Geld sparen

Der gemeine Student ist immer arm. Egal ob Monatsanfang oder –ende, als Student solltest Du Deine Finanzen dauerhaft im Blick haben. Sonst kann es sehr leicht passieren, dass vor allem gegen Ende des Monats böse Überraschungen auf Dich warten. Die richtige Balance finden ist jedoch schwer. Denn wer möchte schon sein Studentenleben damit verbringen, in der eigenen Bude festzusitzen und an keinerlei Freizeitaktivitäten der Freunde teilnehmen zu können, nur weil das Geld mal wieder mau ist? Man möchte ja auch nicht als Spaßbremse dastehen. Doch was tust Du, wenn Du trotz ständiger Geldsorge das Leben wenigstens etwas genießen möchtest? Wer keine Zeit für einen Nebenjob hat, dem hilft nur eins: Geld sparen. Dafür zeigen wir Dir heute die besten Tipps und Tricks, damit Du Dich möglichst lang an dem wenigen Geld, das Dir als Student zu Verfügung steht, erfreuen kannst!

1. Studentenrabatt nutzen

Glück für alle shoppingfreudigen Studenten: Viele Geschäfte bieten inzwischen Studentenrabatte an. So musst Du trotz Deinem Vorhaben, Geld zu sparen, nicht für die nächsten paar Jahre immer die gleichen Klamotten anziehen. Vielleicht solltest Du trotzdem nicht jedes Wochenende die örtlichen Kaufhäuser stürmen. Aber ab und an kannst Du Dir schon einmal ein neues Paar Socken zum Schnäppchenpreis gönnen. Selbst beim Online Shopping kannst Du Dir satte Rabatte zu nutzen machen. Bei vielen Läden geht das über das Zulegen eines Accounts bei der Seite UniDays. Bist Du dort einmal registriert, kannst Du bei allen Geschäften, die Studentenrabatte anbieten, online vergünstigt einkaufen. Die Seite kann Dir auch generell dabei helfen, aktuelle Angebote und Schnäppchen ausfindig zu machen.

Selbst Anbieter von Technik-Produkten bieten heutzutage Vergünstigungen für Studenten. Solltest Du also über eine größere Investition, wie beispielsweise einen neuen Laptop zum Mitschreiben in Vorlesungen, nachdenken, kannst Du auch hierbei richtig viel Geld einsparen. Deshalb gilt: Vor größeren Investitionen definitiv vorher abklären, ob Du einen Preisnachlass bekommen kannst!

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Auch kannst Du einige Veranstaltungen und kulturelle Angebote, wie Museen, Parks etc. durch Studentenrabatte vergünstigt besuchen. Es lohnt sich, vorher die Webseite des jeweiligen Events aufzusuchen und sich dort über Ticketpreise und mögliche Preisnachlässe zu informieren. So weißt Du immer gleich Bescheid, wo Du Deinen Studentenausweis hin mitnehmen solltest und lässt ihn nicht aus Versehen zu Hause liegen.

2. Selbst kochen

Der ultimative Tipp für alle, die den Großteil ihres Tages an der Uni verbringen. Am einfachsten lässt sich als Student Geld sparen, indem man seine eigenen Mahlzeiten von zu Hause mitbringt. Und dafür musst Du Dich nicht unbedingt jeden Tag in die Küche stellen und großartig kochen. Wenn Du kulinarisch nicht allzu wählerisch bist und jeden Tag viel Abwechslung auf dem Teller brauchst, ist es äußerst nützlich, sich einen ruhigen Abend pro Woche zu suchen und ein Fünf-Portionen-Gericht für die ganze Woche vorzukochen. Hierbei bietet sich zum Beispiel Sonntagabend an, da dies vermutlich sowieso der Tag ist, an dem die meisten Studenten nur entspannt auf dem Sofa liegen, um sich von der vorherigen durchzechten Nacht zu erholen. Ob das nun dem Alkoholgenuss oder der Panik vor der nächsten Klausur zuzuschreiben ist, darf hierbei offen bleiben.

