10 tolle Mind-Mapping-Tools für Studium und Schule

Zehn tolle Mind-Mapping-Tools für Schule und Studium

Wer schon länger unsere Artikel liest, weiß, dass wir Mind-Maps lieben! Mind-Maps, verknüpfte Visualisierungen von Gedanken, Ideen und Wissen, sind nicht nur ein tolles Instrument um neue Ideen zu generieren oder zu strukturieren. Sie sind auch hervorragende Lernhelfer.

Während wir uns in einem früheren Artikel mit guten Mind-Maps auseinandergesetzt haben, geht es heute darum, wie man diese am besten (mit dem Computer) anfertigt.

Natürlich kann man Mind-Maps auch von Hand, mit Stift und Papier, anfertigen. Für viele ist das vielleicht sogar die bessere Alternative. Das Arbeiten mit „echten“ Dingen kann nämlich durchaus die Kreativität anregen. Nichtsdestotrotz sind digitale Mind-Maps eine tolle Sache – allein deswegen, weil man unkompliziert Dinge wieder entfernen kann!

Die zehn Mind-Mapping-Tools

Im Folgenden wollen wir zehn unserer liebsten Mind-Mapping-Tools vorstellen. Der Markt ist ziemlich unübersichtlich und es gibt hunderte von Tools und Anbietern. Solltet ihr also in unserer Liste nicht fündig werden (das ist aber sehr unwahrscheinlich), so wartet da draußen noch eine ganze Welt an Alternativen auf euch.

Da die verschiedenen Tools zum Teil sehr unterschiedlich sind, lohnt es sich auf jeden Fall, ein wenig herumzuprobieren. Wir unterscheiden dabei zwischen Online-Tools, die man im Browser verwenden kann und Offline-Tools, die man auf dem Computer installieren kann.

Online / im Browser

1. MindMeister

Mit MindMeister könnt ihr kostenlos Mind-Maps erstellen. Dafür müsst ihr euch nur mit Facebook, Google oder eurer E-Mail-Adresse registrieren. Die Bedienung ist kinderleicht und die Website legt großen Wert auf ein ansprechendes Design. Mit der kostenlosen Version („Basic“) könnt ihr bis zu drei Mind-Maps erstellen. Wenn ihr diese allerdings herunterladen oder als PDF speichern wollt, müsst ihr auf eine der kostenpflichtigen Versionen upgraden. Wer auf dem Smartphone weiterarbeiten möchte, ist mit MindMeister ebenfalls gut bedient, da es entsprechende Apps gibt.


StudybeesPlus für WiWis

2. WiseMapping

WiseMapping wirkt auf den ersten Blick weniger benutzerfreundlich und legt auch nicht so viel Wert auf Design als andere Online-Tools. Der große Vorteil von WiseMapping: alles ist kostenlos! Ihr werdet also nicht mit einer Probeversion reingelockt um dann für eine PDF-Datei zu zahlen. Bei WiseMapping geht das ganz umsonst. Trotz des eher schlechten ersten Eindrucks lässt die Bedienung nichts zu wünschen übrig! Interessanterweise ist WiseMapping eine Open-Source-Software. Das heißt, ihr könnt im Grunde damit mehr oder weniger machen, was ihr wollt und müsst nicht die Server von WiseMapping verwenden (dafür kostet das ein wenig Arbeit).

3. Mapul

Wer auf eine handgemalte Ästhetik großen Wert legt, wird bei Mapul fündig. Die Bedienung ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings gibt es mit einem Klick auf „Hilfe“ sofort eine Anleitung über alle Funktionsweisen. Wie MindMaster gibt es bei Mapul auch kostenpflichtige Versionen. Zwar könnt ihr eine Gratisversion nutzen, allerdings kann man hier nur eine Mind-Map erstellen – wer mehr möchte, muss zahlen. Allerdings könnt ihr euer Werk kostenlos als JPEG speichern. Drei Monate kosten bei Mapul 25 Dollar, das geht schon in’s Geld!

4. GroupMap

Online-Mind-Maps sind eine tolle Chance, um mit anderen zusammen zu brainstormen. Wenn ihr eine Lerngruppe habt, und nach einem Online-Tool sucht, seid ihr hier fündig geworden! GroupMap ermöglicht euch nicht nur bequem Mind-Maps zu erstellen, sondern außerdem mit anderen zusammen an diesen zu arbeiten. Natürlich gibt es auch hier wieder einen Haken: kostenlos ist das Tool nur nur für die ersten 14 Tage. Leider sind die kostenpflichtigen Pakete für die meisten Studierenden nur schwer erschwinglich: los geht’s bei 20 Dollar pro Monat! Allerdings können bis zu 10 Leute an einer Mind-Map arbeiten. Wenn du also Teil einer hochmotivierten Lerngruppe bist, ist das auf jeden Fall was für dich!

