger konzentrieren, seid stressresistenter und somit auch effizienter.

5. Die Produktivität anfeuern:

Durch diese vier Hacks werdet ihr bereits „automatisch“ deutlich produktiver sein – beim Lernen, im Haushalt, in der Freizeit, im Nebenjob & Co. Dennoch könnt ihr eure Effizienz auch noch aktiv befeuern. Dafür gibt es verschiedene Strategien. Eine bewährte Methode ist die sogenannte Pomodoro-Technik. Hierbei stellt ihr euch einen Wecker und arbeitet jeweils 25 Minuten konzentriert sowie ablenkungsfrei. Anschließend macht ihr fünf Minuten Pause. Diese Arbeitsweise reduziert einerseits Ablenkungen und macht die eigentliche Arbeitszeit somit produktiver. Andererseits ermöglichen die regelmäßigen Pausen ein kurzes Auftanken der Energien, sodass anschließend wieder „frisch“ durchgestartet werden kann. Eine Technik, die ebenso erfolgreich wie beliebt ist. Probiert es aus!

Bildquellen:

Fotolia.com; Vasyl

Fotolia.com; Monkey Business

Fotolia.com; jotily

Mehr?  Die Geheimnisse der Stipendium-Bewerbung