Auch beim Einkaufen kannst Du als Student durchaus Geld sparen, ohne ausnahmslos Produkte vom Billig-Discounter zu kaufen. Du musst lediglich die richtige Balance zwischen Billig- und qualitativ hochwertigeren Produkten finden. Produkte wie Mehl oder Zucker kannst du zum Beispiel guten Gewissens vom Discounter erwerben. Da sollte man im Normalfall nicht allzu viel bei falsch machen können. Dadurch sparst Du dann genügend Geld ein, um bei anderen Dingen wie Obst und Gemüse auf die Qualität und Herkunft dieser zu achten. Da fällt mir gleich noch ein Tipp ein: Wer saisonale Produkte kauft, die aus Deutschland stammen, spart einiges an Geld und schont nebenbei noch gleich die Umwelt. Im Internet kannst Du Dir ganz einfach eine Tabelle von saisonalen Gemüsesorten ausdrucken und dann beim Einkauf darauf achten, nur die jeweiligen Produkte zu kaufen.

Die Alternative für Kochmuffel

Wer sich von seinem Studium zu sehr unter Druck gesetzt fühlt und ständig in Zeitnot ist, der möchte seine Zeit vielleicht lieber nicht mit Kochen verschwenden. Da gibt es dann das Mensaessen als gute Alternative. Auch wenn sie einen schlechten Ruf hat, gibt es inzwischen einige Mensen in Deutschland, die mit richtig gutem Essen aufwarten können. Billiger als jegliche Fast-Food-Ketten und gesunde Essensangebote außerhalb der Uni ist das Mensaessen definitiv. Auch müssen Mensa-Köche sich an Richtlinien für Nährwerte und Ähnliches halten. Damit kann das Mensaessen eine recht gesunde Alternative zum selbstgekochten Schmaus sein.

3. Semesterticket ausnutzen

Bei vielen Universitäten und Hochschulen ist das Semesterticket inzwischen im Studienbeitrag inbegriffen. Klar, bezahlt man somit immer noch Geld, das man ja eigentlich sparen möchte, aber trotzdem ist es die billige Alternative zu teuren Bahntickets*. Das nützt gerade Studenten, die extra für das Studium hergezogen sind und gelegentlich nach Hause wollen. Aber auch Pendler aus der nahen Umgebung profitieren von dem günstigen Bus- und Bahnticket*.

Doch es gibt noch weitere  Wege, wie man das Semesterticket nutzen kann, um Geld zu sparen. So kannst Du es beispielsweise in die Urlaubsplanung mit einbeziehen. Du magst innerhalb von Deutschland bleiben und mit dem Zug reisen? Prima, vielleicht findest Du ja eine Strecke, die zumindest zum Teil noch in den Geltungsbereich Deines Semestertickets mit einbezogen ist. So musst Du Dir erst ein Bahnticket* für den Teil der Strecke kaufen, der nicht mehr in der Tarifzone Deines Semestertickets einbegriffen ist. Mit diesem einfachen Trick kannst Du Deine Reise ein deutliches Stück günstiger machen.

4. Mitfahrgelegenheiten in Anspruch nehmen

Wer zum Studieren weg von Zuhause in eine andere Stadt gezogen ist, der wird am Wochenende oder an Feiertagen gerne mal den Weg in die Heimat antreten. Und wie das vor allem Menschen aus kleinen Ortschaften kennen, ist die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer die schnellste und günstigste Variante, diesen Weg zu bewältigen. Auch wenn das Semesterticket einen gewissen Teil des Weges abdeckt, kann Dir die Reise nach Hause auf Dauer teuer zu stehen kommen. Es kann daher durchaus lohnenswert sein, nach günstigeren Optionen Ausschau zu halten.

Da auch das Nutzen des eigenen Autos (wenn man überhaupt diesen Luxus hat) auf Dauer unangenehm für die Geldbörse werden kann, sollte man über Alternativen nachdenken. Car Sharing ist eine gute Möglichkeit, sowohl Weg als auch Fahrtkosten mit anderen zu teilen. So findest Du im Optimalfall sogar noch neue Freunde oder lernst zumindest ein paar interessante Menschen kennen. Wenn Du Glück hast, findest Du sogar eine Person, die ganz aus Deiner Nähe kommt und musst so nicht einmal das Ende des Weges mit Bus oder Bahn zurücklegen.

