12 Tipps für mehr Lebensqualität im Studi-Alltag

Stress im Studium: Ein vollgepackter Terminkalender, anstehende Klausuren und in manchen Fällen sogar noch ein Nebenjob. Die Folge: Die Lebensqualität nimmt jeden Tag ein Stückchen ab. Da stellt sich so manchen doch die Frage, was überhaupt noch dafür spricht, die Vorlesung zu besuchen. Die Antwort: Eine ganze Menge! Wir zeigen dir aber vor allem, wie du mit sinnvollen Strategien entspannter durch den Alltag kommst und deine Lebensqualität wieder erhöhst.  

1. Lächle doch mal!

Wer lächelt, reduziert inneren Stress und setzt jede Menge Glückshormone frei. Zudem ist Lächeln eine einfache und zugleich wirkungsvolle Art der Kommunikation. Denn wer anderen ein Lächeln schenkt, der wird in aller Regel ein Lächeln zurückbekommen. Mit einem Lächeln steigt man zuversichtlich in ein Gespräch ein, verbessert die Atmosphäre und erweckt beim Gesprächspartner einen positiven Eindruck. In angespannten Situationen und Konflikten verkörpert ein Lächeln zudem Souveränität und Stärke. Schenke daher deinen Kommilitonen und Freunden doch öfters mal ein Lächeln, vor allem jenen, mit denen du auch mal ein eher unangenehmes Gespräch führst.

2. Täglich Sonne tanken

In jedem von uns steckt ein kleiner Sonnenanbeter! Denn die UV-Strahlung des Sonnenlichts ist unsere wichtigste Quelle für Vitamin-D, das zur Stärkung des Knochenbaus benötigt wird. Außerdem erweitert das Sonnenlicht die Blutgefäße, senkt neben dem Blutdruck auch den Cholesterinspiegel und stärkt das Immunsystem. Und: Sonnenstrahlung macht glücklich! Sie beschleunigt nämlich die Serotoninproduktion des Körpers. Doch vielen Menschen gelingt es nicht, tagtäglich genügend Sonnenlicht zu tanken. Vor allem jene, die ihren Alltag fast ausschließlich in Vorlesungsräumen, der Bibliothek oder zu Hause am Schreibtisch verbringen, leiden unter akuten Mangelerscheinungen. Die Lösung: Verbringe jeden Tag, an dem die Sonne scheint, mindestens 30 Minuten im Freien.

3. Alltagsrituale schaffen

Rituale laufen stets nach festen Regeln ab und geben ein Gefühl von Sicherheit, indem sie dabei helfen, den Alltag zu strukturieren. Die immer gleichen Abläufe sorgen für mehr innere Ruhe und psychische Stabilität. Gleichzeitig sorgen sie für kleine Momente der Entspannung im hektischen Tagesgeschehen. Baue daher feste Rituale in deinen Tagesablauf ein! Ob ein positiver Start in den Tag,  ein mittäglicher Entspannungstee in der Kaffeeküche oder ein Fußbad am Abend vor dem Fernseher. Jeder muss selbst herausfinden, welches Ritual am besten zu ihm passt. Doch eins ist sicher: entsprechend ausgewählte Rituale sorgen für kleine Glücksmomente im Alltag!

4. Das perfekte Hobby finden

Lebensqualität durch ein passendes Hobby schaffen

Ein Hobby zu haben, ist der ideale Ausgleich zum meist stressigen Studien- und Berufsleben. Voraussetzung: Das Hobby ist aus freien Stücken und eigenem Interesse gewählt und nicht aus sozialem Druck oder um anderen zu gefallen. Denn nur dann erhält man durch ein Hobby positive Emotionen und Entspannungsmomente. Ob Musikunterricht, Heimwerken, Stricken, Lesen oder regelmäßige Museumsbesuche – bei der Suche nach einem geeigneten Hobby hat man die Qual der Wahl. Nimm dir die Zeit, suche ein wohltuendes Hobby und widme mindestens eine Stunde in der Woche deiner Leidenschaft!

5. Achtsamer sein

Bei Achtsamkeit handelt es sich um eine besondere Form von Aufmerksamkeit, die man mittels systematischen Trainings erlernen kann. Achtsamkeitsübungen schärfen das Bewusstsein für die eigenen Gedanken und Gefühle und helfen dabei mit schwierigen Emotionen besser umzugehen. Wer achtsamer durchs Leben geht, der beugt zudem effektiv der Erkrankung am Burnout-Syndrom vor.  Hier findest du ganze 28 Achtsamkeitsübungen für den Alltag, die dabei helfen, deine Wahrnehmung zu schärfen und einfach mal loszulassen.

6. Bedürfnisse offen artikulieren

Wer nicht sagt, was er will, der bekommt es auch nicht. Denn niemand kann einem die Wünsche an der Nase ablesen. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, Ihre Bedürfnisse offen zu artikulieren. Das hat viele Gründe. Manche denken, Sie würden für egoistisch gehalten werden, andere möchten das Gegenüber nicht in Verlegenheit bringen. Doch wie man es auch dreht und wendet: Nur wer bereit ist zu sagen, was er möchte, hat auch die Chance, es zu bekommen. Wenn du das auf ehrliche und respektvolle Weise tust, wirst du nicht mehr, sondern weniger Konflikte im Alltag erleben. Denn Konflikte und innere Unzufriedenheit entstehen häufig dadurch, dass ein bestimmtes Bedürfnis nicht befriedigt wurde.