5. Coggle

Coggle ist in vielerlei Hinsicht eines der besten Tools auf dem Markt!  Bis zu drei (private) Mind-Maps sind völlig kostenfrei, danach geht es mit moderaten fünf Dollar pro Monat weiter. Wer damit leben kann, dass die eigenen Mind-Maps öffentlich sind, muss gar nichts bezahlen. Darüber hinaus punktet Coggle mit einer sehr übersichtlichen Benutzeroberfläche und vielen wirklich beeindruckenden Layouts. Dazu kommen 1600 Icons und viele Möglichkeiten, die einzelnen Knoten zu verbinden. Wer Coggle allerdings nutzen möchte, muss ein Google-Konto mitbringen um sich zu registrieren. Hat man bereits ein solches oder ist man bereit, eines zu erstellen, steht den farbenfrohen Mind-Maps nichts mehr im Wege.

6. Mind Maps Online

Mind-Maps-Online verfolgt den Ansatz, extrem unkompliziert zu sein. Ganz ohne Registrierung und vollkommen kostenlos kann man direkt mit dem Mapping beginnen. Obwohl andere Tools einen größeren Funktionsumfang bieten, kann Mind-Maps-Online mit einer sehr einfach gehaltenen Benutzeroberfläche und übersichtlichen Mind-Maps punkten, die rasend schnell erstellt sind. Gespeichert werden können die Karten sowohl als PDF als auch als Bilddatei. Besonders schön: Das Tool erlaubt den Import und Export in’s Freemind-Format. Auf diesem Weg kann man Mind-Maps ganz einfach online erstellen und dann später weiterverwenden.

7. Subtask

Subtask verknüpft das Prinzip der Mind-Map mit Aufgaben- und Projektplantungstools. Die Abzweigungen des Diagrammes sind nicht nur einfache Verknüpfungen, sondern Aufgaben, die Teammitglieder zugewiesen werden können. Wer auf der Suche nach einem interessanten Werkzeug für’s Projektmanagement (im Team) sucht sollte sich Subtask auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Bis zu zwei (kleine) Projekte sind kostenlos, anschließend kostet der Spaß zwischen 7 und 15 Euro pro Monat.

Offline / auf dem Computer

8. FreeMind

FreeMind wurde ja eben bereits schon einmal kurz angesprochen. Bei FreeMind handelt es sich um eine kostenlose und freie Mind-Mapping-Software die auf nahezu jedem Betriebssystem funktioniert. Während FreeMind auf den ersten Blick nicht besonders beeindruckend aussieht, so ist es eines der umfangreichsten und am weitesten entwickelten Mind-Mapping-Tools. FreeMind unterstützt den Im- und Export in verschiedenste Formate und kommt auch mit riesigen Diagrammen ganz wunderbar zurecht. Wer damit leben kann, dass die Mind-Maps nicht im Browser erstellt werden, ist mit FreeMind sicherlich gut beraten.

9. MindManager

Mindjets MindManager ist der Ferrari unter den Mind-Mapping-Tools. Wer bereit dazu ist, rund 350 Euro für eine Mind-Mapping-Software auszugeben ist bei MindManager genau richtig. Wer dieses Geld auf den Tisch legt, bekommt dafür eine wahnsinnig ausgereifte, schöne und auf Unternehmen ausgelegte Software, die so ziemlich alles tut, was man mit einer Mind-Map machen kann. Neben klassischen Mind-Maps unterstützt das Tool auch andere Formen der Visualisierung und integriert sich mit verschiedenen anderen Diensten (z.B. Office). Wer einfach nur Mind-Maps erstellen wird, braucht MindManager nicht. Wenn Mind-Maps aber mehr sind (werden) als nur „ein weiteres Werkzeug“, wird MindManager plötzlich sehr interessant.

10.  Mindomo

Mindomo gibt es in einer Offline-  und einer Onlineversion. Wie so oft sind ein paar Diagramme (online) kostenlos, im Anschluss wird man zur Kasse gebeten. Das wirklich gut gelungene Desktop-Tool gibt es in der Basisversion kostenlos – Premiumfeatures wie zum Beispiel die Onlinesynchronisierung kosten allerdings. Ansonsten ist Mindomo eine schöne Mind-Mapping-Lösung mit cleveren Funktionen wie zum Beispiel einem stetigen Änderungsverlauf, der es jederzeit ermöglicht, zurückzuspringen.

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