Auch der Fernbus* ist eine Geldbeutel-schonende Alternative zu den üblichen öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings musst Du Dich bei Busfahrten natürlich auf lange Strecken und die Möglichkeit des Im-Verkehr-Festeckens einstellen. Besonders wenn Du in einer Großstadt studierst und zur Hauptverkehrszeit auf Heimreise gehst, kann es schon mal etwas dauern, bis Du auf dem Land angekommen bist. Dennoch sind die Preise von Fernbussen im Normalfall beträchtlich günstiger als die anderen Verkehrsmittel – und somit für den sparsamen Studenten die ideale Möglichkeit, sich ohne viel Geld auszugeben von A nach B zu bewegen.


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5. Probeabos ausprobieren

Ob Amazon Prime*, Netflix oder Spotify – fast alle großen Firmen und Anbieter haben ein besonderes Sparangebot für Studenten auf Lager. Häufig gibt es sogar spezielle Testversionen, bei denen Du den jeweiligen Service zunächst für einen gewissen Zeitraum kostenfrei ausprobieren kannst. Da Dir diese Angebote sowieso auf allen sozialen Netzwerken dauerhaft unter die Nase gerieben werden, kannst Du diese im Grunde ganz ungeniert ausnutzen. Dabei musst Du Dich dann nur rechtzeitig daran erinnern, die Testversion zu kündigen. Sonst endest Du am Ende mit einem Abo, das Du gar nicht haben möchtest. Du willst ja schließlich Geld sparen und nicht noch zusätzliches ausgeben.

6. Gebrauchte Sachen kaufen

Geld sparen

Egal ob Bücher für die Uni, Handy, Auto, Möbel oder Kleidung – all das kannst Du gebraucht und meist auch noch in gutem Zustand erwerben. Gerade Möbel, Bücher und Kleidung kannst Du in Second-Hand-Läden häufig zum Schnäppchenpreis erstehen und dabei sogar noch Geld für einen guten Zweck ausgeben. Viele Second-Hand-Läden werden nämlich von Wohltätigkeitsorganisationen geleitet. Und auch wenn Second-Hand-Kleidung zunächst einmal abschreckend klingen mag, kannst Du teilweise richtig tolle Stücke finden. Außerdem hast Du ja eine Waschmaschine, in der Du alles erst einmal säubern kannst, bevor Du es trägst. Bevor Du Geld für Bücher ausgibst, solltest Du es jedoch vielleicht erst einmal in der Bibliothek Deiner Universität versuchen. Die besitzt nämlich häufig Exemplare zum Ausleihen oder Kopiervorlagen. Die restlichen Sachen findest Du oft online – dort gibt es viele Webseiten, die Kleinanzeigen schalten. So kann man teilweise richtig gute gebrauchte Produkte ergattern und dabei Geld sparen.

7. Gemeinschaftliche Investitionen

Das funktioniert natürlich nur, wenn Du mit anderen Leuten eine Wohnung teilst. Du lebst in einer WG oder im Wohnheim – gut für Dich! Anstatt alleine Geld auszugeben, lege Dir doch einfach gemeinsam mit Deinen Mitbewohnern ein paar Sachen zu. Sowohl Küchengeräte als auch banale Dinge wie Shampoo werden ja schließlich von allen genutzt. Gerade bei kleineren Dingen wie Shampoo und Klopapier kann man Geld sparen, wenn einfach jedes Mal, wenn das Produkt leer ist, ein anderer Mitbewohner das Nächste kauft. Jedoch funktioniert dieses Konzept häufig nur in der Theorie – in manchen WGs herrscht eben ein echter Konkurrenzkampf der Sparbrötchen. Wenn Du jedoch mit ehrlichen, koordinierten Menschen zusammenwohnst, könnte das tatsächlich klappen – und ihr alle könntet Geld sparen.

8. Kaffee selbst kochen

Ohne Koffein-Helferlein überleben die wenigsten Studenten. Wer hier nachhaltig und günstig leben möchte, legt sich am besten einen eigenen Thermos-Becher* zu. Somit kannst Du Dir den Kaffee ganz einfach morgens zu Hause kochen. So steht er Dir dann den ganzen Tag über in der Uni zur Verfügung, ohne dass Du einen Cent dafür ausgeben musstest. Eine gute Thermoskanne hält Dir den Kaffee auch deutlich länger warm als der normale To-Go-Becher – Du hast also keinen Druck, den Kaffee innerhalb kurzer Zeit zu trinken.