7. Mehr Zeit für echte Freunde finden

Freunde

Es ist ein Paradoxon unserer modernen Gesellschaft: Während wir immer weniger Zeit für unsere Freunde haben, verbringen wir immer mehr Zeit in den sozialen Netzwerken. Doch Social-Media-Kanäle sind nicht die Realität, denn hier bekommt man von anderen nur zu sehen, wie sie gerne gesehen werden wollen. Und der ständige Vergleich mit anderen Menschen in sozialen Netzwerken macht nachweislich unglücklich. Experten wie der Zukunftsforscher Horst Opaschowski warnen davor, dass die sozialen Medien uns jede Menge Zeit und Lebensqualität rauben. Schluss damit!
Mache eine digitale Diät und nutze die gewonnene Zeit für echte Treffen mit deinen Freunden. Denn im persönlichen Gespräch kann man mehr in die Tiefe gehen, sich Ratschläge geben und gegenseitig Mut zusprechen. Bei Freundschaften geht Qualität immer vor Quantität und das steigert unter dem Strich auch die Lebensqualität. Wenn es euch auch manchmal schwerfällt, das Handy wegzulegen, haben wir hier genau das Richtige für euch!

8. Weniger ist mehr

Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche“, stellte bereits der griechische Philosoph Sokrates im fünften Jahrhundert v.Chr. fest. Doch noch immer erwischen wir uns dabei, möglichst viel Besitz anzuhäufen, ohne uns zu fragen, was wir davon wirklich brauchen. Das ständige Streben nach mehr vernebelt dabei häufig die Sicht auf das Wesentliche. Und ehe man sich versieht, ist man Materialist geworden, dessen Streben nach immer mehr, immer weniger Momente des Glücks zulässt. Oder wie es im Kultfilm Fight Club heißt: „Die Dinge, die du besitzt, werden letztendlich dich besitzen.“ Löse dich vom Heilsversprechen der Konsumgesellschaft und frage dich, was du wirklich brauchst, um glücklich zu sein. Denn eines ist klar: Wer Besitz anhäuft, nur um von anderen Anerkennung zu erhalten, der lebt fremdgesteuert, also unfrei; kurz: unglücklich!

„Jeder Mensch, der sich für etwas engagiert, hat eine bessere Lebensqualität als andere, die nur so dahinvegetieren“Bruno Kreisky

9. Sich akzeptieren wie man ist

Nur wer sich selbst akzeptiert, kann persönliche Probleme überwinden und ein glückliches und ausgeglichenes Leben führen. Das klingt zwar nach einem Pinterest-Spruch, beinhaltet aber mehr Wahrheit als man zunächst denken mag. Zu hohe Erwartungen an sich selbst und das Streben nach Perfektion stehen vielen allerdings auch im Weg. Vergiss nicht: Nobody is perfect!

Ohne Selbstakzeptanz tragen wir permanent innere Konflikte aus, die uns Energie kosten, die uns dann wiederum für die schönen Dinge des Lebens fehlt. Diesen Pfad des Leidens kann man jedoch verlassen, indem man sich selbst so behandelt, wie einen guten Freund: Sprich dir auch mal Mut zu! Vermeide ständige Selbstkritik, sei geduldig, vergleiche dich nicht ständig mit anderen und gestehe dir auch mal Fehler zu!

10. Ab ins Freie!

Lebensqualität durch Naturverbundenheit steigern

Um dem stressigen Arbeitsalltag zu entfliehen, lohnt sich ein Ausflug in die Natur. Genieße einen Spaziergang im Wald statt Trash-TV auf der Couch. Die Natur hat so viel zu bieten, was man auf den erst Blick nicht zu glauben vermag. Es muss auch nicht direkt eine Reise ans Meer oder in die Berge sein – ein Besuch im Park oder am See tut es schließlich auch.

11. Mit positiven Farben umgeben

Unsere alltägliche Umgebung mit zu uns passenden Farben auszustatten, kann dabei helfen, die innere Ausgeglichenheit zu erhöhen und damit die Lebensqualität zu steigern. Denn jede Farbe hat eine andere Wirkung auf Körper und Geist. So wirkt beispielsweise Rot warm und anregend, Blau dagegen kühl und beruhigend. Neben der allgemeinen Wirkung der Farben tritt immer auch eine individuelle Wirkung ein. Das bedeutet: jeder sollte immer auch selbst überprüfen, welche Farben, welche Wirkungen bei ihm hervorrufen. Also: Richte dir dein Zuhause in den Farben ein, die dir guttun!

12. Eine gute Ernährung macht’s

Du bist, was Du isst! Eine gesunde Ernährung verbessert den Gesundheitszustand, steigert das Wohlbefinden, fördert die Leistungsfähigkeit und beugt Krankheiten vor. Frische, naturbelassene und gesunde Lebensmittel aus der Region bilden die beste Grundlage einer gesunden Ernährungsweise. Dazu zählt auch die tägliche Zufuhr von ausreichend Wasser, Tee oder anderen zuckerfreien Flüssigkeiten. Wer eine gesunde Ernährung mit regelmäßiger Bewegung bzw. Sport kombiniert, beugt typischen Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes mellitus, vor und schafft die Basis für ein langes Leben – mit hoher Qualität!

Alles verinnerlicht? Dann könnt ihr jetzt ja in aller Seelenruhe eure guten Vorsätze ausgraben und voll durchstarten!

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