Geld sparen

Wer keine Kaffeemaschine in der Studentenwohnung hat, kann sich einen wiederverwendbaren To-Go-Becher* zulegen. Denn auch der hilft Dir beim Geld sparen. Die meisten Coffeeshops erlassen Dir nämlich einen kleinen Teil des Betrags, wenn Du Deinen eigenen Kaffeebecher mitbringst. Zwar musst Du immer noch eine gewisse Summe bezahlen, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Dies mag vielleicht nach einer etwas altertümlichen Idee klingen – auch ich kenne das Konzept des Haushaltsbuchs noch von meiner Oma. Jedoch bewährt sich diese alte Methode auch in der heutigen Zeit immer noch. Das Auflisten Deiner Ausgaben hilft Dir nämlich dabei, diese einfacher überblicken zu können. So gelingt Dir das Geld sparen viel besser. Denn seien wir mal ehrlich – wer von uns kann schon aus dem Stegreif sagen, wie viel Geld er letztes Wochenende beim Ausgehen ausgegeben hat? Ein Haushaltsbuch* dagegen führt Dir klar Deine Ausgaben vor Augen und ruft Dir so ins Bewusstsein, wie es um Dein monatliches Budget steht. Auch für neumodische Menschen, die schon lange im digitalen Zeitalter angekommen sind, gibt es eine moderne Variante: Man kann dieses Haushaltsbuch ganz einfach als Excel-Tabelle gestalten. Das hilft auch Menschen, denen Kopfrechnen nicht so liegt, beim Geld sparen.

Girokonten sind eine tolle Sache für Studenten, denn sie sind für sie kostenlos*. So sparst Du Dir die Gebühren, die normalerweise für eine Kontoführung und sogar teilweise für das Abheben von Geld anfallen. Gerade wenn Du zum Studieren in eine kleinere Stadt ziehen solltest, wo der einzige Bankautomat Deiner Bank am anderen Ende der Stadt steht, wäre es eine gute Idee, über das Anlegen eines zweiten Bankkontos nachzudenken. Zudem bringt ein Girokonto noch weitere Vorteile mit sich. Viele Banken erlauben Dir mit einem Girokonto, weltweit kostenlos zu bezahlen und Geld abzuheben. Bei manchen bekommst Du sogar mit der Öffnung des Kontos eine ISIC (International Student Identity Card) dazu. Dies ist ein international anerkannter Studentenausweis und in über 100 Ländern gültig – somit bekommst Du sogar im Urlaub Studentenrabatte. Ein weiterer Bonuspunkt des Girokontos ist, dass Du es online eröffnen kannst – so hast Du neben Geld auch noch Deine kostbare Zeit gespart.

Vorteile des DKB Girokontos*:

  • Kostenloses Girokonto
  • Kostenlose Kreditkarte
  • In wenigen Minuten online beantragt
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben


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Fazit

Wie Du siehst, musst Du als Student nicht unbedingt an der Armutsgrenze leben. Es gibt heutzutage viele Angebote, die Du während des Studiums nutzen kannst, um neben Geld auch noch Zeit und Aufwand zu sparen. Natürlich können nur die wenigsten Studenten während ihres Studiums in Saus und Braus leben – aber seien wir mal ehrlich, ein Studentenleben ohne Geldsorgen wäre doch kein richtiges Studentenleben, oder? Du musst Dein Studium nicht nur mit Knausern verbringen. Menschen, die jeden Cent zweimal herumdrehen, bevor sie ihn ausgeben, sind ja den meisten unsympathisch. Und wer möchte schon viel Geld, aber keine Freunde haben?

Du stehst kurz vor dem Umzug in die neue Studentenstadt und benötigst dazu noch ein paar Tipps? Hier zeigen wir Dir, wie das Umziehen ein voller Erfolg wird und Du dabei auch noch sparen kannst!

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Dieser Artikel ist Teil der Reihe „Spartipps für Studenten“:

Teil 1: Einfache Tipps, um Geld beim Umzug in die erste Wohnung zu sparen

Teil 2: 10 Tipps, wie du als Student Geld sparen kannst

Teil 3: Günstig und trotzdem schön? Wohnungseinrichten als Student

Teil 4: Kosten sparen im Haushalt – Tipps für Studenten-WGs

Teil 5: So können sich auch Studis einen Urlaub leisten

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